Zweitakt-Betrieb
Bis zu 40 Prozent mehr Festplatten-Performance ab 70 Euro - RAID 0 macht es möglich. Sie benötigen nur eine zweite Festplatte und eventuell einen RAID-Controller. Lesen Sie, wie einfach es geht. Im Server-Bereich geht es praktisch nicht ohne RAID-Systeme, da Daten sicher und schnell gespeichert werden müssen. Für wenige Euro mehr bieten auch Mainboard-Hersteller Hauptplatinen mit RAID-Controller an. Doch lohnt sich die Investition?
>> TIPP 1: RAID-Modi im Detail
Im Heimanwenderbereich kommen eigentlich nur zwei RAID-Modi vor. Der so genannte
Modus "0" sorgt für schnelleren Datentransfer, indem die Daten auf zwei Festplatten aufgeteilt werden. Diese Variante eines RAID-Verbundes wird auch "Stripe" genannt. Ein Controller oder eine Software teilt die Daten beim Lesen und Schreiben so auf, dass beide Festplatten gleichzeitig arbeiten und sich die Datentransferrate erhöht. Für den RAID-0-Modus sind mindestens zwei Laufwerke nötig, die nutzbare Kapazität beträgt das Doppelte der kleinsten im RAID verwendeten Festplatte. Die überschüssige Kapazität der größeren Platte kann nicht genutzt werden. Durch die Aufteilung der Daten erhöht sich natürlich auch das Ausfallrisiko: Wenn ein Laufwerk kaputtgeht, sind alle Daten verloren. Wichtig: Auch das Auflösen eines RAID-0-Sets ist nicht unproblematisch. Um ein komplettes Image (beispielsweise mit Drive Image 7) dieses Sets auf eine andere Festplatte zu spielen, muss diese die gleiche Kapazität wie der RAID-Verbund besitzen. Ganz anders ist es beim RAID "1": Alle Daten werden doppelt gespeichert, sodass beim Ausfall einer Platte keine Daten verloren gehen. Die Kapazität eines RAID-1-Systems ist dabei so groß wie die kleinste Festplatte im Verbund. [...]
Den vollständigen Praxis-Artikel finden Sie in der PC Games Hardware 07/2004.
