HyperX H2O: Kingston stellt wassergekühlte DDR3-Kits vor - Update: Preise für Deutschland
Speicherchiphersteller Kingston erweitert seine bekannte HyperX-Reihe um drei Kits, die serienmäßig Anschlüsse für Wasserkühlungen integriert haben. Bei 1,65 Volt Spannung laufen sie ab Werk mit mindestens 2.000 MHz.
Update vom 12.08.2010:
Die Preise für den europäischen Markt sind jetzt bekannt. Mit einem Einstiegspreis von 134 Euro für das 1000-MHz-Dual-Channel-Kit und 200 Euro für das Triple-Channel-Kit sind die Module ganz klar für den High-End-Markt bestimmt. Zusätzlich zu den Preisen geht aus der neuen Quelle hervor, dass die Module für XMP optimiert seien.
Original-Artikel vom 03.08.2010:
Aus dem heißen Kalifornien bringt Kingston mit der HyperX-H2O-Serie Speichermodule auf den Markt, die die Kunden direkt nach dem Einbau an das Schlauchsystem ihrer Wasserkühlung anstöpseln können. Das Wasser fließt dann durch ein Rohr, das mit dem Heatspreader verbunden ist. Das führe die Wärme der Speicherchips angeblich schneller ab, so Kingston.
Wärme wird das Silizium ausreichend produzieren, da es mit 1,65 Volt betrieben wird und damit 10% über dem DDR3-Normalwert von 1,5 Volt liegt. Die Taktraten liegen je nach Ausführung zwischen 1.000 (DDR3-2000) und 1.067 MHz (DDR3-2133). Die Timings sind einheitlich auf CL 9-10-9-27 festgelegt. Kingston gibt lebenslange Herstellergarantie auf die Kits. Mehr Infos finden Sie direkt bei Kingston.
| Name | Frequenz | Timings | Spannung | Preis |
|---|---|---|---|---|
| KHX2000C9AD3W1K2/4GX - 4GB kit | 2000 MHz | CL 9-11-9-27 | 1.65V | € 134 |
| KHX2133C9AD3W1K2/4GX - 4GB kit | 2133 MHz | CL 9-11-9-27 | 1.65V | € 176 |
| KHX2000C9AD3W1K3/6GX - 6GB kit | 2000 MHz | CL 9-10-9-27 | 1.65V | € 200 |

Dabei machen sie aber schon den ersten dicken Fehler: Gerade Tüllen bis fast zum Rand der Module lassen nicht mehr genug Platz, um die Schläuche an der Grafikkarte vorbeizuführen.
Interessantes Design. Weichen etwas ab von den sonstigen Heatspreadern, die mit Tüllen daherkommen
Wenn man sie seriell anschließt, dürfte der Wiederstand bei 3,2mm ID deutlich spürbar sein. Bei Parallelschaltung (die mit den vorgesehenen 6er ID-Schläuche aber Platzrauben wird) überbrückt man das ganze notfalls mit weiteren Leitungen und lässt es im Bypass laufen. Ich selbst habe bei 5x 4mm ID parallel keine 10%=0,056l/min Unterschied im Durchfluss gefunden. Aber eben auch nur ~7K Unterschied in der Temperatur (mit 1,5V OCZ, aber auch mit etwas solideren Heaktiller RAM micro)
wäre doch mal gut zu wissen was es bringt die mit Wasser laufen zu lassen, was die für Waäme abgeben ans Wasser und wie hoch der Wiederstand ist. +temps.
abgesehen davon das RAM-Wasserkühler sehr umstritten sind
finde ich das Design etwas unglücklich
oder will jemand jeden Riegel einzeln anschließen