Praxis: RAM-DISK - Virtuelle Festplatten

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Praxis: RAM-DISK - Virtuelle Festplatten RAM-Disks sind mindestens zehnmal so schnell wie herkömmliche Festplatten und produzieren dabei kaum Wärme oder Lärm. Wir zeigen Ihnen, wie Sie auf Ihrem System einen pfeilschnellen Datenträger erstellen und ihn sinnvoll nutzen. Egal wie schnell der magnetische Datenträger einer Festplatte auch dreht, selbst mit 10.000 Umdrehungen pro Minute gibt es beim Lokalisieren und Übertragen der gespeicherten Informationen noch Verzögerungen und lange Ladezeiten. Zwar verringern sich die Zugriffszeiten mit jeder neuen Laufwerksgeneration, doch bauartbedingt sind der etablierten Festplattentechnik mechanische Grenzen gesetzt. Eine RAM-Disk kann diese Wartezeiten bei speziellen Anwendungen verkürzen, da die Daten direkt im Arbeitsspeicher vorliegen und dort bearbeitet werden.

>> Tipp 1: Was ist eine RAM-Disk?
Eine RAM-Disk ist ein virtuelles Laufwerk, das für die Speicherung der Daten den Arbeitsspeicher des PCs nutzt und je nach Anwendung mindestens zehnmal schneller ist. Die Laufwerksgröße lässt sich individuell anpassen. Dies ist wichtig, da nicht jeder PC zwei Gigabyte Arbeitsspeicher besitzt - opfert man zu viel Speicherplatz, fehlt dieser dem Betriebssystem. Eine RAM-Disk lässt sich im System wie jede Festplatte verwenden, es können Daten gelesen und gespeichert werden. Der größte Nachteil dieser Technik ist allerdings die Haltbarkeit der Daten. Unter Tipp 4 sagen wir Ihnen, wie Sie den Inhalt der RAM-Disk automatisch auf die Festplatte sichern können.

Den vollständigen Praxis-Artikel finden Sie in der PC Games Hardware Ausgabe 09/2004.

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