Nichts wäre schlimmer als ein Prozessor-Monopol.

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Nichts wäre schlimmer als ein Prozessor-Monopol. Für AMD sind die fetten Jahre offenbar vorbei: Im gerade abgelaufenen Quartal machte der amerikanische Chiphersteller erneut Verlust - 184,9 Millionen Dollar! Im Vorquartal waren es "nur" 9,16 Millionen, davor 15,8 und im dritten Quartal 187 Millionen - jeweils Verlust. Auch der Umsatz ging zurück. Mit rund 600 Millionen Dollar ist er so tief wie seit zwei Jahren nicht mehr und etwa so hoch wie Intels Gewinn im gerade abgelaufenen Quartal. Schlimmer noch: Auch im laufenden Quartal erwartet der Konzern rote Zahlen. Der Chipmarkt ist schwach, die Nachfrage nach PC-Prozessoren gering; nur bei Flash-Speichern konnte AMD leicht zulegen. Jetzt ruhen alle Hoffnungen auf dem 64-Bit-Prozessor "Hammer". Potenzial bietet auch der Thoroughbred - er könnte weitere Anteile im Notebook-Markt bringen. Hoffentlich werden die Chips ein Erfolg, denn nichts wäre für uns Verbraucher schlimmer als ein Prozessor-Monopol.

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