Neuer Unreal-Engine-5-Showcase im Anflug: Pax Dei als "ultimatives MMO"?
Das "Social Sandbox MMO" Pax Dei startet in Kürze im Early Access auf Steam und beeindruckt mit schicker Grafik auf Basis der Unreal Engine 5. Wer eine Gründer-Edition kauft, erhält zunächst nur ein Jahr Vorabzugriff auf das Spiel.
Das MMO Pax Dei startet nach einer längeren Alpha-Phase, die nur von einzelnen Content-Erstellern und Bekannten des Entwicklerstudios Mainframe Industries gespielt werden durfte, endlich in den Early Access auf Steam: Am 18. Juni können Käufer eines "Founder Packs" ab rund 40 Euro in die Social Sandbox von Pax Dei eintauchen und erhalten einen zunächst auf ein Jahr befristeten Early-Access-Zugang zum MMO.
Entwickler betonen: Spiel startet als "real early access"
Die Pax Dei-Entwickler von Mainframe Industries weisen zum Steam-Start darauf hin, dass ihr Social Sandbox-MMO als "echter" Early-Access-Titel startet und nicht wie in letzter Zeit üblich als nahezu fertiges Spiel, dem lediglich weitere Inhalte hinzugefügt werden. Durch die frühe Entwicklungsphase soll die Community entsprechend stärker eingebunden werden, zudem sollen höhere Spielerzahlen und deren Feedback die Richtung für den weiteren Weg von Pax Dei vorgeben.
Doch was genau ist Pax Dei jetzt zum Start des Early Access? Das Entwicklerstudio Mainframe Industries stellt den Spielern eine offen gestaltbare MMO-Sandbox zur Verfügung, die an das Weltraum-MMORPG EVE Online erinnert. Wenig überraschend ist auch, dass Pax Dei von ehemaligen EVE-Online-Mitarbeitern von CCP Games, aber auch teilweise von ehemaligen Mitarbeitern von Remedy und Blizzard entwickelt wird.
Bildergalerie
Im Gegensatz zu EVE Online präsentiert sich Pax Dei jedoch in einem mittelalterlichen Setting und mit beeindruckender Grafik auf Basis der Unreal Engine 5. Hinzu kommen komplexe Crafting-Elemente und zu Beginn erhält jeder Spieler ein Stück Land, das nach Belieben bebaut und gestaltet werden kann.
Obwohl selbst einfachste Gegenstände nicht von Gegnern fallen gelassen werden, sondern alles erst aus einzelnen Materialien hergestellt werden muss, betont Mainframe Industries, dass es sich bei Pax Dei nicht um ein Survival-Spiel handelt. Zwar gibt es Nahrung, diese gewähren aber Buffs wie in Valheim oder Enshrouded, Hunger und Durst erleidet der Spieler in dem Sandbox-MMO nicht.
Wer Pax Dei ab dem 18. Juni auf Steam oder über den eigenen Launcher der Entwickler spielen möchte, kann eines von drei Gründerpaketen zu Preisen von rund 40, 60 oder 100 Euro erwerben, das Spiel unterstützt offiziell Nvidia DLSS 3. Derzeit erhält man damit ein Jahr lang Zugriff auf die Early-Access-Version, die weitere Finanzierung von Pax Dei steht laut Mainframe Industries derzeit noch nicht fest. Ein Abo-Modell ist hier natürlich denkbar, auch wenn offiziell nichts dergleichen feststeht.
Quelle: Mainframe Industries
Die Systemanforderungen der Early-Access-Version von Pax Dei.
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Es ist ein sehr ambitioniertes Projekt und nach dem Debakel von Chronicles of Elyria kann ich jeden verstehen, der erstmal skeptisch reagiert und nicht bereit ist, jetzt schon mindestens 40€ für den EA zu zahlen. Aber als Alphatester kann ich wirklich nur sagen, das Grundgerüst ist sehr solide und selbst wenn das Spiel während des EA floppen sollte, für 40€ bekommt man ganz locker 100h+ Spielspaß, wenn man auf diese Art von Spiel steht.
Ich bin gespannt wie es weiter geht und hoffe natürlich auf ein richtig gutes Endprodukt, dass es dann auch wert ist ein Abomodell zu bekommen.
Ich würde Pax Dei auf keinen Fall als MMORPG betiteln, das wäre völlig falsch.
Ausserdem würde ich erstmal abwarten, bis die ersten Reviews kommen. Es wird einfach viel zu viel "gehyped" und dann dreht das Ganze ins Gegenteil und die Spieler springen wieder massenweise ab. Pax Dei soll jedoch "player driven" sein, d.h. es steht und fällt mit der Beteiligung der Spieler...
Ich bin mir aber immer nicht so sicher, inwieweit die Community bei so einem Mammut-Projekt guten Input liefert und die Entwickler das Balancing aus PvE und PvP gewährleisten.
Vielleicht ja wirklich wie in EvE: Es gibt "sichere" Gebiete, in denen man farmen kann und "streitbare" Gebiete, wo es um wertvolle Ressourcen gibt
Off-Topic: PCGH ... Eure Überschriften mutieren echt zum Click-Bait. Wo steht im Artikel irgendwas von "Ultimatives MMO"? Da kriegste echt die Tür nicht zu.