PCGH-Plus Label [PLUS] AMD Radeon RX 7600 im Print-Test

PCGH Plus: RDNA-3-Technik jetzt in der Mittelklasse: Mit der Radeon RX 7600 möchte AMD alle Full-HD-Spieler beglücken - unter welchen Umständen dieser Plan aufgeht, erfahren Sie im Test. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 07/2023.

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 AMD Radeon RX 7600 im Print-Test
Quelle: PC Games Hardware

Radeon RX 7600 im Test

Die Neuerungen am Grafikkarten-Markt reißen nicht ab. Nachdem Nvidia gerade seine Geforce RTX 4060 Ti 8GB vorgestellt hat, folgt AMD mit der Radeon RX 7600. Obwohl es sich in beiden Fällen um Mittelklasse-Grafikkarten handelt, bedienen sie doch unterschiedliche Segmente: AMDs Radeon RX 7600 möchte mit einem Startpreis von 299 Euro der neue Stern am Preis-Leistungs-Himmel sein, während Nvidias neueste Grafikkarte rund 47 Prozent teurer ist und dementsprechend etwas höher zielt. Wir klären im Test der Radeon RX 7600, ob es AMD besser ergeht als seinem Mitbewerber - die Geforce RTX 4060 Ti 8GB fiel sowohl im Test als auch bei den meisten Interessenten durch.

Übersicht

Die Radeon RX 7600 basiert auf dem neuen Navi-33-Grafikprozessor, welcher sich in einigen Punkten von seinem großen Bruder Navi 31 unterscheidet. Während die schnellsten Radeon-GPUs auf sogenannte Chiplets setzen, welche einen Rechenkern (GCD) und spezielle Cache-Bausteine (MCD) auf einem Träger vereinen, ist Navi 33 ein klassischer Monolith. Das bedeutet, dass die GPU "am Stück" gefertigt wird, wie die allermeisten Grafikprozessoren. Im Gegensatz zum GCD einer Radeon RX 7900 XT(X) wird der Grafikchip der Radeon RX 7600 nicht im N5-Prozess bei TSMC hergestellt, sondern in deren günstigerem N6-Verfahren - wie auch Navi 24 und Intels Alchemist-GPUs. Mit 204 mm² Kernfläche ist Navi 33 etwas größer als Nvidias AD106 auf der Geforce RTX 4060 Ti, aber aufgrund des reiferen Prozesses mutmaßlich günstiger zu fertigen. Sieht man von diesem Unterschied auf Transistorebene ab, kann die Radeon RX 7600 auf alle Errungenschaften der RDNA-3-Architektur zurückgreifen. Dazu zählt der "Infinity Cache" (L3-Zwischenspeicher) zweiter Generation, in diesem Fall 32 MiByte groß, ebenso wie das "Dual Issue" genannte Feature der Shader-ALUs. Dieses kann die Rechenleistung unter Optimalbedingungen verdoppeln - AMD spricht dennoch von 2.048 und nicht 4.096 FP32-ALUs. Hier findet sich noch ein Unterschied gegenüber Navi 31. Während dieser sein Front-End höher takten lässt als die Shader-ALUs, arbeitet Navi 33 mit synchronisiertem Takt. Die Radeon RX 7600 hat tatsächlich einige Gemeinsamkeiten mit der Geforce RTX 4060 Ti. Neben der Cache-Kapazität weisen beide Mittelklasse-Grafikkarten eine 128-Bit-Datenbahn zum anschließenden GDDR6-Speicher auf. Letzterer arbeitet hüben wie drüben mit 18 Gigatransfers pro Sekunde, sodass ein Speicherdurchsatz von 288 GByte/s erreicht wird. Und beide Hersteller geben an, dass der große Cache die effektive Speichertransferrate annähernd verdopple, da Zugriffe auf den VRAM reduziert werden. Und es gibt eine weitere (unschöne) Gemeinsamkeit, die wir im Folgenden erläutern.

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Folgende Produkte finden Sie im Test: 

  • AMD Radeon RX 7600 MBA („Made By AMD“)
  • Radeon RX 6700, RX 6650 XT, Geforce RTX 3060 uvm.
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