DDR5-RAM: Preise sinken deutlich, 32 GB ab 150 Euro
In den letzten Wochen und Monaten sind die am Markt erhältlichen DDR5-Kits deutlich im Preis gesunken. Der günstigste DDR5-RAM wird derzeit für 4,68 Euro pro GB angeboten, wohingegen für DDR4-Speicher mindestens 2,72 Euro pro GB verlangt werden.
Seit Intel vor einem halben Jahr die ersten Alder-Lake-Prozessoren vorgestellt hat, nimmt die Produktvielfalt an DDR5-Produkten immer weiter zu. Richtig etablieren wird sich der neue Speicherstandard aber voraussichtlich erst ab Ende diesen Jahres, wenn alle Desktop- und Server-Prozessoren von AMD und Intel auf den neuen Standard setzen werden.
Positive Preisentwicklung
Bereits im Vorfeld zeichnet sich dabei aktuell eine erfreuliche Entwicklung ab, denn DDR5-RAM wurde in den letzten Wochen und Monaten zunehmend günstiger. Das aktuell günstigste Kit im PCGH-Preisvergleich - 32 GB DDR5-4800 von Kingston - ist im Vergleich zu Anfang Mai von knapp 200 auf nur noch 150 Euro gefallen. Ähnlich sieht es zudem auch bei anderen Kits und Herstellern aus. Beispielsweise ging auch der Preis von G.Skills Trident Z5-Speicher (32 GB, DDR5-5600) im letzten Monat deutlich zurück, von vormals 360 auf nun nur noch 265 Euro.
Preisverlauf: Kingston ValueRAM (32 GB, DDR5-4800)
Preisverlauf: G.Skill Trident Z5 RGB (32 GB, DDR5-5600)
Bevor die neuen Core- und Ryzen-Prozessoren auf den Markt kommen, wird der Umstieg auf die neue Speichertechnik damit deutlich attraktiver. Hintergrund dürfte sein, dass DDR4-RAM sozusagen ein Auslaufmodell ist: Bis nächstes Jahr dürften die allermeisten oder sogar alle PC-Plattformen auf DDR5 setzen. Dementsprechend dürften die RAM-Hersteller zunehmend ihre Produktion umstellen, was zu einer besseren Verfügbarkeit und den zu beobachtenden, niedrigeren Preisen führt.
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Zumindest bislang ist DDR4-RAM allerdings weiterhin günstiger als DDR5-Speicher. Die günstigsten Kits gibt es hier bereits für 2,72 Euro pro GB, wohingegen für neuere DDR5-Kits mindestens 4,68 Euro pro GB verlangt werden. Im Vergleich zu den Preisen zum Jahresende (11,25 Euro pro GB) ist das aber schon eine deutliche Verbesserung, und bis zum Release der Core-13000- und Ryzen-7000-Prozessoren werden die Preise hoffentlich noch weiter fallen.
Quelle: via Golem / Techpowerup

Damit habe gleich 3 Fliegen mit einer Klatsche getilgt und das Warten auf ZEN 5 ist somit angenehmer geworden. Da gibt es bestimmt schon DDR 6...
Unter 10% Unterschied? Dann spürt davon quasi niemand was. <33 FPS vs 30 FPS, <66 FPS vs 60 FPS, das sind einfach zu geringe Unterschiede. Darüber wird es langsam bedeutend.
Und ich würde eher behautpen, dass man es in Spielen erst deutlich über 20, eher 30% beginnt richtig zu merken. Das ist aber individuell verschieden und hängt auch stark vom Setup ab