Radeon RX 7000: Erste Karten im Dezember?
Es gibt einen neuen Termin für das Erscheinen der ersten Grafikkarten aus der Radeon-RX-7000-Serie. Die Radeon RX 7900 (XT/XTX) soll zwischen erstem und fünftem Dezember erscheinen.
In Internet macht ein erster Termin für den Verkaufsstart der Radeon RX 7000 die Runde. Vorgestellt werden sie am 3. November 2022; die Verfügbarkeit soll rund vier Wochen später, Anfang Dezember, gegeben sein. Allerdings sieht es sehr danach aus, dass zunächst nur die Radeon RX 7900 (XT/XTX) auf den Markt kommen wird; also sehr ähnlich, wie es Nvidia bei Ada gehalten hat. Hieß es erst noch, dass es am 27. November losgeht, soll es nun das Fenster zwischen dem 1. und 5. Dezember sein. Zwei Tage davon sind Wochenendtage.
Welche Modelle der Radeon-RX-7900-Serie auf den Markt kommen, ist noch nicht ganz klar. Als gesetzt gelten eine Radeon RX 7900 und ein XT-Modell. Hinweise auf eine XTX verdichten sich, aber hier nimmt man - nach wie vor - an, dass es sich um einen Vollausbau von Navi 31 handelt und der dürfte erst verzögert erscheinen.
Der Vollausbau soll nach letztem Stand einen GCD (Graphics Core Die) mit 48 WGPs, 12 SAs und 6 SEs haben. Oder umgerechnet 12.288 FP32-Shader-ALUs. Dazu kommen 96 MiB Infinity Cache auf insgesamt sechs MCDs und an 384 Bit angebundener GDDR6X-Speicher mit 24 GiB. Das wäre dann die Radeon RX 7900 XTX. Darunter rangiert die Radeon RX 7900 XT mit kolportierten 42 WGPs beziehungsweise 10.752 FP32-Shader-ALUs, 80 MiB Infinity Cache und 20 GiB Speicher an 320 Bit. Der Infinty Cache im MCM-Design kommt von bis zu sechs MCDs mit je 16 MiB. Es soll auch eine gestapelte Variante geben, die je Chip den Speicher verdoppelt. Das würde maximal 192 MiB ermöglichen. Dieser Karte sagte die Gerüchteküche etwa die doppelte Rasterleistung zum Vorgänger nach und etwas mehr als die doppelte Raytracing-Leistung.
Auf der anderen Seite hatte die Gerüchteküche bisher keine Hinweise auf KI-gestützte Upscaling-Technologien für RDNA 3 gegeben, wie sie Nvidia und Intel nutzen. Dafür soll aber laut "Greymon55" die TBP (Total Board Power) des Referenzdesigns "fantastisch" sein. Im Moment ist die Hoffnung vor allem, dass AMD mit Nvidia mitmischen kann und dies zu günstigeren Einstiegspreisen. Ob sich diese Hoffnung allerdings erfüllt, wird man frühestens am 3. November erfahren.
Quelle: via Videocardz


Dann habe ich mit der RX 6600 XT die doppelte Leistung meiner RX580 bei ungefähr gleichen Stromverbrauch.
Erstmal kommen von RDNA 3 ja sowieso nur die Top-Modelle raus.
Mittelklasse wahrscheinlich erst nächstes Jahr.
Dennoch bin ich schon auf die Leistung und Tests gespannt!
Erstmal kommen von RDNA 3 ja sowieso nur die Top-Modelle raus.
Mittelklasse wahrscheinlich erst nächstes Jahr.
Dennoch bin ich schon auf die Leistung und Tests gespannt!
Daher will ich eng an einem Beispiel bleiben und mal ein 1000€ Laptop nachbauen. Wenn ich mit 1000€ in den Media Markt oder einen Online Shop marschiere komm ich mit einem 15 Zoll, 1080p, 144Hz, Ryzen 5600H, 16GB RAM, 512SSD und einer 6GB 3060 Heim.
Als Desktop Ersatz würde man hier einen Ryzen 5500 verbauen, kostet uns schlanke 100€. Grafikkarte wäre die 3050 und da ist schon das erste Problem, denn die ist langsamer als eine 3060 (Laptop). Man kann also wählen zwischen einer 325€ teuren Karte die etwas langsamer ist und 400€ für eine 12GB 3060. Ich bleibe näher am Laptop, also 3050.
CPU: 100€
Board: 60€ (Billiges B450, im Laptop ist da auch kein High End)
16GB Ram: 45€
GPU: 325€
512GB M.2: 50€
Plastikbombergehäuse: 35€
500W PSU: 45€
24 Zoll, FullHD, IPS, 144Hz: 150€
Tastatur: 40€
Maus (Nein, müsste der Laptopkäufer auch extra kaufen)
Schon heute könnte man ein 1000€ Laptop nicht unter 850€ nachbauen (mit 3050), und für 925€ hätte wir einen Vorsprung von ~20% GPU Leistung.
Machen wir die Gegenprobe, was, wenn ich den PC als Fertig PC kaufe? Dann stelle ich schnell fest, dass man für 1000€ meist eine echte 3060 mit 12GB im PC hat, dafür aber "nur" einen 3600X der zugegeben nicht limitiert, technisch gesehen aber langsamer ist.
An diesem Beispiel mache ich fest, dass wir neu darüber nachdenken sollten ob ein Gaming Laptop im Jahr 2022 schlechtere Preis/Leistung hat als ein Desktop oder Eigenbau. Vor 5 Jahren hätten wir klar gesagt, dass man für 1000€ Laptop weniger Gaming bekommt als für 1000€ Desktop, aber das ist einfach nicht mehr so klar der Fall.
Wenn ich dann sehe, dass Nvidia, Intel und AMD die Preise am Desktop in neue Höhe pushen wollen, komme ich zu dem Schluss, dass die Laptop OEMs eventuell in der Lage sein werden im Jahr 2023 Produkte zu veröffentlichen die man nicht wie jetzt zum gleichen Preis nachbauen kann mit Desktop Komponenten. Klar wird der Desktop ein Spektrum haben an das kein Laptop rankommt, z.B. die 400W TDP und mehr Gesamtleistungsdesktops. Aber im unteren Bereich zwischen 90W und 150W sterben uns ehrlich gesagt die billigen Komponenten gerade weg. Weil jenseits von AM4 explodieren die Preise für Desktop Teile, aber OEM Fertiglaptops und PCs sind nicht im Preis explodiert. Ein 12. Gen. OEM PC oder Laptop hat nicht den gleichen Aufpreis wie ein DIY System.
Das Argument mit dem selber in 5 Minuten einen Defekt durch Austausch reparieren ist absolut ein Vorteil, aber wollen den die Hersteller? oder wollen die, dass die attraktiven Preis/Leistung Produkte die sind, die nach drei Jahren selber kaputt gehen und ausgetauscht werden? Allein die Abnutzung der Aufdrucke bei einer Laptoptastatur grenzt mancherorts ja schon an Betrug. Schenker und MSI haben ja ganze Serien von Laptops da halten die Tasten keine zwei Monate tägliches Gaming aus, ohne nicht komplett den Aufdruck zu verlieren. Und die montieren die Tastatur nicht von oben, sondern verkleben die mit dem Laptopgehäuse und montieren das Mainboard drüber, dass man überhaupt nichts tauschen kann.
Ryzen 7000 hat uns gezeigt, dass AMD absolut gewillt ist, dass Eigenbauten der aktuellen Generation zu EInsteigerpreisen seitens AMD abgekündigt ist. Das ist wohl ein Markt, den man den OEMs versprochen hat. Nvidia macht das Gleiche mit RTX40. Daher ist es richtungweisend was AMD mit rx7000 betreiben wird. Wenn wir auch hier eine Strategie sehen die darauf hinausläuft, dass keine Karten unter 400€ zu erwarten sind, dann können wir bald sagen, dass Gaming Laptops das neue Einstiegssegment sind. Sind sie ja jetzt schon fast. Dockingstation und 27 Zoll Monitor gehen immer, mal sehen wenn das Asus ROG Laptop Dock Gaming X OC RGB Strix erscheint.
Daher will ich eng an einem Beispiel bleiben und mal ein 1000€ Laptop nachbauen. Wenn ich mit 1000€ in den Media Markt oder einen Online Shop marschiere komm ich mit einem 15 Zoll, 1080p, 144Hz, Ryzen 5600H, 16GB RAM, 512SSD und einer 6GB 3060 Heim.
Als Desktop Ersatz würde man hier einen Ryzen 5500 verbauen, kostet uns schlanke 100€. Grafikkarte wäre die 3050 und da ist schon das erste Problem, denn die ist langsamer als eine 3060 (Laptop). Man kann also wählen zwischen einer 325€ teuren Karte die etwas langsamer ist und 400€ für eine 12GB 3060. Ich bleibe näher am Laptop, also 3050.
CPU: 100€
Board: 60€ (Billiges B450, im Laptop ist da auch kein High End)
16GB Ram: 45€
GPU: 325€
512GB M.2: 50€
Plastikbombergehäuse: 35€
500W PSU: 45€
24 Zoll, FullHD, IPS, 144Hz: 150€
Tastatur: 40€
Maus (Nein, müsste der Laptopkäufer auch extra kaufen)
Schon heute könnte man ein 1000€ Laptop nicht unter 850€ nachbauen (mit 3050), und für 925€ hätte wir einen Vorsprung von ~20% GPU Leistung.
Machen wir die Gegenprobe, was, wenn ich den PC als Fertig PC kaufe? Dann stelle ich schnell fest, dass man für 1000€ meist eine echte 3060 mit 12GB im PC hat, dafür aber "nur" einen 3600X der zugegeben nicht limitiert, technisch gesehen aber langsamer ist.
An diesem Beispiel mache ich fest, dass wir neu darüber nachdenken sollten ob ein Gaming Laptop im Jahr 2022 schlechtere Preis/Leistung hat als ein Desktop oder Eigenbau. Vor 5 Jahren hätten wir klar gesagt, dass man für 1000€ Laptop weniger Gaming bekommt als für 1000€ Desktop, aber das ist einfach nicht mehr so klar der Fall.
Wenn ich dann sehe, dass Nvidia, Intel und AMD die Preise am Desktop in neue Höhe pushen wollen, komme ich zu dem Schluss, dass die Laptop OEMs eventuell in der Lage sein werden im Jahr 2023 Produkte zu veröffentlichen die man nicht wie jetzt zum gleichen Preis nachbauen kann mit Desktop Komponenten. Klar wird der Desktop ein Spektrum haben an das kein Laptop rankommt, z.B. die 400W TDP und mehr Gesamtleistungsdesktops. Aber im unteren Bereich zwischen 90W und 150W sterben uns ehrlich gesagt die billigen Komponenten gerade weg. Weil jenseits von AM4 explodieren die Preise für Desktop Teile, aber OEM Fertiglaptops und PCs sind nicht im Preis explodiert. Ein 12. Gen. OEM PC oder Laptop hat nicht den gleichen Aufpreis wie ein DIY System.
Das Argument mit dem selber in 5 Minuten einen Defekt durch Austausch reparieren ist absolut ein Vorteil, aber wollen den die Hersteller? oder wollen die, dass die attraktiven Preis/Leistung Produkte die sind, die nach drei Jahren selber kaputt gehen und ausgetauscht werden? Allein die Abnutzung der Aufdrucke bei einer Laptoptastatur grenzt mancherorts ja schon an Betrug. Schenker und MSI haben ja ganze Serien von Laptops da halten die Tasten keine zwei Monate tägliches Gaming aus, ohne nicht komplett den Aufdruck zu verlieren. Und die montieren die Tastatur nicht von oben, sondern verkleben die mit dem Laptopgehäuse und montieren das Mainboard drüber, dass man überhaupt nichts tauschen kann.
Ryzen 7000 hat uns gezeigt, dass AMD absolut gewillt ist, dass Eigenbauten der aktuellen Generation zu EInsteigerpreisen seitens AMD abgekündigt ist. Das ist wohl ein Markt, den man den OEMs versprochen hat. Nvidia macht das Gleiche mit RTX40. Daher ist es richtungweisend was AMD mit rx7000 betreiben wird. Wenn wir auch hier eine Strategie sehen die darauf hinausläuft, dass keine Karten unter 400€ zu erwarten sind, dann können wir bald sagen, dass Gaming Laptops das neue Einstiegssegment sind. Sind sie ja jetzt schon fast. Dockingstation und 27 Zoll Monitor gehen immer, mal sehen wenn das Asus ROG Laptop Dock Gaming X OC RGB Strix erscheint.