Praxis: Packerprogramme
Kommerzielle Datei-Kompressoren müssen irgendwann bezahlt werden, sonst nerven Registrierabfragen. Doch erledigen die Bezahl-Packer ihren Job wirklich besser als Freeware-Tools? Wir haben den Test gemacht. In den vergangenen zehn Jahren ist die Größe durchschnittlicher Festplatten um das Tausendfache gewachsen. Modems wurden immerhin 200-mal schneller. Wozu soll man dann noch umständliche Packprogramme nutzen? Tatsächlich ist die Kompressionsfunktion nur ein Vorteil unter vielen. Nützlich sind gepackte Archive zudem als Back-up und beim Versand per E-Mail, denn so bleibt auch die Verzeichnisstruktur erhalten. Praktisch: Für mehr Sicherheit bieten alle getesteten Packer eine Verschlüsselungsfunktion an.
>> TIPP 1: Krieg der Formate
Eine ganze Reihe von Packern unterstützt zumindest drei Formate, doch auf welches sollten Sie setzen? Bei Verbreitung und Packgeschwindigkeit hat das alte Zip-Format auf Windows-PCs die Nase vorn. Für die Packrate spielt es fast keine Rolle, welches Programm das Zip-Archiv erzeugt. Die Unterschiede in der Packgeschwindigkeit sind aber enorm. Vorsicht: Die neue Zip-Methode "Enhanced Deflate" wird von älteren Programmen nicht unterstützt. Wenn Sie sicher sein wollen, dass auch andere (Windows-)Nutzer Ihre Datei entpacken können, sollten Sie ein selbstentpackendes Archiv erzeugen - das Format ist dann egal. In der Kategorie "Kompressionsrate" lässt sich dagegen kein Gesamtsieger ermitteln, der Einfluss des Dateityps ist zu groß. Aus der Masse sticht das recht neue 7-Zip-Format hervor, das zwar noch nicht fertig entwickelt ist, aber eine sehr gute Kompression zum Nulltarif bietet.
Den vollständigen Praxis-Artikel finden Sie in der PC Games Hardware 08/2004.
