PCGH-Plus Label [PLUS] RAM-Tuning für Ryzen 3000: Takt, (Sub)timings, Ranks und (a)synchroner Modus

PCGH Plus: Welcher Arbeitsspeicher ist perfekt für Ryzen 3000? Wer aus seinem Ryzen-3000-System mehr herausholen möchte, kommt um RAM-Tuning nicht herum. Wir zeigen die Ergebnisse unserer aufwendigen Tests. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 10/2019.

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 RAM-Tuning für Ryzen 3000: Takt, (Sub)timings, Ranks und (a)synchroner Modus
Quelle: Bethesda

Mit RAM zu mehr Rums

Seit dem Aufkommen von 3D-Karten gilt für PC-Spieler: Die Rechenleistung von Prozessor und Grafikkarte muss in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen. Es bringt wenig, wenn die Grafikkarte beispielsweise 150 Fps liefert, die CPU aber nicht mehr als ruckelige 20 Fps berechnen kann - und umgekehrt. In der Praxis kommt es neben der Leistungsfähigkeit der Hardware vor allem auf die genutzten Grafikeinstellungen an, ob eher der Prozessor oder die Grafikkarte die Bildrate begrenzt. Während die Rechenlast für die CPU mehr oder weniger fix ist, lässt sie sich für die Grafikkarte allein durch das Erhöhen der Auflösung vervielfachen. Das funktioniert bestens, solange die vom PC bei niedriger GPU-Auslastung erzielte Bildrate hoch genug ist. Das kann je nach Anspruch erst bei mehreren hundert Fps der Fall sein, die z. B. ein Counter-Strike-Spieler auf seinem 240-Hz-Monitor sehen möchte. Doch auch in vergleichsweise gemächlichen Singleplayer-Titeln sind unabhängig von der Grafiklast selbst mit Top-Prozessoren immer mal wieder erstaunlich niedrige Bildraten zu beobachten, die das Spielgefühl beeinträchtigen.

CPU-Limit auch RAM-Limit!

In solchen Szenarien gilt das Übertakten des Prozessors meistens als geeignete Gegenmaßnahme, doch das ist zu kurz gegriffen: Gerade die schnellen Ryzen-Modelle sind bekannt dafür, dass sie bereits ohne manuelle Nachhilfe nahe des stabilen Limits laufen bzw. boosten. Außerdem berechnet die CPU natürlich nicht einfach isoliert ihre Fps, sondern ist auf stetigen Datennachschub angewiesen. Das, was PC-Spieler üblicherweise als CPU-Limit kennen, wird in der Praxis nicht nur vom Prozessor, sondern oft erheblich vom Arbeitsspeicher beeinflusst.

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Folgende Themen finden Sie im Test: 
  • Takt und Timings: DDR4-2666, DDR4-3200, DDR4-3800, DDR4-4400
  • Modulanzahl und Ranks: 4x8 und 2x8 Dual-Ranked, 4x8 und 2x8 Single-Ranked
  • Subtimings: optimiert (20 Einzelwerte) versus Auto
  • Gear Down Mode und Command Rate 
  • Bank Group Swap
Synthetische Tests und Spieletests
  • Anno 1800, Kingdom Come Deliverance, The Witcher 3 - jeweils mit und ohne Hintergrundlast.
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