Wasserkühlungs-Guide
Rechts sehen Sie zwei Mikrostruktur-Kühler, links drei Kanal-Kühler. Die beiden runden Modelle in der Mitte sind Kern-Kühler.
Sie sind Wasserkühlungs-Neuling? Dann sind Sie bei unserem Wasserkühlungs-Guide für Anfänger genau richtig. PC Games Hardware klärt Sie über die verschiedenen Pumpen, Kühler und Wärmetauscher (Radiatoren) auf. Beim Thema Wasserkühlung scheiden sich die Geister. Für die einen ist es die beste und lautloseste Art, einen Prozessor samt Komponenten zu kühlen, für die anderen ist es Fummelarbeit und rausgeworfenes Geld. Dazu kommt, dass Meinungen über die technischen Möglichkeiten und die Leistungsfähigkeit bestimmter Wasserkühlungen weit auseinander gehen. Bei mehreren 100 Euro Investitionskosten will man "seine" Wakü-Konstruktion schließlich verteidigen.
Damit Sie als potenzieller Käufer nicht im Dunkeln stehen und sich ein objektives Bild der momentan auf dem Markt angebotenen Kühllösungen machen können, erklären wir Ihnen alle Komponenten einer Wasserkühlung Schritt für Schritt.
Luftkühlung vs. Wasserkühlung
Ist eine Wasserkühlung besser als eine Luftkühlung? Diese Frage lässt sich nicht so ohne weiteres beantworten, weil beide Kühlungsarten ihre Vor- und Nachteile haben. Luftkühler sind günstig, einfach zu montieren und technisch mittlerweile sehr ausgereift. Größter Nachteil ist die vergleichsweise geringe Kühlfläche und der notwendige Lüfter, der oft für eine hohe Lärmbelastung sorgt. Eine Wasserkühlung hat dagegen größere Kühlungsreserven, da die Hitze dank des fließenden Wassers schnell vom Prozessor abtransportiert wird und auf einer im Vergleich größeren Fläche gekühlt werden kann.
