Qimonda vorerst gerettet - Investitionen aus Portugal
Der Speicherhersteller Qimonda ist vorerst vor einer Pleite gerettet. Eine Rettungsaktion des Landes Sachsen, des Mutterkonzern Infineon und der portugiesischen Investitionsbank über 325 Millionen Euro beschert den Mitarbeitern ein Aufatmen vor Weihnachten.
Quelle: qimonda.com
Auch Speicherchips für Grafikkarten werden von Qimonda produziert.
Ohne die zusätzlichen Finanzmittel wäre Qimonda wahrscheinlich Anfang 2009 nicht mehr Zahlungsfähig gewesen. Wie Reuters berichtet hat der Speicherhersteller alleine im 3. Quartal 2008 mehr als 400 Millionen Euro an Verlusten gehabt - mehr als der Umsatz in diesem Zeitraum.
Portugal stützt das Unternehmen, da ein wichtiger Produktionsstandort mit 1.800 Mitarbeitern in Porto angesiedelt ist. Bedingung für die staatliche Finanzspritze: Forschung und Entwicklung müssen sowohl in Porto als auch in Dresden gestärkt werden.
Qimonda leidet unter den beständig fallenden Preisen für DRAM-Chips, wie sie als Arbeitsspeicher in Computern in der Unterhaltungselektronik eingesetzt werden. Weltweit beschäftigt Qimonda rund 12.000 Mitarbeiter, ein viertel der Stellen soll in Zukunft gestrichen werden, um Kosten zu senken.

das problem ist mal wieder, dass sich einige leute verspekuliert haben und der meinung waren es geht immer weiter bergauf... dass es mal bergab gehen kann wird einfach ignoriert... wer nur auf gewinn abzielt kann halt nicht auf dauer gut wirtschaften.
die frage, die man sich stellen muss:
wer verdient denn überhaupt noch was in diesem geschäft?
eigentlich ja keiner und das schon seit jahren.
nicht zufällig hat siemens ja erst infenion, und infenion dann qimonda ausgegliedert (und die börsengänge euphemistisch verklärt).
um erfolg zu haben, genügt es nunmal nicht nur einen hippen namen zu haben, den sich irgendwelche marketingstrategen ausgedacht habe.
MFG