Praxis-Check Netzteile
Gründe für ein instabiles Computer-System kann es viele geben. Das Netzteil wird allerdings nur selten mit diesem Problem in Verbindung gebracht - ein fataler Fehler. Früher waren Netzteile standardisierte Massenware zum kleinen Preis. Oftmals wurde das Netzteil einfach in Verbindung mit dem Gehäuse erworben, Netzteilprobleme gab es praktisch keine. Mittlerweile hat sich das geändert. Netzteile sind heute teure High-End-Komponenten, die auf die Leistungsfähigkeit eines Rechners erheblichen Einfluss haben. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ein zu schwaches Netzteil enttarnen, auf was Sie beim Neukauf achten müssen und mit welchen Tipps Sie Ihr Netzteil optimieren können.
TIPP 1: Schwaches Netzteil erkennen
Schwächen bei der Netzteilleistung zeigen sich üblicherweise, wenn Sie Prozessor, Grafikkarte oder Mainboard aufrüsten. Durch diese Umbauten verschieben sich die Belastungen auf den einzelnen Kanälen (mehr dazu im nächsten Tipp), die Leistung des Netzteils reicht nicht mehr aus. Ein typisches Symptom: Der Rechner startet, alle Lüfter drehen kurz an und danach geht der Rechner wieder aus. Bei diesem Fehler können Sie fast immer davon ausgehen, dass das Netzteil in einem bestimmten Bereich unterdimensioniert ist. Ein zu schwaches Netzteil kann sich allerdings auch anders bemerkbar machen: Die Komponenten in einem Rechner verbrauchen je nach Anwendung unterschiedlich viel Leistung. So kann es passieren, dass Ihr Netzteil erst bei voller CPU- oder Grafikkartenlast aussteigt.
Den vollständigen Artikel finden Sie in der PC Games Hardware 05/2004.
