Umfrage: 45 Prozent der Playstation-Fans erwägen den Wechsel zu Steam - wegen Disc-loser Zukunft
Sony kündigte das Ende der physischen Spiele-Disc an. Einige Playstation-Nutzer erklärten nun, dass sie deshalb einen Wechsel zum PC erwägen.
Anfang des Monats schockte Sony seine Community. Das Unternehmen gab an, die Produktion von physischen Spielen ab Januar 2028 einstellen zu wollen. Die Spieler reagierten mit der Petition Don't Kill the Disc, die innerhalb von nur wenigen Tagen bereits über 100.000 Unterschriften sammeln konnte. In einer Umfrage der Webseite Push Square gaben einige Leser jetzt an, dass sie durch Sonys Vorhaben einen Wechsel zum PC erwägen würden.
Fans könnten sich die Abkehr von ihrer Plattform vorstellen
Push Square, eine Webseite, die sich vornehmlich an Playstation-Spieler richtet, führte unter seinen Lesern kürzlich eine Umfrage durch. Dabei sollte herausgefunden werden, welchen Einfluss das Ende der Disc auf die Spieler hat. Auf die Frage, ob die Nutzer nach Sonys Bekanntgabe einen Wechsel von Playstation zum PC in Erwägung ziehen, gaben rund 45 Prozent der 6.545 Teilnehmer an, dass sie ernsthaft darüber nachdenken würden. Nur 23 Prozent der Spieler gaben an, dass sie bei Playstation bleiben wollen.
Auf die Frage, was der genaue Grund für die Überlegungen zu einem Wechsel sei, gaben 41 Prozent der Teilnehmer das Ende der Disc an. Als weitere Gründe wurden ein längerfristiger Besitz von Spielen oder auch die steigenden Preise für Konsolen angegeben. Mit den kletternden Preisen beschäftigte sich auch die nächste Frage.
So wollte Push Square wissen, was die Leser tun würden, wenn die Playstation 6 zu einem Preis um die 1.000 US-Dollar angekündigt würde. Von den 5.664 Teilnehmenden antworteten 29 Prozent, dass sie sich stattdessen einen Gaming-PC zulegen würden. Ebenfalls 29 Prozent der Nutzer gaben an, dass sie gänzlich auf die nächste Generation verzichten würden. Nur 14 Prozent der Nutzer, die an der Umfrage teilnahmen, gaben an, dass sie die PS6 trotzdem zum Launch kaufen würden.
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Quelle: Push Square, TechPowerUp

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Quelle: https://www.sec.gov/edgar...
Grüße
phila
Fällt dieser Aspekt weg hat die Konsole für mich jegliche Daseinsberechtigung verloren, denn wenn ich schon zu "all digital" gezwungen werde ist der PC dafür in allen Aspekten die deutlich attraktivere Plattform. Ich habe dort mehrere Stores zur Auswahl, kann auch DRM-freie Spiele bekommen und die Spiele selbst kosten in Sales oftmals nur ein Bruchteil dessen, was Sony im PSN - selbst bei Rabattaktionen - verlangt. Und fürs Onlinegaming gibts dort ebenfalls keine Zusatzgebühren.
Klar, die Konsole lockt erstmal mit günstigerer Anschaffung (wobei sich das bei Kosten jenseits der 1000 EUR für die neue Konsolengeneration auch langsam relativiert), kostet aber nach hinten raus einfach exorbitant mehr als der PC. Beim PC ist hingegen die Anschaffung teuer, dafür gibts die Spiele dann super günstig und die Abogebühren fürs Onlinegaming fallen weg. Wenn man also jemand ist, der regelmäßig neue Spiele kauft, amortisiert sich das recht zügig.
Bisher war mein Kaufverhalten so:
PlayStation: Spiele auf Disc, gerne auch in manchen Fällen zum Vollpreis. Digital garnichts.
PC: Spiele: Da es hier nur digital gibt, ausschließlich im Sale, wenn diese für max. 5 EUR verrammscht werden
Das wird sich - wenn Sony bei ihrer Entscheidung bleibt - wahrscheinlich folgendermaßen ändern:
PC: Weiterhin Spiele ausschließlich im Sale, wenn diese für 5 EUR verrammscht werden (mehr ist mir digitale Verleihware nicht wert)
PlayStation: Ist bei Neuanschaffungen von Spielen dann komplett raus
Und der Rest meines Budgets wandert dann vermutlich in Retro-Gaming und Gebrauchtspiele für PS4/PS5. Bis 2028 wirds da bei der PS5 ja sicher noch einiges geben. Ich werd also weiterhin zocken, auch gerne aktuellen Kram. Nur von dem Geld wird Sony dann zukünftig nichts mehr sehen.