Lüftersteuerung im Eigenbau

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Sie benötigen: Lötzinn, einenLötkolben (30 bis 50 Watt), einen Seitenschneider
einen Potenziometer (250 Ohm, 4 Watt), einen Schrumpfschlauch und etwas
Litzedraht. Sie benötigen: Lötzinn, einenLötkolben (30 bis 50 Watt), einen Seitenschneider einen Potenziometer (250 Ohm, 4 Watt), einen Schrumpfschlauch und etwas Litzedraht. Viele Gehäuselüfter sind überdimensioniert und viel zu laut. Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine Lüftersteuerung für nicht mal drei Euro selbst bauen.

Für den Bau einer eigenen Lüftersteuerung sollten Sie sich den Umgang mit einem Lötkolben zutrauen. Das notwendige Zubehör und alle Bauteile erhalten Sie z.B. bei Conrad. Im Prinzip ist Löten aber eine recht einfache Sache: Sie benötigen Lötzinn, einen Lötkolben (30 bis 50 Watt) oder besser eine regelbare Lötstation, einen Seitenschneider sowie Schrumpfschlauch und eventuell etwas Litzedraht für Verlängerungen. Anhand des einfachen Baus einer Lüftersteuerung zeigen wir Ihnen die wichtigsten Kniffe. Wir haben bewusst einen sehr simplen Aufbau für die Regelung gewählt: Sie besteht aus einem Potenziometer (regelbarer Widerstand), das Sie in die Gehäusefront einbauen können. Das Poti muss mindestens 250 Ohm haben und vier Watt Nennbelastbarkeit vertragen. Das Potenziometer kann nur einen Lüfter bis maximal 3,7 Watt steuern.

Vorbereitungen für den Bau
Als Erstes wird der rote Draht durchgeschnitten. Als Erstes wird der rote Draht durchgeschnitten. Den Lötkolben können Sie schon vor Beginn einschalten, da dieser einige Minuten benötigt, bis er auf Betriebstemperatur ist. Egal, ob Sie den Gehäuselüfter am Mainboard oder direkt am Netzteil anschließen wollen: Sie müssen zunächst den roten Draht zwischen Gehäuselüfter und dessen Anschluss an einer beliebigen Stelle durchschneiden. Da die beiden Drahtenden zu kurz sind und nicht bis zur Gehäusefront reichen, werden Sie diese verlängern müssen. Dazu benötigen Sie einige Zentimeter Draht - am besten flexible Litze. Mit dem Seitenschneider oder besser mit einem Abisolierwerkzeug isolieren Sie die Drahtenden der zwei Verlängerungsdrähte und des Lüfterkabels ab. Diese werden nun mit dem Lötkolben verzinnt. Dazu befestigen Sie die Litze und halten Lötzinn sowie Lötkolben an das Drahtende - nun müsste das Zinn flüssig werden. Sobald das Kabelende silbern ist, nehmen Sie Lötkolben und Lötzinn weg und wiederholen die Prozedur an allen Drähten.

Steuerung zusammenlöten
Alle Kabelenden werden abisoliert. Alle Kabelenden werden abisoliert. Nun wird das rote Lüfterkabel verlängert. Dazu löten Sie jeweils eine der zwei Litzen an das zerschnittene Lüfterkabel. Die Drahtenden werden einfach nebeneinander gehalten und mit dem Lötkolben erwärmt, so dass sie regelrecht miteinander verschmelzen. Sobald das Zinn wieder abgekühlt ist, sind die Enden fest verbunden. Damit kein Kurzschluss entsteht, ziehen Sie ein Stück Schrumpfschlauch so über die Lötstelle, dass auch noch ein wenig Kabelisolierung bedeckt ist. Anschließend schrumpfen Sie den Schlauch mit einem Feuerzeug zusammen - der Lötkolben eignet sich hierfür nicht. Nun werden die beiden Drahtenden mit dem Potenziometer verlötet. Dazu verzinnen Sie zunächst den mittleren und einen der äußeren Kontakte und löten die Kabelenden an jeweils einen Kontakt. Es ist egal, welchen der äußeren Kontakte Sie verwenden - diese geben nur an, in welcher Richtung Sie das Potenziometer später drehen müssen, damit der Lüfter langsamer läuft. Nun bauen Sie das Poti in die Gehäusefront ein: Dazu müssen Sie sämtliche Hardware ausbauen und ein entsprechendes Loch bohren, das Potenziometer anschrauben, die Welle kürzen und einen Drehknopf aufsetzen.

Benötigtes Arbeitsmaterial:

Die sechs offenen rahtenden müssen mit Zinn bedeckt werden. Die sechs offenen rahtenden müssen mit Zinn bedeckt werden. Lötzinn
Lötkolben (30 bis 50 Watt)
Seitenschneider
Potenziometer (250 Ohm, 4 Watt)
Schrumpfschlauch
Litzedraht

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