Taktrekord mit Comet Lake-S: Overclocker erreichen DDR4-6666 auf Z490-Plattform

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Taktrekord mit Comet Lake-S: Overclocker erreichen DDR4-6666 auf Z490-Plattform (1)
Quelle: HWBOT

Asus' ROG Team und G.Skill haben auf der Z490-Plattform von Intel einen neuen Taktrekord aufgestellt. Gemeinsam konnten sie ein G.Skill Trident Z Royal-Modul auf DDR4-6666 beziehungsweise 3332,7 MHz beschleunigen. Als CPU diente Intels brandneuer Core i9-10900K.

Pünktlich zum Launch der Comet Lake-S-Prozessoren präsentiert das Asus ROG-Team gemeinsam mit G.Skill den ersten Taktrekord. Den Arbeitsspeicher übertakteten sie auf teuflische DDR4-6666 beziehungsweise 3332,7 MHz. Wie der HWBOT-Eintrag bezeugt, wurde nie zuvor ein so hoher Wert übermittelt. Für ihr Experiment griffen die Übertakter zu Flüssigstickstoff - unter alltäglichen Bedingungen lassen sich solche Frequenzen bekanntlich nicht erreichen. Ebenfalls erwähnenswert ist, dass ein Asus ROG Maximus XII Apex mit Intels neuem Z490-Chipsatz als Unterbau gedient hat. Außerdem kam Intels nagelneuer Core i9-10900K zum Einsatz.

Beim Speicher bediente man sich des bei Übertaktern recht beliebten G.Skill Trident Z Royal DDR4 (F4-4000C18-8GTRG). Ein Blick ins Ranking lässt vermuten, dass die auf hohe Taktraten getrimmten Comet-Lake-S-CPUs vermutlich auch nicht den schlechtesten Speichercontroller an Bord haben. Obwohl neu am Markt, findet man sie beim Speicherranking von HWBOT gleich auf den vorderen Plätzen. So konnte User Safedisk seinen Arbeitsspeicher erst kürzlich auf 3311,5 MHz takten - gepaart mit einem Core i7-10700K. An dritter Stelle steht Overclocker OGS. Er bediente sich eines Core i9-10900KF und erreichte einen Speichertakt von 3181,5 MHz.

Mehr zum Thema: DaveGame Vol. 4: AMD, Intel und 1.337 Benchmarks - der PCGH-Blog im Mai 2020

Mit 3086,6 MHz reicht es noch für Platz 4. Hicookie griff dazu auf ein Engineering Sample aus der Comet-Lake-Serie zurück. Erst hiernach kommt ein mit Coffee Lake (konkret ein Core i9-9900K) übermitteltes Ergebnis. Ryzen-Prozessoren muss man nicht ewig suchen, aber sie folgen erst mit einem gewissen Abstand. Tsaik positioniert sich mit einem Speichertakt von 2887,1 MHz - an einem Ryzen 5 3600 - an achter Stelle des Siegertreppchens.

Quelle: HWBOT

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    • Kommentare (29)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Flossenheimer
        Was jetzt noch interessant gewesen wäre, wenn eiglt auch nicht von Bedeutung, wie viel Bandbreite das gegeben hat bei dem Takt.
        Derartige Absolutrekorde haben meist eine "Stabilität", bei der es mehrere Versuche braucht, um überhaupt die Validierung zu erreichen. An einen Benchmark der relaen Transferrate ist da nicht zu denken. Die theoretische, ohne Brücksichtigung von Refreshs und ähnlichem, kannst du dir einfach ausrechenen:
        3.332.700.000 Hz * 2 Bit/Hz * 64 für Single Channel, * 128 für Dual Channel.

        Zitat von Incredible Alk
        Und trotzdem ist DDR2 bei gleichem effektiven Takt schneller als DDR1 und DDR3 bei gleichem effektiven Takt schneller als DDR2 und DDR4 bei gleichem effektiven Takt schneller als DDR3 und oh Wunder, DDR5 bei gleichem effektiven Takt schneller als DDR4.
        Kann es sein, dass eine Verwechslung vorliegt?
        Bei gleichem effektiven Takt ist DDR definitiv langsamer als SDR, DDR2 langsamer als DDR und DDR3 langsamer als DDR2. Erst bei DDR4 gegenüber DDR3 kann man einen Gleichstand erzielen, da der Prefetch gleich geblieben ist, aber man braucht schon sehr gute DDR4-2133er Module, um an die Leistung durchschnittlicher DDR3-2133er ranzukommen. (Okay: DDR3-2133 ist natürlich auch in der Regel kein Low-End-Produkt. )

        Anders sieht das aus, wenn man den Ansteuerungs- oder den Speicherzellentakt zu Grunde legt, die manchmal mit "realem Takt" an Stelle des realen Bus-Taktes gemeint sind, dessen Gegenstück der "effektive" Bus Takt ist. Da findet man im Vergleich zwischen DDR2-667 und DDR-333 dann beinahe 100 Prozent Vorteil für ersteren. Aber eben nur beinahe, nie glatt die doppelte Leistung, die die Zahl verspricht. (Ausgenommen ist auch hier DDR3 gegenüber DDR4)
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Flossenheimer
        Was jetzt noch interessant gewesen wäre, wenn eiglt auch nicht von Bedeutung, wie viel Bandbreite das gegeben hat bei dem Takt.
        Derartige Absolutrekorde haben meist eine "Stabilität", bei der es mehrere Versuche braucht, um überhaupt die Validierung zu erreichen. An einen Benchmark der relaen Transferrate ist da nicht zu denken. Die theoretische, ohne Brücksichtigung von Refreshs und ähnlichem, kannst du dir einfach ausrechenen:
        3.332.700.000 Hz * 2 Bit/Hz * 64 für Single Channel, * 128 für Dual Channel.

        Zitat von Incredible Alk
        Und trotzdem ist DDR2 bei gleichem effektiven Takt schneller als DDR1 und DDR3 bei gleichem effektiven Takt schneller als DDR2 und DDR4 bei gleichem effektiven Takt schneller als DDR3 und oh Wunder, DDR5 bei gleichem effektiven Takt schneller als DDR4.
        Kann es sein, dass eine Verwechslung vorliegt?
        Bei gleichem effektiven Takt ist DDR definitiv langsamer als SDR, DDR2 langsamer als DDR und DDR3 langsamer als DDR2. Erst bei DDR4 gegenüber DDR3 kann man einen Gleichstand erzielen, da der Prefetch gleich geblieben ist, aber man braucht schon sehr gute DDR4-2133er Module, um an die Leistung durchschnittlicher DDR3-2133er ranzukommen. (Okay: DDR3-2133 ist natürlich auch in der Regel kein Low-End-Produkt. )

        Anders sieht das aus, wenn man den Ansteuerungs- oder den Speicherzellentakt zu Grunde legt, die manchmal mit "realem Takt" an Stelle des realen Bus-Taktes gemeint sind, dessen Gegenstück der "effektive" Bus Takt ist. Da findet man im Vergleich zwischen DDR2-667 und DDR-333 dann beinahe 100 Prozent Vorteil für ersteren. Aber eben nur beinahe, nie glatt die doppelte Leistung, die die Zahl verspricht. (Ausgenommen ist auch hier DDR3 gegenüber DDR4)
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von takan
        ist doch ddr,
        ddr1-400 (200mhz takt) und ddr4-3200 (1600takt)
        entweder bin ich blind oder deine reihe hat paar gleiche zahlen.
        Die haben alle 200 MHz Realtakt, mit denen der Speicher betrieben wird, der IO Takt liegt allerdings höher.

        Zitat von takan
        denke das zieht sich durch die mainboardhersteller mit. hab bei msi damals ein bugticket geschrieben und die meinten es wäre ein intel bugg um sich faul rauszureden. dabei setzt das mainboard doch sowas.
        Das ganze kann Instabilitäten nachsich ziehen. Von daher sind die Mainboardhersteller wohl lieber auf der sicheren Seite und legen noch etwas drauf.

        Generell verläßt man bei den ganze Turboriegeln die Zobne der Stabilität, falls es eine solche bei non ECC Riegeln überhaupt gibt (eine Untersuchung ergab mal ein Fehler pro Riegel zwischen alle 3 Wochen und mehreren tausend Jahren, je nach Fabrikat).
      • Von takan BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Pu244
        ...

        Oder anders: DDR1 400, DDR2 800, DDR3 1600, DDR4 1600 und DDR5 3200 laufen alle mit der gleichen Frequenz. Von der Realfrequenz hat sich die letzten knapp 20 Jahre also eher wenig getan (einen großen Sprung gab es bei DDR4).
        ist doch ddr,
        ddr1-400 (200mhz takt) und ddr4-3200 (1600takt)
        entweder bin ich blind oder deine reihe hat paar gleiche zahlen.

        Zitat von owned139
        Mein Board knallt mit XMP die VCCSA und VCCIO auf 1.3V+ defaultmäßig.
        Hast du sowas auch für die 9. Gen von Intel?
        wenn du mal nach xmp und vcssaa suchst hier im forum gibts einige die sich beschweren seit skylake mainstream das xmp auf vielen boards die spannungen vom system agent zu hoch knallen.
        mit kabylake hatte ich das gleiche problem. coffelake hatte das auch.
        denke das zieht sich durch die mainboardhersteller mit. hab bei msi damals ein bugticket geschrieben und die meinten es wäre ein intel bugg um sich faul rauszureden. dabei setzt das mainboard doch sowas.
        ich erinnere mich an einen anderen user der ein gigabyte board hatte. ich hatte ein msi. ich denke das ist das mainboard-hersteller geschummel mit mce etc. pp. um bei weniger kontroliierten benchmarks vorne zu sein. gamer nexus hatte das im letzten video angesprochen und meinte auch, manch user lesen nur kommentare und nehmen cherrypicking raus und sagen "300w tdp bei games" bei comet-lake, jedoch ist das oc gewesen. zumindest meinte er, er hat so ein kommentar gelesen.

        nüchtern betrachtet ist comet-lake "meh" mehr watt=mehr leistung in games.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Pu244
        Oder anders: DDR1 400, DDR2 800, DDR3 1600, DDR4 1600 und DDR5 3200 laufen alle mit der gleichen Frequenz. Von der Realfrequenz hat sich die letzten knapp 20 Jahre also eher wenig getan (einen großen Sprung gab es bei DDR4).
        Da haste ja Recht - nur hat das mit der Realperformance wenig zu tun, denn die ist im gleichen Zeitraum durchaus massiv gestiegen. Trotz gleichem Realtakt und trotz immer langsamerer Nominallatenzen und zumindest RAM-seitig grob gleich gebliebener tatsächlicher Zugriffszeiten (effektiv sind die auch weit schneller geworden aber hauptsächlich wegen besserer/integrierter Speichercontroller, die rund 10ns des RAMs sind ja nur ein kleinerer Teil der tatsächlichen Latenz von 50-100ns).
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Incredible Alk
        "Wesentlich langsamer"?

        Also ich sehe da Unterschiede im Rahmen der Messungenauigkeit mit den ein, zwei Prozent für 400MHz-Speicher.
        Wenn der Unterschied nur 3% beträgt, dann ist es in Ordnung, sofern genau genug gemessen wurde.

        Ich sehe da jetzt nichts, was dagegen spricht, alle werte sind da, wo man sie vermutet. Es hat in keiner Speicherart ein RAM, mit höheren Latenzen, RAM, mit niedrigeren Latenzen überholt.

        Was man mitnehmen kann ist, dass der RAM früher eine eher untergeordnete Rolle gespielt hat. (Das Geld war in einer schnelleren CPU besser angelegt)

        Zitat von Incredible Alk
        Mit der Grundlage auf dein von oben zu schließen ist schon mutig.
        Sie haben beide eine Realfrequenz (um die ging es da) von 400MHz, also sind sie beide auch gleich schnell.

        Oder anders: DDR1 400, DDR2 800, DDR3 1600, DDR4 1600 und DDR5 3200 laufen alle mit der gleichen Frequenz. Von der Realfrequenz hat sich die letzten knapp 20 Jahre also eher wenig getan (einen großen Sprung gab es bei DDR4).
      Direkt zum Diskussionsende
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