HTC One im Hands-On-Test mit Benchmark und Video
Das One im Test: Das HTC One war der Star des Mobile World Congress in Barcelona. Wir haben das neue HTC-Topmodell vor Ort ausprobieren können und sind von Haptik und Display begeistert. Auch die Kamera mit vier "Ultrapixel" und die New-Sense-Oberfläche konnten wir kurz antesten.
Keine Frage: Das Display des HTC One ist hervorragend. Mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 bei 4,7 Zoll erreicht HTC hier eine rekordverdächtige Pixeldichte von 469 ppi. Das ist beinahe schon zu gut, wir konnten beim ersten Hands-On-Test in Barcelona jedenfalls keinen deutlichen Vorteil gegenüber dem ebenfalls auf dem MWC ausgestellten Sony Xperia Z (440 ppi) mehr ausmachen. Zudem muss man bedenken, dass so eine hohe Auflösung auch Nachteile hat. So steigt der Strombedarf. HTC steuert hier mit einem 2.300-mAh-Akku gegen. Wie lang die Akkulaufzeit wirklich ist, lässt sich natürlich erst in eine mehrtägigen Praxistest prüfen. Zudem sind Spiele in Full-HD-Auflösung eine echte Herausforderung für den integrierten Grafikchip. Mit dem Snapdragon 600 samt der Grafikeinheit Adreno 320 kommt beim HTC One zum Glück einer der schnellsten aktuellen Chips zum Einsatz.
So reagierte das One beim Vor-Ort-Test sehr schnell auf alle Eingaben. Wir konnten sogar einen ersten Benchmark durchführen: Beim Vellamo-Benchmark erreicht das HTC One im HTML-5-Test 2.407 Punkte und beim Metal-Test 775 Punkte - insgesamt also 3.182 Punkte. Zum Vergleich: Beim Samsung Galaxy S3 sind es insgesamt 2.202 Punkte. Das One X+, das bisherige Topmodell von HTC, schafft es auf 2.502 Punkte. Beim günstigen Google-Phone Nexus 4 sind es lediglich 1.834 Punkte. Dabei muss man jedoch bedenken, dass der Vellamo-Test vom Chiphersteller Qualcomm entwickelt wurde, und Snapdragon-Prozessoren daher besonders gut liegt. Sobald wir einen Test des HTC One in der Redaktion durchführen können, folgen natürlich weitere Benchmark-Ergebnisse. Dank Snapdragon 600 mit bis zu 1.700 MHz und zwei GiByte RAM gehört das One aber auf jeden Fall zu den schnellsten bisher gezeigten Smartphones.
Neben der vieldiskutierten Auflösung hat das Display aber auch weitere Besonderheiten: So ist der Bildschirm sehr gut entspiegelt. Im direkten Vergleich mit dem One X+, das bereits vergleichsweise wenig spiegelt, wird die Umgebung im Bildschirm des neuen One noch weniger reflektiert. Auch das edle Aluminium-Gehäuse hat uns sehr gut gefallen: Es liegt sicher in der Hand und bietet dank der abgerundeten Ecken eine gute Ergonomie. Die geschliffenen Kanten sehen ähnlich aus wie beim iPhone 5 und steigern die Wertanmutung des One weiter. Wer die Alu-Oberfläche nicht mag, bekommt bei HTC einen sehr guten Bumper mit gummierter Oberseite die sicher in der Hand liegt und das One vor Kratzern schützt. Auch eine Hülle, die sich auch zum Aufstellen eignet (ähnlich wie Apples Smartcover in klein) bietet HTC an.
Die Kamera hinterließ beim kurzen Test vor Ort allerdings einen gemischten Eindruck. Mit einer Sensorfläche von 1/3" und einer Blende von bis zu f/2.0 sind die technischen Voraussetzungen gut, auch wenn maximal vier-Megapixel-Fotos erstellt werden. Unsere Aufnahmen vor Ort zeigten jedoch ein sichtbares Bildrauschen. Dabei muss man allerdings bedenken, dass die Lichtverhältnisse schwierig waren (relativ geringes Kunstlicht) und die Software auf dem HTC One noch nicht final war. Wir können es jedenfalls kaum erwarten, ein finales One zu bekommen und Ihnen einen entsprechenden Test zu präsentieren.

Aber mich selbst würde das schon stören.
Ne
Super Recherche...
Hi,
ich würde gerne etwas zu deinem Post sagen, aber leider verstehe ich auch beim dritten Durchlesen nicht, was du meinst.
Gruß,
Daniel
Bin da auch kein größer Fan von, aber hierbei handelt es sich doch nur um die Sound-Software die den Sound-klang erheblich erhöht.
Habe selbst das HTC Sensation XE und bisher ist das Logo fast keinem aufgefallen.
Du hast es doch eh in der Hand und verdeckst das Logo.
Oder bist du ein Proll der immer zeigen muss was er hat?