Playstation 2: Modder baut legendäre Konsole als Handheld

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Playstation 2: Modder baut legendäre Konsole als Handheld
Quelle: Tschicki via GitHub

Einem Modder ist mit dem Projekt "PS2-Portable" ein technisches Meisterstück gelungen: Per Reverse Engineering hat er ein komplett eigenes Mainboard für die legendäre Playstation 2 entwickelt und Sonys Kult-Konsole zum Handheld umgebaut.

Was der unter dem Pseudonym Tschicki bekannte Enthusiast dort auf GitHub veröffentlicht hat, dürfte als ein echtes technisches Meisterstück in die Annalen der Retro-Gaming-Szene eingehen. Bereits seit dem Jahr 2022 arbeitet der Entwickler und versierte Modder an seiner PS2-Portable und hat in dieser Zeit, basierend auf den beiden PS2-Revisionen "SCPH-7900x" und "SCPH-9000x", ein vollständig eigenes Mainboard für die legendäre Playstation 2 aus dem Jahre 2000 entwickelt.

Custom-Mainboard der Playstation 2 Portable mit FPGA-Chip und sechs originalen Sony-ICs Quelle: Tschicki via GitHub Das PCB ist der zentrale Bestandteil der PS2-Portable und entstand mittels Reverse Engineering. Lediglich sechs originale ICs werden noch aus alten Spielkonsolen ausgelötet und wiederverwendet, der gesamte Rest ist per Reverse Engineering komplett neu entstanden. Als Herzstück dient der Trion-T20-FPGA (PDF) von Efinix.

Reverse Engineering trifft auf moderne Technik

Für die digitale Videoausgabe ist der Trion-T20-FPGA samt eines eigenem, in VHDL entwickelten Videoprozessors verantwortlich. Dieser rechnet das Interlaced-Signal der Playstation 2 mittels bewegungsadaptivem Deinterlacer, Line Doubler und bilinearem Scaler in ein scharfes Bild um und gibt dieses auf dem 5 Zoll großen IPS-Display in einer Bildschirmauflösung von 800 × 480 Bildpunkten und bis zu 60 Hz aus.

PCB der Playstation 2 Portable mit FPGA-Chip und sechs originalen Sony-ICs Quelle: Tschicki via GitHub Das mittels Reverse Engineering entstandene PCB sitzt passgenau im Gehäuse der PS2-Portable. Geladen wird der Handheld via USB-C Power Delivery, die Stromversorgung übernehmen zwei austauschbare 21700er-Akkus, die für rund 4,5 Stunden Spielzeit gut sein sollen. Die Steuerung erinnert optisch ein wenig an die Playstation Vita aus dem Jahre 2011 und setzt auf besonders langlebige Hall-Effekt-Analogsticks.

PS2- und PS1-Spiele dank OPL, NHDDL und DKWDRV

Auf ein optisches Laufwerk verzichtet die portable Playstation 2 komplett. Stattdessen bootet der Handheld dank der BIOS-Modifikationen des Entwicklers Epaminondas direkt in die Homebrew-Umgebung PS2BBL. Playstation-2-Spiele lassen sich nativ via OPL oder NHDDL ausführen, Titel der ersten Playstation übernimmt der speziell für das Projekt angepasste DKWDRV-Treiber.

PCB der Playstation 2 Portable mit FPGA-Chip und sechs originalen Sony-ICs Quelle: Tschicki via GitHub Kühlung der Playstation 2 als Handheld von Modder Tschicki Quelle: Tschicki via GitHub

Für die Speicherstände stehen zwei Custom-Slots zur Verfügung, welche sowohl miniaturisierte PS2-Memory-Cards als auch SD-Karten via MX4SIO und das hauseigene "uSD2PSX" unterstützen.

Open Source - aber nichts für Modding-Anfänger

Das gesamte Projekt ist Open Source und steht auf GitHub kostenlos zum Download bereit. Schaltpläne, Gerber-Dateien, VHDL-Quellen, 3D-Druck-Dateien und sämtliche Firmware - Tschicki teilt schlichtweg alles. Der Entwickler selbst rät jedoch ausdrücklich davon ab, das Projekt nachzubauen: Es erfordere eine umfangreiche Erfahrung mit Feinstpitch-BGA-Lötarbeiten, einen Chip-Programmer sowie eine vergleichsweise hohe Frustrationstoleranz bei längerem Troubleshooting.

Die Rückseite der Playstation 2 als Handheld von Modder Tschicki mit nachgebautem Mainboard und 5-Zoll-Display Quelle: Tschicki via GitHub Die Rückseite der Playstation 2 als Handheld von Modder Tschicki mit nachgebautem Mainboard und 5-Zoll-Display Quelle: Tschicki via GitHub

Wer es trotzdem versuchen und sich seine PS2-Portable bauen möchte, sollte parallel auch das ausführliche Worklog im BitBuilt-Forum konsultieren.

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Wer sich ernsthaft damit auseinandersetzen und seine eigene PS2-Portable bauen möchte, findet auf GitHub außerdem eine vollumfängliche Stückliste, eine sogenannte Bill of Materials (BOM), um auch die benötigten Komponenten erwerben zu können.

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Quelle: GitHub via VideoCardz

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Magera Freizeitschrauber(in)
        Zitat von XETH
        Wie soll man sich sonst alle paar Jahre neue Highendgrakas leisten können?
        Öhm, sparen? Arbeiten?
        Ich gebe zu das es ansichts sache ist, ob dein vorgehen nun klug oder ebn bescheuert ist.
        Aber fakt ist doch, das man dinge nun mal nur dann kaufen sollte wenn man sie auch nutzen will, egal was sie nach der Nutzung noch an Geld abwerfen. Dann ist das nämlich auch kein Verlust. sondern eine Investition in Spaß, lebensqualität, oder je nach Gegenstand auch eine in Zeit.
        Und gerade bei Hardware, die ja eh eigentlich schon veraltet ist wenn man sie kauft (was ja eine PS2 per se ist) Frag ich mich wieso der Gedanke des widerverkaufes überhaupt eine Rolle spielt. Denn wie ich schon sagte, wenn man sich so etwas kauft, dann doch eigentlich weil man ebn PS2 spiele spielen will, und das immer wieder. und wenn du das nicht willst, dann kauf dir das Gerät nicht, dann sparst du am meisten bzw dann hast du am meisten gewinn.

        Überhaupt beim Kauf von einem Hobby in irgendeiner Form einen Gedanken an so etwas wie widerverkauf , oder Abschreibung damit man bei 0 raus kommt, zu zu versenken, ist irgendwie etwas befremdlich.
        Etwas anderes ist es in dem zusammenhang Vernunft walten zu lassen. Also sich zb einzugestehen, das man das Gerät überhaupt nicht braucht, oder zu wenig Nutzen wird (so gehts mir aktuell zb mit der switch 2 ), oder das man schaut ob man günstiger eine alternative findet, die letztlich das selbe kann.

        Zitat von XETH
        Ne, ich will sicher nicht 500€ zahlen und nach 3 Jahren (ab ablauf jeglicher Garantie/Gewährleistung) ist es Schrott. Sowas nenne ich äh schlicht dämlich.
        Und was hat jetzt die Qualität des Gerätes zwingend mit dem widerverkaufspreis zutun? Stimmt, in erster Linie gar nichts.
        Aber schön, das du Qualität gleich auf setzt mit Widerverkaufswert. dann weiß ich wenmigstens wo die reise hingeht.
        Nur weil etwas nach 3 Jahren Nutzung "nichts mehr Wert" ist, heißt das nicht das es minderer Qualität ist.

        Zitat von XETH
        Was heißt hier ohne Risiko? Nach ABlauf der Garantie hast du 100% Risiko, dass du alles investiertes Geld nicht mehr widerbekommst.
        Jap. Komtt vor, kann passieren, sehe ich aber als Normal an.
        Oder willst du auch irgendwann nach 3 Jahren die 2,40 Euro für das gekaufte Stück Butter wiederhaben?
        Der sinn und zweck von kaufen, ist doch etwas zu Besitzen was man selber braucht. deshalb heißt es ja auch "Ausgaben" , nicht """geld vorübergehend auslagern"

        Also nochmal, wenn ich mir, aus überzeugung, etwas kaufe/Anschaffe dann rechne ich eh nicht damit das ich das Geld je wiedersehe, einfach weil ich nicht damit rechne das Gerät/Die Anschaffung bevor sie Kaputt gegangen ist wieder abzustoßen.
        So sollte es auch im normalfall sein. Schon allein auch aus Ökologischer wie auch aus ökonomischer sicht.
        Und rein Moralisch, finde ich das auch vertretbarer. Denn so wie du es machst, bedeutet das ja, das du dieses 100% Risiko einfach für viel Geld an jemanden anderes weitergibst.
        Der Käufer der deine Gebrauchten Teile dann kauft, bezahlt also fast das selbe wie neu ware, hat aber null Garantie und dann deiner Aussage nach auch 100% Risiko das er sein Geld nie wieder bekommt, und schlimmer noch, er hat auch das Risiko das er das Teil ggf nicht mal vernünftig nutzen kann für das Geld weil ihm nach 3 Moanten nach kauf von dir zb die Graka abraucht.
        Tolle wurst.

        Zitat von XETH
        Oder wer kauft dir deinen defekten Handheld ab? Wäre dann ja nur noch einen Bruchteil wert.
        Jap, und das ist auch völlig Ok.
        Hab ich zb bei meiner alten PSP so gemacht. Solange genutzt bis das Laufwerk nicht mehr richtig funktioniert hat (etwa 9 Jahre in Nutzung und dann für 35 Euro an einen Bastler verkauft, welcher Handwerklich mehr drauf hat als ich und das Ding wieder fixen wollte. (Oder es zumindest versuchen wollte) Fairer deal, ich hab noch 35 Euro bekommen, und er ein neues Projekt.

        Zitat von XETH
        Also ich frag mich gerade warum du das Argument vorstrecken bringst, da es ja nur temporär ist.
        Damit magst du recht haben. dennoch sind zb 500 Euro nicht wenig Geld. Und auch wenn man etwas besser verdient, fällt einem das ebn dann doch für ein paar Monate in der Geldbörse auf. Und das Geld ist dann auch erstmal weg, und kommt so schnell nicht wieder.
        Zitat von XETH
        Wenn du das Geld zum Vorstrekcen nicht hast, hast du es sicher auch nicht zum Kauf ohne Wiederverkauf nach einigen Jahren.
        Der Logick kann ich grad echt bnicht folgen, was willst du genau damit sagen?
        Grundlegend ja, ich kann mir dinge nur kaufen wenn ich die Kohle verfügbar habe. Ungeachtet dessen ob ich das Teil nun wieder verkaufe oder nicht.
        Worauf willst du also hinaus?

        Zitat von XETH
        Wenn ich 500 ausgebe und bekommen das Geld nach einigen Jahren wieder, konnte das Gerät aber bis dahin mal mehr mal weniger nutzen, dann strecke ich doch gerne die 500€ dafür vor.
        Wie erwähnt, man muss sie erstmal haben. Aber davon mal ab, Ist deine Denkweise (finde ich persönlich) Irgendwie Traurig.
        Du bist halt maximal von Geld gesteuert. Frag mich wie das aussieht wenn du mit freunden mal zb einen drauf machen möchtest. Rechnest du dann auch "Mhm, also wenn ich heute meine Rechnung von 50 Euro zahle, dann bekomm ich die nach xy Wochen durch wz wieder zurück"
        Du bist bestimmt auch einer der Menschen, die bei Amazon etwas kaufen es nutzen weil sie es gerade brauchen, und das Teil dann nach 28 Tagen wieder zurück schickt.

        Ehrlich gesagt, bringt mich dein Gelaber über dein "0 summen spiel" echt in Rage. weils einfach in meinen Augen Dumm ist. Wenn du meinst, für dich ist es genau der richtige weg, dann mach halt. ich, ich finds dumm., traurig, und irgendwie auch echt einschrenckend. Mal davon ab das ich es wie bereits erwähnt auch moralisch nicht in Ordnung finde.
      • Von Magera Freizeitschrauber(in)
        Zitat von XETH
        Wie soll man sich sonst alle paar Jahre neue Highendgrakas leisten können?
        Öhm, sparen? Arbeiten?
        Ich gebe zu das es ansichts sache ist, ob dein vorgehen nun klug oder ebn bescheuert ist.
        Aber fakt ist doch, das man dinge nun mal nur dann kaufen sollte wenn man sie auch nutzen will, egal was sie nach der Nutzung noch an Geld abwerfen. Dann ist das nämlich auch kein Verlust. sondern eine Investition in Spaß, lebensqualität, oder je nach Gegenstand auch eine in Zeit.
        Und gerade bei Hardware, die ja eh eigentlich schon veraltet ist wenn man sie kauft (was ja eine PS2 per se ist) Frag ich mich wieso der Gedanke des widerverkaufes überhaupt eine Rolle spielt. Denn wie ich schon sagte, wenn man sich so etwas kauft, dann doch eigentlich weil man ebn PS2 spiele spielen will, und das immer wieder. und wenn du das nicht willst, dann kauf dir das Gerät nicht, dann sparst du am meisten bzw dann hast du am meisten gewinn.

        Überhaupt beim Kauf von einem Hobby in irgendeiner Form einen Gedanken an so etwas wie widerverkauf , oder Abschreibung damit man bei 0 raus kommt, zu zu versenken, ist irgendwie etwas befremdlich.
        Etwas anderes ist es in dem zusammenhang Vernunft walten zu lassen. Also sich zb einzugestehen, das man das Gerät überhaupt nicht braucht, oder zu wenig Nutzen wird (so gehts mir aktuell zb mit der switch 2 ), oder das man schaut ob man günstiger eine alternative findet, die letztlich das selbe kann.

        Zitat von XETH
        Ne, ich will sicher nicht 500€ zahlen und nach 3 Jahren (ab ablauf jeglicher Garantie/Gewährleistung) ist es Schrott. Sowas nenne ich äh schlicht dämlich.
        Und was hat jetzt die Qualität des Gerätes zwingend mit dem widerverkaufspreis zutun? Stimmt, in erster Linie gar nichts.
        Aber schön, das du Qualität gleich auf setzt mit Widerverkaufswert. dann weiß ich wenmigstens wo die reise hingeht.
        Nur weil etwas nach 3 Jahren Nutzung "nichts mehr Wert" ist, heißt das nicht das es minderer Qualität ist.

        Zitat von XETH
        Was heißt hier ohne Risiko? Nach ABlauf der Garantie hast du 100% Risiko, dass du alles investiertes Geld nicht mehr widerbekommst.
        Jap. Komtt vor, kann passieren, sehe ich aber als Normal an.
        Oder willst du auch irgendwann nach 3 Jahren die 2,40 Euro für das gekaufte Stück Butter wiederhaben?
        Der sinn und zweck von kaufen, ist doch etwas zu Besitzen was man selber braucht. deshalb heißt es ja auch "Ausgaben" , nicht """geld vorübergehend auslagern"

        Also nochmal, wenn ich mir, aus überzeugung, etwas kaufe/Anschaffe dann rechne ich eh nicht damit das ich das Geld je wiedersehe, einfach weil ich nicht damit rechne das Gerät/Die Anschaffung bevor sie Kaputt gegangen ist wieder abzustoßen.
        So sollte es auch im normalfall sein. Schon allein auch aus Ökologischer wie auch aus ökonomischer sicht.
        Und rein Moralisch, finde ich das auch vertretbarer. Denn so wie du es machst, bedeutet das ja, das du dieses 100% Risiko einfach für viel Geld an jemanden anderes weitergibst.
        Der Käufer der deine Gebrauchten Teile dann kauft, bezahlt also fast das selbe wie neu ware, hat aber null Garantie und dann deiner Aussage nach auch 100% Risiko das er sein Geld nie wieder bekommt, und schlimmer noch, er hat auch das Risiko das er das Teil ggf nicht mal vernünftig nutzen kann für das Geld weil ihm nach 3 Moanten nach kauf von dir zb die Graka abraucht.
        Tolle wurst.

        Zitat von XETH
        Oder wer kauft dir deinen defekten Handheld ab? Wäre dann ja nur noch einen Bruchteil wert.
        Jap, und das ist auch völlig Ok.
        Hab ich zb bei meiner alten PSP so gemacht. Solange genutzt bis das Laufwerk nicht mehr richtig funktioniert hat (etwa 9 Jahre in Nutzung und dann für 35 Euro an einen Bastler verkauft, welcher Handwerklich mehr drauf hat als ich und das Ding wieder fixen wollte. (Oder es zumindest versuchen wollte) Fairer deal, ich hab noch 35 Euro bekommen, und er ein neues Projekt.

        Zitat von XETH
        Also ich frag mich gerade warum du das Argument vorstrecken bringst, da es ja nur temporär ist.
        Damit magst du recht haben. dennoch sind zb 500 Euro nicht wenig Geld. Und auch wenn man etwas besser verdient, fällt einem das ebn dann doch für ein paar Monate in der Geldbörse auf. Und das Geld ist dann auch erstmal weg, und kommt so schnell nicht wieder.
        Zitat von XETH
        Wenn du das Geld zum Vorstrekcen nicht hast, hast du es sicher auch nicht zum Kauf ohne Wiederverkauf nach einigen Jahren.
        Der Logick kann ich grad echt bnicht folgen, was willst du genau damit sagen?
        Grundlegend ja, ich kann mir dinge nur kaufen wenn ich die Kohle verfügbar habe. Ungeachtet dessen ob ich das Teil nun wieder verkaufe oder nicht.
        Worauf willst du also hinaus?

        Zitat von XETH
        Wenn ich 500 ausgebe und bekommen das Geld nach einigen Jahren wieder, konnte das Gerät aber bis dahin mal mehr mal weniger nutzen, dann strecke ich doch gerne die 500€ dafür vor.
        Wie erwähnt, man muss sie erstmal haben. Aber davon mal ab, Ist deine Denkweise (finde ich persönlich) Irgendwie Traurig.
        Du bist halt maximal von Geld gesteuert. Frag mich wie das aussieht wenn du mit freunden mal zb einen drauf machen möchtest. Rechnest du dann auch "Mhm, also wenn ich heute meine Rechnung von 50 Euro zahle, dann bekomm ich die nach xy Wochen durch wz wieder zurück"
        Du bist bestimmt auch einer der Menschen, die bei Amazon etwas kaufen es nutzen weil sie es gerade brauchen, und das Teil dann nach 28 Tagen wieder zurück schickt.

        Ehrlich gesagt, bringt mich dein Gelaber über dein "0 summen spiel" echt in Rage. weils einfach in meinen Augen Dumm ist. Wenn du meinst, für dich ist es genau der richtige weg, dann mach halt. ich, ich finds dumm., traurig, und irgendwie auch echt einschrenckend. Mal davon ab das ich es wie bereits erwähnt auch moralisch nicht in Ordnung finde.
      • Von XETH PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Magera
        Nein, dann hab ich dich schon richtig verstanden.
        Wenn ich mir etwas kaufe, weil ich Plane von anfang an es irgendwann wieder zu verkaufen, anstatt es ebn zu nutzen bis es ebn Kaputt geht, ist doch .. keine ahnung... bescheuert.
        Irrtum das wäre nicht bescheuert, sondern richtig klug. Man plant nicht, dass man es wieder verkauft, aber falls man es verkaufen sollte, so war das gemeint. z.b. Habe ich jahrelang meine Highend Grafikkarten diverser Generationen auf Firma günstig gekauft und nach einigen jahren, nach der abschreibung wieder gebraucht verkauft, sodass ich am Ende meist mit 0 raus ging, oder Gewinn machte oder einen Betrag < 100€ für die jahrelange Nutzung ausgab. Wie soll man sich sonst alle paar Jahre neue Highendgrakas leisten können? (nicht mit konkreten Handheldbeispiel vergleichbar, nur zur Veranschaulichung)
        Zitat von Magera
        Und das war es was ich meinte mit "Muss denn alles eine Wertsteigerung haben?"
        Es sollte doch egal sein, wenn ich mir das DIng kaufe um es zu nutzen, das ich nach 3 Jahren nur noch die hälfte vom EK Preis bekomme.
        Ne, ich will sicher nicht 500€ zahlen und nach 3 Jahren (ab ablauf jeglicher Garantie/Gewährleistung) ist es Schrott. Sowas nenne ich äh schlicht dämlich.
        Zitat von Magera
        Und dann kannn ich auch ohne Risiko kaufen.
        Was heißt hier ohne Risiko? Nach ABlauf der Garantie hast du 100% Risiko, dass du alles investiertes Geld nicht mehr widerbekommst. Oder wer kauft dir deinen defekten Handheld ab? Wäre dann ja nur noch einen Bruchteil wert.
        Zitat von Magera
        Hinkt halt etwas, denn du musst das Geld auch erstmal vorstrecken. Und das man mit allem einen Gewinn erzielen muss verstehe ich eh nicht. Ich kauf mir das Gerät doch wenn dann um meinen Spaß damit zu haben.
        Also ich frag mich gerade warum du das Argument vorstrecken bringst, da es ja nur temporär ist. Wenn du das Geld zum Vorstrekcen nicht hast, hast du es sicher auch nicht zum Kauf ohne Wiederverkauf nach einigen Jahren. Irgendwie irrelevant oder findest du nicht? Wenn ich 500 ausgebe und bekommen das Geld nach einigen Jahren wieder, konnte das Gerät aber bis dahin mal mehr mal weniger nutzen, dann strecke ich doch gerne die 500€ dafür vor. Das Vorstrecken ist dann quasi die Nutzungsgebühr, wenn du so willst. Komm mir jetzt nicht mit: auf der Bank hätte man soundsoviele mikrige Zinsen erwirtschaftet, die allesamt unter der Inflationsrate liegen. Dieser Vergleich würde nämlich gewaltig hinken.
      • Von Magera Freizeitschrauber(in)
        Zitat von XETH
        Du hast mich wieder nicht verstanden. Es geht nicht darum, dass Menschen mit dem nötigen Kleingeld so ein Teil als Wertanlage sehen, sicher nicht. Es geht darum, dass man schon vor dem Kauf erahnen kann, dass das ein Gerät ist, was nur in geringen Stückzahlen und sicher nicht jahrelang produziert werden würde. Insofern wird nach der Produktionseinstellung der Preis dafür z.b. auf Ebay steigen. Klassischet Fall von Verknappung und die Nachfrage wird durch das zur Verfügung stehende Angebot geregelt. Und davon ist mit Sicherheit auszugehen, da ein einzelner Typ keine 1000+ Geräte produzieren lassen wird. Das bedeutet, wenn von einer Wertsteigerung auszugehen ist, kann man so ein Gerät auch ohne Risiko kaufen, denn, selbst im gebrauchten Zustand lässt sich der ursprünglich bezahlte Neuwert irgendwann wieder reinholen.
        Nein, dann hab ich dich schon richtig verstanden.
        Wenn ich mir etwas kaufe, weil ich Plane von anfang an es irgendwann wieder zu verkaufen, anstatt es ebn zu nutzen bis es ebn Kaputt geht, ist doch .. keine ahnung... bescheuert.
        Und das war es was ich meinte mit "Muss denn alles eine Wertsteigerung haben?"
        Es sollte doch egal sein, wenn ich mir das DIng kaufe um es zu nutzen, das ich nach 3 Jahren nur noch die hälfte vom EK Preis bekomme.
        Und dann kannn ich auch ohne Risiko kaufen.
        Da ist einfach das Mindset von jenen wie dir ebn etwas ... naja ... merkwürdig finde ich.

        Zitat von XETH
        d.h. man kann das Gerät im Optimalfall für umsonst einige Jahre nutzen, oder macht sogar noch Gewinn.
        Hinkt halt etwas, denn du musst das Geld auch erstmal vorstrecken. Und das man mit allem einen Gewinn erzielen muss verstehe ich eh nicht. Ich kauf mir das Gerät doch wenn dann um meinen Spaß damit zu haben.

        Zitat von XETH
        Wenn ein Gerät umsonst ist, spielt es auch weniger eine Rolle wie gut die Hardware ist.
        Mindset.
        ES ist mir nie egal wieviel Hardwarepower ein Gerät hat. Das ist das hauptkriterium nachdem ich ein Gerät auswähle. Wenn ein gerät von anfang an zu wenig power hat kauf ich es nicht, egal was es kostet oder wie selten es ist.
        Und nein, es ist oder wäre ebn nicht umsonst.

        Zitat von XETH
        Ich nutze selbst viele Emulatoren, dennoch habe ich noch immer mehrere Wiis, WiiUs, Switch1, ein Shield Tablet, Shield Antroid TV und natürlich ein Steam-Deck. Nicht weil ich das so oft nutze, sondern weil ich es eben haben wollte, da die Geräte an und für sich ziemlich cool sind. z.B. fände ich auch einen Odin Pro ziemlich nice, habe ich mir aber noch nicht zugelegt, kommt vielleicht noch, wenn das Kleingeld dazu da ist.
        Der Gedanke ist ja auch nachvollziehbar. Du besitzt diese ganzen Geräte, weil du sie nutzt, bzw nutzen willst.
        (oder wolltest)
        Das wäre auch der einzige Grund weshalb ich mir den PS2 Handheld kaufen würde.
        Jedoch bietet mir hier ebn zb ein Ayn Thor, oder auch ein Anbernic (Höhere geräte) ebenfalls das was ich will, die nutzung des Gerätes zum PS2 spielen, nicht weil ich plane es irgendwann wieder zu verkaufen, oder das ich mir das Gerät nur kaufe wenn ich es zumindest für das selbe Geld in 4 Jahren wieder verkaufen kann.

        By the way, hat der bei dem Handheld das Laufwerk mit verbaut hat?
        wenn nicht wäre das Gerät ja eh... naja...
      • Von XETH PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Magera
        Und bhier habe ich ebn enorme zweifel dran. auch wenn es ein einzelstück sein sollte.
        Ferner dessen sagte ich ja glaube auch schon, ist es ein unding das man alles als wertanlage sehen muss/will, anstatt einfach mal als das was der eigentliche zweck ist.
        Das es genug menschen mit mehr Geld als Vernunft geben würde, die es dann kaufen ist mir durchaus auch bewusst.
        Und dennoch, frage ich mich..wozu?
        Die ich sag mal technischen Gegebenheiten bzw möglichkeiten bietet wie erwähnt heutzutage fast jeder Emulator.
        EInziger Punkt dem man der selfmade Konsole vllt zugute halten könnte, wenn es das hat, ist das es ein Laufwerk hat.
        Ich denke aber nicht das dass in dem Portablen Gerät mit drin ist.
        Also ist es ja eh ein Emulator, nur ebn auf Original Hardware.
        Hab grad auch die nette überschrift zu einem Artikel gelesen "Dank Linux, PS5 jetzt Emulator der PS3" Und denk mir halt... wofür....
        Dafür brauch ich mir keine überteuerte PS5 kaufen.
        Aus sicht der Modder, bzw Systementwickler und Tüftler verstehe ich es ja. Man will schauen was möglich ist und alles bis zum Ende ausreizen.
        Aus sicht der Konsumenten jedoch... ne...
        Und das Argument "weil ich/sie es haben wollen/will" ist... naja,.....
        Du hast mich wieder nicht verstanden. Es geht nicht darum, dass Menschen mit dem nötigen Kleingeld so ein Teil als Wertanlage sehen, sicher nicht. Es geht darum, dass man schon vor dem Kauf erahnen kann, dass das ein Gerät ist, was nur in geringen Stückzahlen und sicher nicht jahrelang produziert werden würde. Insofern wird nach der Produktionseinstellung der Preis dafür z.b. auf Ebay steigen. Klassischet Fall von Verknappung und die Nachfrage wird durch das zur Verfügung stehende Angebot geregelt. Und davon ist mit Sicherheit auszugehen, da ein einzelner Typ keine 1000+ Geräte produzieren lassen wird. Das bedeutet, wenn von einer Wertsteigerung auszugehen ist, kann man so ein Gerät auch ohne Risiko kaufen, denn, selbst im gebrauchten Zustand lässt sich der ursprünglich bezahlte Neuwert irgendwann wieder reinholen. d.h. man kann das Gerät im Optimalfall für umsonst einige Jahre nutzen, oder macht sogar noch Gewinn. Wenn ein Gerät umsonst ist, spielt es auch weniger eine Rolle wie gut die Hardware ist. Ich nutze selbst viele Emulatoren, dennoch habe ich noch immer mehrere Wiis, WiiUs, Switch1, ein Shield Tablet, Shield Antroid TV und natürlich ein Steam-Deck. Nicht weil ich das so oft nutze, sondern weil ich es eben haben wollte, da die Geräte an und für sich ziemlich cool sind. z.B. fände ich auch einen Odin Pro ziemlich nice, habe ich mir aber noch nicht zugelegt, kommt vielleicht noch, wenn das Kleingeld dazu da ist.
      • Von Magera Freizeitschrauber(in)
        Zitat von XETH
        b) es sowieso im Wert steigt (daher kein risiko)
        Und bhier habe ich ebn enorme zweifel dran. auch wenn es ein einzelstück sein sollte.
        Ferner dessen sagte ich ja glaube auch schon, ist es ein unding das man alles als wertanlage sehen muss/will, anstatt einfach mal als das was der eigentliche zweck ist.
        Das es genug menschen mit mehr Geld als Vernunft geben würde, die es dann kaufen ist mir durchaus auch bewusst.
        Und dennoch, frage ich mich..wozu?
        Die ich sag mal technischen Gegebenheiten bzw möglichkeiten bietet wie erwähnt heutzutage fast jeder Emulator.
        EInziger Punkt dem man der selfmade Konsole vllt zugute halten könnte, wenn es das hat, ist das es ein Laufwerk hat.
        Ich denke aber nicht das dass in dem Portablen Gerät mit drin ist.
        Also ist es ja eh ein Emulator, nur ebn auf Original Hardware.
        Hab grad auch die nette überschrift zu einem Artikel gelesen "Dank Linux, PS5 jetzt Emulator der PS3" Und denk mir halt... wofür....
        Dafür brauch ich mir keine überteuerte PS5 kaufen.
        Aus sicht der Modder, bzw Systementwickler und Tüftler verstehe ich es ja. Man will schauen was möglich ist und alles bis zum Ende ausreizen.
        Aus sicht der Konsumenten jedoch... ne...
        Und das Argument "weil ich/sie es haben wollen/will" ist... naja,.....
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