Prince of Persia: Die vergessene Zeit im Technik-Check - Jetzt in 5.760 x 1.200 Pixeln
Seit heute ist auch die PC-Version von Prince of Perisa: Die vergessene Zeit im Handel erhältlich. PC Games Hardware wirft einen Blick auf das Spiel und überprüft ob sich der zusätzliche Monat Entwicklungszeit ausgezahlt hat.
Original-Artikel vom 10. Juni 2010
Rund einen Monat nach der Veröffentlichung der Konsolen-Version von Prince of Persia: Die vergessene Zeit bringt Ubisoft jetzt auch die PC-Variante auf den Markt. Wie wir bereits in einem Interview mit dem Lead Programmer Alain Dessureaux erfahren haben, wurden die beiden Versionen nicht unabhängig voneinander entwickelt. Trotzdem soll die überarbeitete Engine die Leistungsfähigkeit moderner Computer nutzen.
Prince of Persia: Die vergessene Zeit - Konsolen-Wurzeln
Allerdings drängt sich vom Gameplay her der Verdacht auf, dass die Konsolen die Hauptplattform während der Entwicklung des Spiels waren. Freies Speichern gibt es nicht. Sie müssen sich also von Speicherpunkt zu Speicherpunkt hangeln. Sie können entweder ein altes Spiel fortsetzen oder ein neues beginnen, dann geht allerdings der vorher gespeicherte Spielfortschritt verloren. Die Steuerung von Prince of Persia: Die vergessene Zeit verträgt sich zwar gut mit Maus und Tastatur, mit einem Gamepad funktionieren die Kontrollen jedoch noch besser. Ebenfalls von der Konsole übernommen ist die Kamerasteuerung. In einigen Situationen fixiert die Engine die Perspektive damit der Spieler nicht durch eine falsch eingestellte Kameraposition am Ziel vorbei springt.
Die wenigen Grafikeinstellungen, die das Spiel bietet, müssen in einem externen Menü bedient werden. Hier können Sie lediglich die Auflösung, die Kantenglättungsstufe und die allgemeine Qualität der Grafik wählen. Zusätzlich lassen sich hoch aufgelöste Texturen an- oder abschalten. Im Spiel selbst können Sie lediglich die Helligkeit bestimmen. In den folgenden Bildvergleichen zeigen wir die grafischen Unterschiede zwischen den einzelnen Einstellungen.
Quelle: PC Games Hardware
Prince of Persia Die vergessene Zeit - CPU-Auslastung mit 6 Kernen
Prince of Persia: Die vergessene Zeit - Leistung und Kernskalierung
Während viele Spiele die für PC und die Konsolen entwickelt wurden auf dem Computer eine Obergrenze für die maximal dargestellten Bilder pro Sekunde haben (meist bei 30 oder 60 Fps), hat Ubisoft bei der PC-Version von Prince of Persia: Die vergessene Zeit auf diese Einschränkung verzichtet. In einem ersten Test mit einem schnellen System, basierend auf einem Phenom II X6 1090T, einer Radeon HD 5870 und 4 GiByte DDR3-1666-Speicher, läuft das neuste Abenteuer des Prinzen bei einer Auflösung von 1.680 x 1.050 Pixeln, inklusive achtfacher Kantenglättung und maximaler Details, im Durchschnitt mit über 85 Bildern pro Sekunde - 66 sind es mindestens. Mit minimalen Grafikeinstellungen sind es durchschnittlich fast 180 Fps und das Minimum steigt auf 117 Bilder pro Sekunde.
Wie eingangs erwähnt, soll die für Die vergessene Zeit zum Einsatz kommende Version der Scimitar-Engine bis zu sechs CPU-Kerne nutzen. Wie ein Blick in den Task-Manager verrät, stimmt das im Grund auch. Aber, wie uns Alain Dessureaux ebenfalls im Interview erklärte, ist der Leistungszuwachs zwischen vier und sechs Kernen deutlich geringer als beim Wechsel von zwei auf vier Kerne. Indem wir per BIOS entweder zwei oder vier Kerne unseres X6 1090T deaktiviert haben, konnten wir ohne Probleme die entsprechende Geschwindigkeit von Dual-, Quad- und Hexa-Core-Systemen festhalten. Bei einer Auflösung von 1.680 x 1.050 Pixeln, mit minimalen Details und ohne Kantenglättung, läuft Prince of Persia auf vier Kernen mit 165,2 Bildern pro Sekunde, was einem Geschwindigkeitszuwachs von 36 Prozent im Vergleich zu zwei Kernen bedeutet. Sind alle sechs Kerne aktiv, sind zusätzlich 13 Prozent mehr Leistung möglich.
Bei unserem Partner Amazon können Sie Prince of Persia für 44,90 Euro bestellen. Für die Collector's Edition sind 57,00 Euro fällig.
Update: 11. Juni 2010
Zu den technischen Vorteilen der PC-Version von Prince of Persia: Die vergessene Zeit gehört neben den hoch aufgelösten Texturen und der Unterstützung von bis zu sechs Kernen auch die Möglichkeit, höhere Auflösungen zu wählen. Da Ubisoft auch auf eine native Unterstützung von AMDs Eyefinity Technologie geachtet hat, sind sogar Surround-Gaming-Einstellungen möglich. PC Games Hardware hat den Test mit dreimal 1.920 x 1.200 Pixeln gemacht. Der folgende Vergleich zeigt, dass Sie mit drei Displays einen horizontal erweiterten Sichtbereich genießen können. In unserer Bildergalerie finden Sie weitere Screenshots die bei einer Auflösung von 5.760 x 1.200 Pixeln aufgenommen wurden. Achtung: Die Größe der Bilder liegt bei rund 15 MB pro Stück - die Ladezeiten können entsprechend hoch sein.


Und am Anfang haben 4 Kerner beim Zocken auch nichts gebraucht an leistung weil die Spiele nicht drauf Optimiert waren.
LG
So eine Auflösung bräuchte man ständig zum Zocken
6 Kerner bringen fast garnichts wie mann in der Jetzigen PCGH lesen kann nur bei 800x600 ist ein deutlicher unterschied aber ich glaube das keiner vor euch 800x600 hat
Mich würden auch noch gerne Benchmarks zwischen 1920 x 1080 und 5.760 x 1.200 Pixeln interessieren. Schließlich wurden bereits viele solcher Bilder gezeigt, aber das müsste ja ziehmlich auf die Frames gehen, wenn man in solch extremen Breitbildmodus spielen will o.O