8 CD-RW-Brenner im Test
Das obligatorische Geschwindigkeitsrennen bei Brennern hat mit den 52fach-Modellen seinen vorläufigen Zenit erreicht. Zwar sind die Brenner mit 52facher Geschwindigkeit nominell schneller als die Modelle mit 48facher Geschwindigkeit, in der Praxis schlägt dies aber nur mit wenigen Sekunden Zeitersparnis zu Buche. Die reine Brenngeschwindigkeit ist also kein wirklicher Anreiz für einen Neukauf.
Die neue Brenner-Generation bietet jedoch einige Features und Verbesserungen, die in bestimmten Fällen eine Neuanschaffung lohnenswert machen. Größtes Zugpferd ist hier sicherlich der neue "Mount-Rainier"-Schreibstandard für CD-RW-Medien. Laut Spezifikation ist es jetzt möglich, einen CD-RW-Rohling wie ein Diskettenlaufwerk zu nutzen - eine Anwendungssoftware wie In-CD, die jedem der getesteten Brenner beiliegt, vorausgesetzt. Die Verbesserungen gegenüber dem herkömmlichen Umgang mit CD-RW-Medien lassen sich an zwei Punkten festmachen: Die nötige Formatierung des Rohlings wird während der Arbeit am PC im Hintergrund erledigt und es muss nicht mehr zehn Minuten auf den einsatzbereiten CD-RW-Rohling gewartet werden. Darüber hinaus warten die Mount-Rainier-Laufwerke mit einem intelligenten Fehlermanagement auf. Bisher waren Daten auf einem stark zerkratzten Rohling verloren, wenn die Fehlerkorrektur diese nicht mehr kompensieren konnte. Mit dem neuen Standard wird der fehlerhafte Bereich auf dem Rohling erkannt und an eine andere Stelle der CD kopiert. Yamaha hat die Zeichen der Zeit auch erkannt und bietet neben der Möglichkeit, Motive sichtbar auf den Datenbereich einer CD zu brennen, noch eine Funktion an, mit der man Audio-CDs in einer besseren Qualität aufnehmen kann.
