Taschenspielertricks
Preisfrage: Was macht ein Prozessorhersteller, wenn der Konkurrenzdruck zu hoch wird und gerade der Wechsel zu einer neuen Chipgeneration ansteht? Lösung: Er kündigt einfach einen "virtuellen" Prozessor an. Chips, die auf dem Papier toll klingen, die aber niemand kaufen kann. Das beruhigt Aktionäre und Kunden, der Konkurrent wird nervös. Die Fab wirft ein paar auserlesene Prozessoren in die Handelskanäle, die Welt ist wieder in Ordnung. Zu diesem Taschenspielertrick griff schon Intel mit dem Pentium III 1,13, der wenige Wochen später zurückgerufen werden musste, davor machte es AMD mit dem K6 233 nicht besser (einige Modelle brannten wegen zu hoher Spannung buchstäblich durch). Warum ich diese Geschichte erzähle? Finden Sie einen Händler, der den neuen Athlon XP 2600+ schon listet?
