6 DV-Kameras im Testlabor
Haben Sie die letzten 500 Urlaubsbilder schon in ein schönes Album geklebt? Oder nicht einmal die Filme entwickeln lassen? Und Ihre Freunde lassen Sie bei den Dia-Abenden auch schon im Stich? Tja, dann müssen bewegte Bilder her! Mit einer DV-Kamera eröffnen sich Ihnen ganz neue Möglichkeiten: Bild und Ton, rasanter Videoschnitt, Kommentare und Hintergrundmusik. Auch das Verteilen der "Bilder" ist einfacher: VHS-Kassette, Video- oder S-Video-CD lassen sich mit ein wenig Geschick und der entsprechenden Software rasch erstellen und beglücken Freunde und Verwandte.
In diesem Jahr ist das Preis-Leistungs-Verhältnis der kompakten DV-Wunder richtig gut: Für 600 bis 800 Euro erhalten Sie eine ordentliche Kamera. Legen Sie noch ein bisschen was drauf und Sie haben ein Modell, das Effekte, ein besseres Zoomobjektiv und zahlreiche Extras bietet. So ganz auf Fotos möchten Sie nicht verzichten, aber auch nicht zwei Kameras mitschleppen? Alle Geräte im Test bieten die Möglichkeit, per Knopfdruck auch "richtige" Bilder aufzunehmen, die dann ebenfalls gespeichert werden können.
Als einzige Kamera im Testfeld verfügt das Samsung-Modell über die Option, diese Bilder auf einem anderen Medium zu speichern, und bietet einen Memory-Stick-Slot an. Verzichten müssen Sie jedoch auf die Blitzfunktion, da keine Kamera über einen Blitz verfügt und auch kein externer Blitz angeschlossen werden kann. Geräte mit hoher Lichtempfindlichkeit (0 bis 2 Lux), so genannte Nightshot-Geräte, schaffen aber auch gute Bilder bei mäßiger Beleuchtung.
