Für Ryzen 7000: B650E- und X670E-Mainboards preislich eng zusammen

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B650E- und X670E-Mainboards sind nun jeweils im Handel auffindbar und preislich gar nicht mal so weit voneinander entfernt.
Quelle: Asrock

Mainboards mit AMDs neuen "Chipsätzen" X670 und B650 sind nun jeweils im Handel auffindbar. Allerdings zeigt sich, dass bei B650E-Boards nicht die Rede von einer Budget-Option verglichen mit den X670E-Varianten sein kann, da die Preise sich, zumindest im unteren Segment, doch recht nah kommen, wie ein Blick in den PCGH-Preisvergleich verrät.

Seit September sind X670/E-Mainboards verschiedenster Hersteller im Handel erhältlich, kürzlich sind die B650/E-Varianten hinzugekommen, die eigentlich als Budget-Versionen für Ryzen 7000 angedacht gewesen waren. Gestern begannen Händler, die ersten B650-Modelle von Herstellern wie Asus, Asrock, MSI oder Gigabyte zu listen, aktuell werden auch die Extreme-Varianten angeboten. Dabei zeigt sich: B650E-Mainboards können im unteren Preissegment verglichen mit X670E nicht als Budget-Boards bezeichnet werden - zumindest nicht aktuell.

X670E- und B650E-Mainboards im Preisvergleich: Große Ersparnisse bleiben eher aus

Der PCGH-Preisvergleich verrät derweil, wie es um die Preissituation der Mainboards mit den neuen Extreme-I/O-Hubs steht. Bei X670E-Mainboards reicht die Preisspanne vom günstigsten Modell, dem Asrock X670E PG Lightning mit einem Preisschild von mindestens 313 Euro, bis zum teuren Flaggschiff, dem MSI MEG X670E Godlike für mindestens 1.669 Euro. Bei Mainboards mit B650E-Chipsatz sind derzeit noch deutlich weniger Modelle gelistet. Hier startet das Asrock B650E PG Riptide WiFi zu einem Mindestpreis von 300 Euro. Am kostspieligsten ist ein Asrock B650E Taichi für mindestens 569 Euro.

Schaut man also auf die preiswerten Modelle der X670E- und B650E-Mainboards, so liegen die Preise dort gar nicht mal weit auseinander. Alles in allem sind die B650E-Mainboards flächendeckend günstiger als die X670E-Varianten, die Preisunterschiede liegen jedoch zumeist nur im zweistelligen Bereich. So ist das günstigste X670E-Board von Asus nur 16 Euro teurer als das günstigste B650E-Board vom gleichen Hersteller.

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Bei Asrock liegt die Differenz bei 13 Euro, bei Gigabyte ist sie mit knapp 48 Euro noch etwas größer. Möchte man sich also eines der günstigeren Extreme-Mainboards für seine AM5-Plattform zulegen, lohnt es sich fast schon mehr, nach Herstellern zu unterscheiden als nach I/O-Hubs, je nachdem, auf welche Features man setzen möchte.

Quelle: PCGH-Preisvergleich

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Gerade AMD hat mit der Einführung von 4.0 die Lane-Anzahl bei Budget-Grafikkarten reduziert. Wenn sie das fortsetzen, könnte man mit 4.0 schon in wenigen Jahren Leistungseinbußen bei der Mittelklasse haben so wie heute bereits mit 3.0 statt 4.0. Aber ja, für jemanden der sowieso relativ zügig auf die nächste Plattform wechselt oder nicht vor hat, die GPU auszutauschen, bevor der nächste Rechner kommmt, ist 5.0 nicht nötig und nicht-E-Boards hätten somit ihre Daseinsberechtigung.
        Wenn sie denn günstig wären.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Gerade AMD hat mit der Einführung von 4.0 die Lane-Anzahl bei Budget-Grafikkarten reduziert. Wenn sie das fortsetzen, könnte man mit 4.0 schon in wenigen Jahren Leistungseinbußen bei der Mittelklasse haben so wie heute bereits mit 3.0 statt 4.0. Aber ja, für jemanden der sowieso relativ zügig auf die nächste Plattform wechselt oder nicht vor hat, die GPU auszutauschen, bevor der nächste Rechner kommmt, ist 5.0 nicht nötig und nicht-E-Boards hätten somit ihre Daseinsberechtigung.
        Wenn sie denn günstig wären.
      • Von Korben06
        Zitat von PCGH_Torsten
        Zusätzlich nicht-"E" anzubieten war eigentlich eine gute Idee, denn PCI-E-5.0-Routing verursacht doch ein paar Mehrkosten und ist im Budget-Bereich zwingend nötig. Leider hat AMD nicht dafür gesorgt, dass es üerhaupt AM5-Budget-Boards gibt und die hochwertigeren Materialien braucht man beim X670E sowieso oft für den vorgeschriebenen 5.0-M.2.
        Aber warum überhaupt PCIe 5.0 auf einem B650-Board? PCIe 4.0 ist gefühlt gerade erst auf dem Markt angekommen und wird noch lange ausreichend sein. Für die, die wirklich das letzte Quentchen Leistung wollen das irgendwann mal kommt gibts ja die (teuren) X-Boards...
      • Von Vianda Schraubenverwechsler(in)
        sollte nicht irgendwann anfang nächsten jahres die a620er chipsätze erfolgen, sowie neue prozessoren für den low budget bereich? ich meine irgendwas habe ich neulich gelesen. keine quelle mehr
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Korben06
        Ehrlich gesagt weiß ich nicht was AMD sich dabei gedacht hat die E-Versionen einzuführen... Eine einfache Unterscheidung zwischen B- und X-Chipsatz hat bisher wunderbar ausgereicht.
        Vermutlich werden wirklich günstige Boards wieder erst 1 Jahr nach dem Launch kommen, das war schon beim B550 so ärgerlich...
        Zusätzlich nicht-"E" anzubieten war eigentlich eine gute Idee, denn PCI-E-5.0-Routing verursacht doch ein paar Mehrkosten und ist im Budget-Bereich zwingend nötig. Leider hat AMD nicht dafür gesorgt, dass es üerhaupt AM5-Budget-Boards gibt und die hochwertigeren Materialien braucht man beim X670E sowieso oft für den vorgeschriebenen 5.0-M.2.
      • Von Terracresta BIOS-Overclocker(in)
        Achja, das waren nicht nur Zeiten, damals anno 2014, zu denen es einen neuen i5 4690k für 200-220 gab, sondern die günstigen MoBos auch für 65 EUR oder gar weniger zu haben waren...
        Meins mit Z97 hatte 74,85 gekostet, der i5 205,60...
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