AMD Radeon RX 7000: Navi 32 kommt mit 60 und Navi 33 mit 32 Compute Units
Durch öffentlichen Programmcode hat AMD den Maximalausbau der Navi-32- und Navi-33-GPU verraten. Demnach verfügen die beiden Chips über 60 beziehungsweise 32 Compute Units.
Am 13. Dezember wird es endlich soweit sein: Dann will AMD mit der Radeon RX 7900 XT und der Radeon RX 7900 XTX den Kampf gegen Nvidias RTX-4000-Generation aufnehmen. Im Vergleich zur Konkurrenz sind die UVPs der beiden Grafikkarten mit 899 beziehungsweise 999 US-Dollar dabei zwar vergleichsweise niedrig, für viele Spieler aber natürlich noch deutlich zu hoch. Diese dürften eher auf die Modelle mit kleineren GPUs warten - und zu ebendiesen wurde nun der Ausbau geleakt.
(K)Ein deutlicher Sprung
Während die RX 7900 XT(X) auf die größte GPU Navi 31 setzt, wird es wie üblich kleinere Ableger namens Navi 32 und Navi 33 geben. Als Vorbereitung auf diese GPUs hat AMD nun einen entsprechenden Support in die eigene ROCm-Software implementiert und damit die maximale Ausbaustufe verraten. Demnach soll der mittlere Chip Navi 32 über 60 Compute Units (CUs) und der kleine Chip Navi 33 über 32 Compute Units verfügen.
| GPU | CUs | Shader | Änderung |
|---|---|---|---|
| Navi 31 | 96 | 6.144 | +20 % |
| Navi 21 | 80 | 5.120 | - |
| Navi 32 | 60 | 3.840 | +50 % |
| Navi 22 | 40 | 2.560 | - |
| Navi 33 | 32 | 2.048 | 0 % |
| Navi 23 | 32 | 2.048 | - |
Interessant ist dabei insbesondere Navi 32, für das man eigentlich ebenso ein Vielfaches von 16 - also 64 CUs - erwartet hätte. So oder so ist der Ausbau aber ein deutlicher Sprung gegenüber dem Vorgänger Navi 22, der nur mit 40 Compute Units auf den Markt kam. Der Nachfolger würde damit über eineinhalb eineinhalb mal so viele Shader-Einheiten verfügen - ein deutlich größerer Sprung als die 20 zusätzlichen Prozent von Navi 31.
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Anders sieht es hingegen bei Navi 33 hier aus: Hier gab es auch beim Vorgänger schon 32 CUs beziehungsweise 2.048 Shader. Durch die neue Architektur und Fertigung dürfte es aber auch hier ein Leistungsplus geben, und durch den Leak dürfte zumindest klar sein, dass AMD auch das Einstiegssegment weiter im Blick hat.
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Abzuwarten bleibt, wie AMD die GPUs auf die kommenden RX-7000-Grafikkarten aufteilen wird. Würde AMD das Schema der Vorgängergeneration beibehalten, so käme Navi 31 auch noch bei der RX 7800 (XT) zum Einsatz. Darunter würde dann Navi 32 für die RX 7700 (XT) folgen, und alle kleineren Modelle würden auf Navi 33 oder gar Navi 34 setzen. Sicher ist das alles aber natürlich keineswegs. Klarheit kann hier nur AMD schaffen, die vermutlich auf der kommenden CES im Januar weitere Modelle ankündigen werden.
Quelle: Github via Videocardz


Wenn Nvidia gekonnt hätte, würden sie längst auch im Multichipformat produzieren.
Aber sie können es nicht.
Mann muss sich nur mal die Vorteile ansehen, um zu verstehen, dass es sich kein Unternehmen leisten kann darauf zu verzichten, wenn sie der Technik mächtig sind.
Man hat bald über die Hälfte des Chips belegt mit Controllern, Stromversorgung usw. Alles Dinge die man nicht mehr schrumpfen kann.
Deswegen macht AMD chiplets.
Aber bitte, du hättest dir diese Information schon vor Jahren holen können, also denke ich, es ist deine Entscheidung lieber an eine andere Version zu glauben und dagegen kommt man mit Argumenten nicht an.
Jedenfalls jeder andere kann sich in dem Video die Gründe erklären lassen.
Darüber hinaus solltest du lernen zwischen nüchterner Technik und Marketing zu unterscheiden und nicht alles unhinterfragt hinnehmen was dir so präsentiert wird, auch wenn es vielleicht von deinem Lieblings-Brand kommen mag, denn auch AMD erzählt viel "schräges Zeugs". Da sind die keine Deut besser als nVidia oder Intel. Das Chipletdesign brauchten sie in erster Linie *), weil sie sich die vielen unterschiedlichen Chipdesigns für den Server- und Consumer-Markt nicht hätten leisten können und entsprechend hätte man keine Chance gegen Intel gehabt, da man hier die vielen verschiendenen Marktsegmente nicht hätte belegen können (erst recht nicht in so "kurzer" Zeit) und noch auf Jahre für die OEMs uninteressant geblieben wäre. Hier musste man zwangsweise einen hocheffizienten Weg einschlagen (und gewisse Kompromisse eingehen) um irgendwie Konkurrenzprodukte gegen einen übermächtigen Riesen wie Intel anbieten zu können und das ging nur mit dem Chiplet-Design, übrigens mitnichten eine "Erfindung" von AMD, den alle großen Halbleiterhersteller arbeiten schon lange daran und bspw. Intels EMIB scheint schon seit längerem AMDs "Äquivalent" im Ryzen überlegen zu sein, nur das Intel bisher noch relativ lange auf seinem Fertigungsprozess festhing, sodass es weniger Sinn machte frühzeitig auf MCM zu wechseln, weil die alte Herstellungstechnik einen Teil der Packaging-Vorteile wieder nivelliert hätte zumal der Druck bei Intel aufgrund der deutlich höheren Marktanteile deutlich geringer ist.
Bei nVidia sieht es ähnlich aus, denn die haben bspw. schon 2019 auf einer Tech-Konferenz ein MCM-HPC-Design vorgestellt und werden gesichert auch schon seit vielen Jahren an dem Thema entwickeln, denn so etwas verschläft ein Marktführer i. d. R. nicht, erst recht nicht ein so erfolgreicher wie nVidia. Absehbar kamen die jedoch in einer frühen Analyse zu dem Schluss, dass sie die zusätzlichen Aufwendungen für ein komplexeres MCM-Design in dieser 2022/23-Generation noch nicht benötigen würden um weiterhin erfolgreich am Markt ihre Position behaupten zu können ... und siehe da, wie es sich nun abzeichnet, scheinen ihre Abschätzungen wohl auch korrekt gewesen zu sein. ****)
Btw, nur mal als kleine Randbemerkung: Das "Gequatsche" von I/O kann man nicht sinnvoll verkleinern, gab AMD schon zu Zen2 von sich, als man sich gezwungen sah zu erklären, warum man den IOD noch im "alten" GF-Prozess in 12 nm fertigte. Selbstredend wäre ein monolithischer Zen2 in TSMCs N7 nochmal effizienter und performanter geworden als das, was sie dann aus wirtschaftlichen Gründen abgeliefert haben aber das kann man natürlich schlecht vermarkten. "Ja, wir hätten auch noch was besseres abliefern können aber unser Profit war uns dann doch wichtiger".
Also keine 7 nm fürs I/O weil es angeblich nicht sinnvoll ist und jetzt, siehe da, fertigt man den IOD gar in 6 nm, huch es geht ja doch. Für AMD ist das schlicht eine Frage der Wirtschaftlichkeit, nicht mehr und nicht weniger. Auch hier, sieht man sich die weiterhin existierenden Nachteile ihres MCM-Designs an, wäre ein rein monolithischer 5nm-Zen4 bspw. natürlich noch effizienter und leistungsfähiger aber hierbei geht es nun einmal nicht darum das technische Optimum abzuliefern. Es geht für AMD wie auch andere Firmen darum das das wirtschaftliche Optimum zu realisieren, es geht also ums Geldverdienen.
AMD hat jahrelang ihr "We love gamers" gebetsmühlenartig runtergebetet ***) und so mancher Naivling wird das vermutlich gar wörtlich genommen haben, die tatsächliche Aussage war jedoch schlicht "Wir brauchen das Geld der Gamer für weiteres Wachstum weil wir für den OEM-Markt noch zu uninteressant sind und im Servergeschäft noch überhaupt keine Rolle spielen", ergo man konnte lediglich im Consumer-Segment nach finanziellen Mitteln suchen und musste hier zwangsweise die Gamer und Enthusiasten adressieren. Nicht genial, aber zumindest schlau und konsequent umgesetzt und ihnen auf keinen Fall vorzuwerfen aber wie schon erwähnt, sollten man durchaus einen kritischen Blick hinter die Kulissen wagen und die tatsächlichen Beweggründe für wirtschaftliche wie auch technische Entscheidungen nachzuvollziehen versuchen und nicht nur einfach das nachkauen, was einem vorgeworfen wird.
*) Diese Aussage schließt keinesfalls (fertigungs)technische Vorteile dieser Bauweise **) aus, nur für AMD dürften primär die kostentechnischen Aspekte der ausschlaggebendere Punkt gewesen sein und gleiches dürfte nun aktuell auf RDNA3 zutreffen mit Blick auf die Chiplet-Bauweise.
**) Die übrigens auch allen anderen großen Halbleiterherstellern bekannt sind und die diese einführen werden, wenn es für sie wirtschaftlich sinnvoll ist.
Beispielsweise Packaging-technisch scheint Intel derzeit mindestens gleichauf zu sein mit dem was TSMC anzubieten hat, falls Intel nicht gar bereits heute führend ist und bspw. nVidia kann sich grundlegend an dem gleichen Portfolio bedienen, dass bei TSMC auch AMD zur Verfügung steht und sie verwenden jetzt schon den moderneren Fertiungsprozess, was u. a. mit ein Grund dafür sein dürfte, dass die überzogenen Effizienz-Forderungen/Wünsche zu RDNA3, insbesondere i. V. z. Lovelace sich wohl nicht erfüllen werden. Entsprechend back AMD jetzt schon im Vorfeld des Releases kleinere Brötchen und scheint sich auch in dieser Generation erneut primär auf den Aspekt P/L zurückziehen zu müssen. Es hat sich also letzten Endes nicht wirklich viel im Markt geändert ... und das ist auch mit ein Grund, warum nVidia mit derartig hohen Preisen aufwarten kann.
***) Bzw. die Marketing-Abteilung hat Lisa Su das die ersten Jahre in nahezu jede öffentliche Präsentation hineingeschrieben ... während man in letzter Zeit eine recht deutliche Neuausrichtung der Prioritäten bei AMD erkennt.
****) Annehmbar wird nVidia mit der 2024er-Generation dann auch zumindest im HighEnd auf ein MCM-Design einschwenken (im MidRange und LowEnd wird sich das vorerst weiterhin nicht lohnen) und man kann jetzt schon davon ausgehen, dass deren Design wohl problemlos mit AMDs zweiter Generation in Form von RDNA4 mithalten können wird, schlicht weil es nach derzeitigem Kenntnisstand keinen technischen oder wirtschaftlichen Grund gibt hier etwas anderes beim Marktführer anzunehmen.
Damit wird nVidia übrigens absehbar der letzte im GPU-Markt sein, denn Intel wird nach aktuellem Kenntnisstand schon bereits mit Battlemage im 2HJ23 mit einem MCM-Design aufwarten und dennoch wird das nVidia voraussichtlich keine allzugroßen Kopfzerbrechen bereiten, schlicht weil sie den für sie wirtschaftlich sinnvollen Zeitpunkt abwarten.
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Das Test-Embargo fällt spätestens am 13. Dezember 2022, denn an diesem Tag wird die Radeon RX 7900 XT sowie der größere Bruder Radeon RX 7900 XTX offiziell in den Handel gehen.
Navi 33 ist wohl wenn überhaupt die 7700XT und ich verstehe nicht, was das mit deiner Aussage, die 6700 XT sei ein 520mm2 Chip zu tun hat. Die Verkleinerung ist in derselben Klasse von 336 auf 200, nicht von 520 auf 200.
Preislich steigen die Waferkosten laut deiner Tabelle von 10k auf 16k, also Faktor 1,6, während der neue Chip 200mm2 groß ist und das ist auf 336mm2 des alten Chips fast genau gleich Faktor 1,6.
Bleibt also die Frage welcher Preis und welche Leistung die 7700XT bieten werden. Dass AMD mit dem Chipletdesign (oder dem GPU Ableger davon) Geld sparen will ist wohl eh klar (Steve's Video hat das nochmal deutlich gemacht). Klar ist auch, dass sie den Teufel tun werden den Kostenvorteil weiterzugeben, wenn sie im Vergleich zur Konkurrenz nicht müssen.
Ganz abgesehen davon:
TPU und PCGH sehen die die size bei der 6700XT bei 336 mm2. Vertippt?
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Die Kosten steigen nicht linear, sondern "elastisch", weil immer mehr Firmen immer mehr auf den besten Nodes herstellen wollen. TSMC liest auch die Quartalsberichte von Nvidia, sieht deren Gewinnspanne und denkt sich dann warum bei TSMC so wenig hängenbleibt. Nvidia will auf Gewinnspanne nicht verzichten und die AIB Hersteller auch nicht und reichen das an den Kunden weiter. Deswegen ist Nvidia ja schon für eine Generation zu Samsung gegangen.
Techpowerup sieht den Navi 33 (da gehe ich davon aus, dass das der 6700XT ist) bei 200mm²
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Wird man sehen, wenn der Chip da ist, aber der Preis pro Chip muss für AMD nicht unbedingt höher sein. Kleiner, bessere Ausbeute, im High End Chiplet Design. Besodners AMD kann der Preiserhöhung von TSMC einiges an Lösungen entgegenwerfen, dass der Preis eben nicht steigt.