Radeon RX 7000: 606-seitiges Handbuch für RDNA-3-Optimierung veröffentlicht
Für Entwickler, die sich genauer mit AMDs RDNA 3 auf Low-Level-Ebene befassen wollen, gibt es nun ein Referenzhandbuch zur Instruction Set Architecture (ISA).
Im Dezember hat AMD bekanntlich mit der Radeon RX 7900 XTX und XT die ersten Vertreter seiner neuen RDNA-3-Generation auf den Markt gebracht. Nun, fast einen Monat nach der Markteinführung, wurde auf der hauseigenen Open-Source-Plattform Opengpu.com ein 606-seitiges Dokument mit Details zu Low-Level-Befehlen für die Architektur veröffentlicht.
Dieser laut Videocardz.com sehr ausgefeilte Programmierleitfaden ist für Entwickler gedacht, die die Vorteile der Architektur mit spezifischen Anweisungen nutzen möchten, die für die dritte Generation von RDNA implementiert oder geändert wurden. AMDs ISA (Instruction Set Architecture) bietet demnach unter anderem wichtige Informationen über das Shader-Code-Ausführungsmodell, die Speicherhierarchie und listet alle verfügbaren Anweisungen auf.
Optimierungsleitfaden für Entwickler
Die Informationen können für Low-Level-Optimierungen oder Tuning auf Compiler-Ebene hilfreich sein, wie die auf Linux spezialisierte Webseite Phoronix schreibt, die als Erste hierzu berichtet hat. Die Hauptziele des Dokuments sind laut AMD derweil die "Spezifizierung der Sprachkonstrukte und des Verhaltens, einschließlich der Organisation jedes Befehlstyps sowohl in Textsyntax als auch im Binärformat". Zudem geht es um die "Bereitstellung einer Referenz der Befehlsoperationen, die Compiler-Autoren verwenden können, um die Leistung des Prozessors zu maximieren".
RDNA-3-Ausblick
Mit "Navi 31" hat AMD bisher lediglich einen Grafikprozessor auf Basis der RDNA-3-Architektur veröffentlicht, der in unterschiedlichen Ausbaustufen bei Radeon RX 7900 XTX und XT zum Einsatz kommt. Zuletzt wurde jedoch auch der "Navi-33"-Grafikprozessor für mobile Geräte angekündigt, der nächsten Monat auf den Markt kommen soll. Gemäß Videocardz.com soll AMD laut Gerüchteküche drei "Navi"-GPUs mit RDNA 3 für Desktops und Laptops auf den Markt bringen, wobei die Architektur auch von der integrierten Grafik in den kommenden Phoenix-Point-APUs verwendet werden soll.

Bin mal gespannt, wie dann gute Games/Engines so laufen werden.(mit der passenden Programmierung)
z.Bsp.
Könnte sich mal Frostbite von NV-Zwängen verabschieden und auch für RDNA3 optimieren.
Das olle SWBF2 rennt immer noch wie Henne!
So manch einer wird es bei bspw. einem Port von der Konsolen bei den den dafür gemachten Optimierungen belassen und nur wenig Mehrarbeit für den PC-Port aufwenden und sich stattdessen eher einer nVidia-Hardware-Optimierung zuwenden, letzten Endes bei den Marktverhältnissen eine nachvollziehbare Überlegung. Schlicht das bekannte Henne-Ei--Problem.
Darüber hinaus bleibt auch noch die Frage, wie viele es bei dem Gerade-Gut-Genug-Schema belassen (unabhängig von der unterstützten Hardware-Basis). Letzten Endes honoriert der Markt es einem auch nicht, wenn man eine Hardware "optimal" ausnutzt. Das verbrennt viele zusätzliche Arbeitsstunden, die man nicht mal eben nachfolgend auf den Produktpreis aufschlagen kann, weil so etwas wie bspw. gemittelte 142 Fps ggü. theoretische nur 109 Fps den Markt im Allgemeinen dann doch nicht tiefer in die Tasche greifen lassen.
Ich lasse Games i.d.R. auch net maxed laufen, ... wozu UV/OCen und dann für Ultra/Epic die ganze Ersparnis
wieder zum Fenster rauswerfen.
Bin mal gespannt, wie dann gute Games/Engines so laufen werden.(mit der passenden Programmierung)
z.Bsp.
Könnte sich mal Frostbite von NV-Zwängen verabschieden und auch für RDNA3 optimieren.
Das olle SWBF2 rennt immer noch wie Henne!
MfG Föhn.