Geforce GTX 780 im Test, Xbox One und Call of Duty Ghosts präsentiert: Heiße Themen im Community-Wochenrückblick
Auch in dieser Woche, die sich allmählich dem Ende zuneigt, haben die Community-Mitglieder im PC-Games-Hardware-Extreme-Forum aktuelle Spiele- und Hardware-Themen besprochen - Grund genug, einige der interessantesten Diskussionen noch einmal Revue passieren zu lassen. Heute: Geforce GTX 780 im Test, Xbox One und Call of Duty Ghosts präsentiert
Das wichtigste Thema der Woche war der Test der Geforce GTX 780. Bei der neuen Nvidia-Grafikkarte handelt es sich im Prinzip um eine abgespeckte GTX Titan mit einem leicht erhöhten GPU-Takt, aber deaktivierten Funktionseinheiten. Bei einer GTX 780 sind entweder 4 oder 5 Graphics Processing Clusters (GPCs) aktiviert. Das heißt nicht, dass man eine GTX 780 mit mehr oder weniger Rechenwerken erhalten kann, die Anzahl der GPCs wirkt sich jedoch auf die effektive Pixelfüllrate der Grafikkarte aus. Hintergrund: In den GPCs sitzen die SMX-Untergruppen mit je 192 ALUs. Der Standort des Defekts bestimmt, welche SMX-Gruppen deaktiviert werden, sodass bei gleicher Shader-Zahl unterschiedlich viele GPCs aktiv sein können, was sich auf die Rasterisierungsleistung auswirkt. Genau dieser Umstand führte auch zu Unmut in der Leserschaft. Im Kommentar-Thread wurde mehrfach kritisiert, dass die Karte mit veranschlagten 650 Euro ohnehin schon relativ teuer ist und nicht klar ist, welche Variante man als Käufer erhält. Abgesehen davon wurde die Grafikkarte größtenteils als gelungen betrachtet.
Diese Woche enthüllte Microsoft die bisher als Xbox 720 bekannte Xbox One. Harte Fakten zur Hardware waren kaum in Erfahrung zu bringen, alles deutet aber darauf hin, dass Sony mit der Playstation 4 das leistungsfähigere Produkt in der Pipeline hat. Microsoft setzt stark auf eine Online-Anbindung und Cloud-Funktionen, Spiele werden voraussichtlich bei der ersten Nutzung grundsätzlich an einen Account gebunden. Registrierte Spiele sollen sich aber unter gewissen Umständen auch offline nutzen lassen - sämtliche Online-Funktionen fallen dann natürlich weg. Die Konsole muss aber regelmäßig - die Rede ist von ein Mal in einem Zeitraum von 24 Stunden - mit dem Internet verbunden werden. Im Kommentar-Thread lobten zwar einige Leser die Xbox One, die Playstation 4 kommt aber in den Kommentaren insgesamt etwas besser weg. Kritisiert wurde in der Community insbesondere auch das Design der neuen Xbox, bei der manches Community-Mitglied schon das Nintendo Entertainment System (NES) aus den 80ern zum Vergleich heranzog.
Zur Xbox-One-Vorstellung wurde neues Material zu Call of Duty Ghosts veröffentlicht, das auf den 5. November 2013 datiert ist. Das Spiel nutzt eine neue Engine, die ihre Stärken auf den Next-Gen-Konsolen ausspielen soll. Im Kommentar-Thread zeigten sich zwar einige Community-Mitglieder "positiv überrascht" (O-Ton Revenger), mit der Bemerkung "Okay ... der Abstand zu Crysis 3 ist jetzt nicht mehr ganz so groß wie vorher" traf BloodyMojito aber ins Schwarze und erntete viel Zustimmung von anderen Lesern im Kommentar-Thread. Kritisiert wurde von manchen Lesern auch, dass sich mit Ghosts wohl nichts am typsichen Call-of-Duty-Gameplay ändern wird und mehr vom Gleichen zu erwarten ist.
