Günstiger Grafikkarten-Einstieg
Quelle: PC Games Hardware
DirectX 8 zum Spartarif: Wer für eine DirectX-8-Grafikkarte weniger als 200 Euro ausgeben will, hat die Qual der Wahl. Neue Beschleuniger bauen vor allem auf die Radeon-9000- und 9000-Pro-Chipsätze.
Während alle Welt nur über Radeon 9700 Pro und NV30 redet, sollte man eines nicht vergessen: Der Massenmarkt für Grafikkarten liegt nicht bei 400 Euro aufwärts, sondern bei 100 bis 250 Euro. Und genau hier haben in den letzten Wochen zahlreiche Neuerscheinungen das Licht der Welt erblickt. Besonders fleißig waren die Kunden von Ati: Hercules, Enmic/HIS, Sapphire, Powermagic und Powercolor/ CP haben jeweils Karten mit den DirectX-8-Chipsätzen Radeon 9000 und 9000 Pro veröffentlicht. Lediglich Gigabyte bringt seine Neuheiten später auf den Markt. Zur Erinnerung: Beim Radeon 9000 (Pro) hat Ati einige Sparmaßnahmen gegenüber dem Radeon 8500 durchgeführt (nur eine Textureinheit/Pipeline, Truform in Software, nur eine Polygonverarbeitungsengine). Dazu kommen 3D-Beschleuniger mit dem Xabre-400-Chipsatz von Sis, die nach monatelangem Tauziehen nun endlich zu kaufen sind. Aus der Masse an neuen Grafikkarten haben wir insgesamt acht stellvertretend ausgewählt, um die wichtigsten Unterschiede bei Ausstattung, Eigenschaften und Leistung aufzuzeigen.