AMD Radeon RX 6600 XT: Custom-Designs in der Übersicht - Taktraten, Kühlung, Powerlimits, erste Leistungstests (Update)
Jetzt aktualisiert: Auch bei der AMD Radeon RX 6600 XT sind die Board-Partner wieder mit bunten, leisen, großen oder kompakten Custom-Designs dabei. Wir haben eine erste Auflistung für Sie parat - inklusive Ersteindruck jener Modelle, die bereits das PCGH-Testlabor erreicht haben. Wie üblich wird diese Übersicht immer dann erweitert, sobald uns neue Informationen vorliegen.
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Update vom 15. August: Wenige Tage nach dem offiziellen Marktstart haben die Hersteller die Produktseiten weiterer Modelle live geschaltet. Zwar ist die Informationslage weiterhin lückenhaft, allerdings konnten wir die Modell-Übersicht umfassend anreichern.
Willkommen zur Übersicht der Herstellerdesigns auf Basis der AMD Radeon RX 6600 XT (Test)! Die Basis der Daten bildet eine umfangreiche Recherche in allen verfügbaren Quellen. Wir haben nicht nur die Hersteller-Websites nach Informationen zu deren Eigendesigns durchforstet, sondern auch Firmwares im Internet. Selbstverständlich haben wir die Daten auch mit eigenen Tests und Ergebnissen auf Basis der anwesenden Grafikkartenmodelle angereichert. Beachten Sie bitte, dass Stand jetzt dennoch viele Informationen fehlen. Das im Grunde sehr wichtige GPU-Powerlimit - das Energiebudget, welches die GPU allein anfordern darf - gehört dazu, es wird nur von wenigen Herstellern angegeben, sodass wir hier nur die von uns oder akkuraten Kollegen getesteten Modelle mit genauen Daten auflisten können. Wir werden diesen Artikel aktualisieren, sobald wir neue Informationen erhalten.
Die Basis: Radeon RX 6600 XT
Mit der Radeon RX 6600 XT feiert der nunmehr dritte RDNA-2-Grafikchip sein Debüt, Navi 23. Sowohl bei AMD als auch Nvidia gilt: Je höher die letzte Ziffer, desto kleiner der damit gekennzeichnete Grafikchip. Navi 23 wurde von AMD für den Mainstream konzipiert und soll potente Gaming-Grafikkarten für das Full-HD-Segment befeuern. 1080p ist ein deutlich genügsamerer Einsatzzweck als bei den Geschwistern 6700 XT (WQHD) respektive 6800 (XT) und 6900 XT (Ultra HD). Alle Navi-2x-Prozessoren laufen bei der taiwanischen Foundry TSMC in gereifter 7-nm-Fertigung vom Band, womit AMD unter anderem Vorteile bei Packdichte und Energieeffizienz gegenüber Nvidia innehat, deren Ampere-Chips bei Samsung im 8N-Verfahren hergestellt werden.
Navi 23 ist, der Zielsetzung entsprechend, ein Leichtgewicht. Er bringt knapp 11,1 Milliarden Schaltungen und 32 Compute Units (CUs) unter, seine Kerngröße beträgt 237 Quadratmillimeter. Aus den 32 Compute Units ergeben sich unter anderem 2.048 FP32-ALUs sowie 32 Raytracing-Einheiten. Der Kern arbeitet bei der Basisversion mit offiziell 2.359 MHz "Game Clock", dem typischerweise, also durchschnittlich in Spielen anzutreffenden Takt. Damit erreicht die Radeon RX 6600 XT eine Rechenleistung von rund 9,7 Tera-FLOPS bei Single Precision alias FP32 und das Doppelte bei FP16-Genauigkeit. Gegenüber der Radeon RX 6700 XT entspricht das einer um 22 Prozent reduzierten GPU-Leistung, ist aber mehr als bei der zwei Jahre alten Radeon RX 5700 XT.
XFX RX 6600 XT Merc 308
XFX liefert mit der Merc(ury)-Reihe auch bei der Radeon RX 6600 XT gewohnt schwarze, hochwertig anmutende Kost. Die Karte ist ziemlich lang und verfügt trotz des geringen Energiebudgets des Navi-Chips einen sehr potenten Kühler. Die Lüftersteuerung agiert etwas lauter als notwendig, wir messen eine maximale Lautheit von 1,8 Sone unter Last (gut 1.200 U/Min). Mit einem Boost-Takt von offiziell 2.607 MHz befindet sich die Merc 308 im gehobenen Bereich, unter realer Last wird durchschnittlich ein etwas höherer Takt angelegt. Mit 145 Watt verfügt die XFX-Karte über ein relativ hohes Powertarget. Unser Muster hat jedoch teilweise Schwierigkeiten, diese Fertigkeit auf die Straße zu bringen, in den Benchmarks erreicht die Merc teilweise geringere Bildraten als die Sapphire Pulse (nächstes Modell). Allerdings hat XFX auch ein echtes Alleinstellungsmerkmal im Testfeld: ein Dual-BIOS. Beide Firmwares sind jedoch identisch konfiguriert, das Zweite stellt lediglich ein Back-up dar.
Sapphire RX 6600 XT Pulse
Sapphires Pulse ist als Budget-Klasse zur Nitro-Serie verschrien, überzeugt jedoch durch seine Einfachheit. Im Gegensatz zu den beiden anderen Exemplaren im Test setzt die Pulse auf nur zwei Axiallüfter, die mit durchschnittlich 1,4 Sone unter Last sehr leise ihren Dienst verrichten. Der Boost-Takt liegt bei offiziell 2.593 MHz und unter Last in der Regel etwas höher. Mit 135 Watt GPU-Power liefert die Pulse fünf Watt mehr Energie als von AMD mindestens vorgesehen. Der Kühler kommt unterdessen ganz ohne LEDs aus - wer eine einfache, praktisch unsicht- und unhörbare Karte sucht, die sich auch in Sachen Performance nicht zu verstecken braucht, hat sie gerade gefunden.
Asrock RX 6600 XT Phantom Gaming OC
Als Neuling bei Grafikkarten-Designs hat sich Asrock mit der Phantom-Gaming-Reihe bereits einen Namen gemacht. Als einzige der drei Designs, welche sich im PCGH-Testlabor befinden, setzt die Asrock-Karte auf LEDs. Der mittlere der drei Lüfter ist transparent/weiß und beleuchtet, ebenso der Schriftzug "Phantom Gaming" am Kopf des Kühlers. Mit 1,3 Sone ist die Karte erstaunlich leise, obwohl sie mit 145 Watt GPU-Power zu Werke geht und in den Benchmarks führt. Insgesamt liefert Asrock hier eine großartige Vorstellung ab, Optik, Lautstärke und Leistung überzeugen gleichermaßen.
Erste Vergleichs-Benchmarks
Asrock und Sapphire streiten um Platz 1 in Borderlands 3, während XFX die Leistung nicht auf die Straße bekommt. Letzteres verwundert, da die Merc und Phantom beide mit dem hohen Powerlimit von 145 Watt arbeiten und relativ kühl laufen. Wir vermuten ein Problem mit dem von uns verwendeten Presse-Treiber in Version 21.8.1 und werden die Tests schnellstmöglich mit der offiziellen Radeon Software 21.8.1 wiederholen. In Doom Eternal hingegen kann die XFX Merc 308 auftrumpfen und schlägt die anderen beiden Karten um bis zu fünf Prozent, die Rohleistung ist demnach vorhanden.
Abschließend folgt die Tabelle der bisher angekündigten Hersteller-Designs auf Basis der Radeon RX 6600 XT. Die Daten basieren auf den aktuellen Recherche-Möglichkeiten und sind aufgrund der Datenlage noch etwas mager. Diese Tabelle wird regelmäßig erweitert, sobald uns neue Informationen vorliegen.
| Hersteller | Modell | Game Clock (MHz) | Max. Boost (MHz) | GPU-Power Std./Max. (Watt) | TBP gesamt (Watt) | Belüftung des Kühlers | Höhe effektiv | Strombuchsen | Länge (Hst.-Angabe) | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Asrock | RX 6600 XT Phantom Gaming | 2.428 | 2.607 | 145/174 | TBA | 3 × axial | Dual-Slot | 1× 8-Pol | TBA | RGB-LED-Lüfter |
| Asrock | RX 6600 XT Challenger D OC | TBA | TBA | TBA | TBA | 2 × axial | Dual-Slot | 1× 8-Pol | TBA | |
| Asrock | RX 6600 XT Challenger ITX | 2.359 | 2.589 | vmtl. 130 | vmtl. 160 | 1 × axial | Dual-Slot | 1× 8-Pol | 179 mm | (Fast) ITX-Maße |
| Asus | RX 6600 XT ROG Strix O8G | 2.448 | 2.607 | TBA | TBA | 2 × axial | Triple-Slot | 1× 8-Pol | 243 mm | Dual-BIOS |
| Asus | RX 6600 XT Dual OC | TBA | TBA | TBA | TBA | 2 × axial | Dual-Slot | 1× 8-Pol | TBA | |
| Gigabyte | RX 6600 XT Gaming OC Pro 8G | TBA | TBA | TBA | TBA | 3 × axial | Triple-Slot | 1× 8-Pol | 282 mm | RGB-LED-Beleuchtung |
| Gigabyte | RX 6600 XT Gaming OC 8G | TBA | TBA | TBA | TBA | 3 × axial | Triple-Slot | 1× 8-Pol | 282 mm | RGB-LED-Beleuchtung |
| Gigabyte | RX 6600 XT Eagle 8G | TBA | TBA | vmtl. 130 | vmtl. 160 | 3 × axial | Dual-Slot | 1× 8-Pol | 282 mm | |
| MSI | RX 6600 XT Gaming X | 2.413 | 2.602 | vmtl. 130 | 160 | 2 × axial | Triple-Slot | 1× 8-Pol | 277 mm | RGB-LED-Beleuchtung |
| MSI | RX 6600 XT Gaming | 2.359 | 2.589 | vmtl. 130 | 160 | 2 × axial | Triple-Slot | 1× 8-Pol | 277 mm | |
| MSI | RX 6600 XT Mech 2X OC | 2.413 | 2.602 | vmtl. 130 | 160 | 2 × axial | Dual-Slot | 1× 8-Pol | 235 mm | |
| MSI | RX 6600 XT Mech 2X | 2.359 | 2.589 | vmtl. 130 | 160 | 2 × axial | Dual-Slot | 1× 8-Pol | 235 mm | |
| Powercolor | RX 6600 XT Red Devil | 2.428 | 2.607 | 145/174 | 174 | 2 × axial | Triple-Slot | 1× 8-Pol + 1× 6-Pol | 251 mm | Dual-BIOS (145/135 W) |
| Powercolor | RX 6600 XT Hellhound | 2.382 | 2.593 | TBA | TBA | 2 × axial | Triple-Slot | 1× 8-Pol | 220 mm | |
| Powercolor | RX 6600 XT Fighter | 2.359 | 2.589 | vmtl. 130 | vmtl. 160 | 2 × axial | Triple-Slot | 1× 8-Pol | 200 mm | |
| Sapphire | RX 6600 XT Nitro+ | TBA | TBA | TBA | TBA | 2 × axial | Dual-Slot | 1× 8-Pol | 240 mm | Dual-BIOS |
| Sapphire | RX 6600 XT Pulse | 2.382 | 2.593 | 135/162 | 165 | 2 × axial | Dual-Slot | 1× 8-Pol | 240 mm | |
| XFX | RX 6600 XT Speedster Merc 308 | 2.428 | 2.607 | 145/174 | TBA | 3 × axial | Triple-Slot | 1× 8-Pol | TBA | Dual-BIOS |
| XFX | RX 6600 XT Speedster Qick 308 | TBA | TBA | TBA | TBA | 3 × axial | TBA | TBA | TBA | |
| XFX | RX 6600 XT Speedster Swft 210 | TBA | TBA | TBA | TBA | 2 × axial | TBA | TBA | TBA |
Bemerkungen: Der Speichertakt beträgt bei allen Modellen 16 GT/s alias "8.000 MHz"; die GPU-Power kann stets um bis zu 20 Prozent angehoben werden.
Auf welches Custom-Design warten Sie? Stellen Sie Optik vor Performance oder ist Ihnen die Lautstärke am wichtigsten? Hinterlassen Sie doch gerne einen Kommentar.

bestellt, damit haben sich RX 6700 & Co. erledigt!
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Update: Weg....
PC Hellhound: Dual Bios Switch, LED Switch, Hellblaue LEDs.
1x8Pin
OC Bios: 135Watt
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Silent Bios:130Watt
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Die Karte ist wirklich hervorragend, Oberklassefeatures, sehr leise, schicke Optik und einwandfreie Verarbeitung.