Google entkommt der Speicherkrise nicht: Preiserhöhungen bei Pixel-Smartphones bestätigt
Google bestätigte, dass die Preise der Pixel-Smartphones angepasst werden müssen. Das betreffe auch die kommende Pixel-11-Generation und ist in der Speicherkrise begründet.
Wieder fordert die Speicherkrise ein Opfer und es kommt aus der Smartphone-Branche: Googles Pixel-Geräte werden Preisanpassungen erfahren. Das bestätigte Shakil Barkat gegenüber 9to5Google, der als Vice President of Devices and Services bei Google tätig ist. Diese Nachricht kommt ausgerechnet nur wenige Wochen vor der Vorstellung der kommenden Pixel-11-Generation am 12. August.
Speicherkrise: Google bestätigt Preisanpassungen
Im Gespräch mit 9to5Google geht Barkat darauf ein, wie die Speicherkrise für Konsumtechnologieunternehmen aktuell einen beispiellosen Kostenanstieg bedeute. "Es gab noch nie einen solchen Anstieg der Speicherpreise wie derzeit weltweit", ergänzt Shakil Barkat und verweist auf Daten von Morgan Stanley, wonach 1 GiByte RAM im Jahr 2025 noch durchschnittlich 2,80 US-Dollar gekostet und sich mittlerweile auf 12 US-Dollar fast versechsfacht habe.
Auch wenn Google seine Kunden "so lange wie möglich vor Lieferschwankungen geschützt" habe, hätten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so grundlegend verändert, dass Google sich dem "Diktat" nun auch zu unterwerfen habe. Laut Shakil Barkat wird das Unternehmen also für die ganze Pixel-Familie Preisanpassungen vornehmen, was die Pixel Watch einschließt.
Google soll aber bemüht sein, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, und betone sein Engagement, "Premium-Erlebnisse zu einem erschwinglichen Preis anzubieten". Shakil Barkat erklärte, Käufer könnten weiterhin mit Aktionen, Inzahlungnahme- und Paketangeboten wie Google One rechnen, die "ein zentraler Bestandteil unserer Strategie sind, die Pixel-Produktreihe für alle zugänglich zu machen". Außerdem soll es Bemühungen geben, den Speicherbedarf von Android und dem App-Ökosystem zu verringern, sodass Nutzer mit weniger RAM in ihren Geräten auskommen, was sich entsprechend mildernd auf die Preislage auswirken würde.
Was potenzielle Kunden preislich beim Pixel 11 erwarten könnte
Zu den genauen Preisanpassungen hat sich der Google-Experte nicht geäußert, allerdings gab es in der Vergangenheit Leaks zu den Preisen - und zur Reduzierung des Arbeitsspeichers. Diesen Leaks zufolge wird Google den RAM des Pixel 11 Pro von 16 auf 12 GiByte senken. Gleichzeitig sollen die Preise steigen: Beim Pixel 11 und Pro wird eine Preisanpassung von 100 US-Dollar prognostiziert. Im Gegenzug soll aber der Festspeicher auf 256 GByte aufgestockt werden. Ebenfalls 100 US-Dollar mehr sollen es beim Pixel 11 Pro XL und Fold werden.
Sollten diese Änderungen so in Kraft treten - ein konkreter Termin für die Preisanpassungen wurde seitens Google nicht genannt -, dürften die unverbindlichen Preisempfehlungen der Pixel-11-Serie im Vergleich zum Pixel 10 folgendermaßen aussehen:
- Pixel 11: von 799 auf 899 US-Dollar
- Pixel 11 Pro: von 999 auf 1.099 US-Dollar
- Pixel 11 Pro XL: von 1.199 auf 1.299 US-Dollar
- Pixel 11 Pro Fold: von 1.799 auf 1.899 US-Dollar
Mit diesen Preisanpassungen würde sich das Pixel-11-Line-up ähnlich wie die Konkurrenz von Samsung mit der Galaxy-S-Serie positionieren und weiterhin unter den Preisen des iPhone 18 liegen, welches im September dieses Jahres vorgestellt wird. Ebenso wie bei Google sind Preisanpassungen bei Apple und Samsung aber nicht ausgeschlossen.
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Quelle: Google via 9to5Google


trotzdem werde ich auch mal schauen wie das Pixel 11 performen wird - den super Sprung erwarte ich aber nicht
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Jedenfalls wer gedacht hatte, die Speicherkrise würden Google, Apple und co. nicht treffen... Guten Morgen, aufwachen ^^
Wie Iguanagaming schrieb: durch die Bank werden alle Produkte mit Speicher teurer werden