Nvidia Turing: Drive AGX Pegasus könnte mit neuer GPU ausgeliefert werden
Nvidia bestätigte auf der GTC in München, dass das Drive AGX Pegasus neben zwei Xavier-SoCs mit Volta-iGPUs zwei Turing-GPUs verwendet. Früher war nur von einem Volta-Nachfolger die Rede. Das Render-Foto und die Angabe von insgesamt bis zu 320 TeraOPS Tensor-Rechenleistung lassen auf eine kleinere Turing-GPU als den TU106 oder eine starke Beschneidung schließen.
Die bislang kleinste offiziell vorgestellte Turing-GPU hört auf den Codenamen TU106 und sitzt als Vollausbau auf der Geforce RTX 2070. Mit einer Chipfläche von 445 mm² fällt die GPU immer noch groß aus, womit sie sich weniger für eine Geforce RTX 2060 beziehungsweise GTX 2060, sofern dort die Raytracing-Einheiten weg bleiben, eignet. Einen Hinweis darauf, dass Nvidia bereits kleinere Grafikchips auf Basis von Turing produzieren lassen könnte, liefert das Drive AGX Pegasus für den Automotive -Bereich.
Zwei Turing-GPUs auf dem Drive AGX Pegasus
Ursprünglich vorgestellt hat Nvidia die Plattform bereits vor einem Jahr, sprach dort aber nur von zwei GPUs auf Basis eines Volta-Nachfolgers nebst zwei Xavier-Systems-on-a-Chip (SoCs). Letztere beiden vereinen acht Carmel-ARM-v8-Kerne mit einer 512 Shader starken Volta-iGPU. Im Rahmen der Hausmesse GTC Europe 2018 in München bestätigte Nvidia, dass es sich um zwei Turing-GPUs handelt, verriet jedoch noch nicht um welche. Das Render-Bild, das Nvidia bereits 2017 zeigte, veranschaulicht die zwei Xavier-SoCs rechts und die zwei Turing-GPUs links. Auch wenn es sich um kein echtes Bild handelt, sind Nvidias Renderings meistens akkurat. Beide "APUs" nutzen acht LPDDR4X-Speicherchips an einem 256 Bit breiten Interface. Die zwei zusätzlichen Chips könnten den eMMC-5.1-Flash-Speicher darstellen.
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Um die zwei Turing-GPUs sind jeweils sechs Chips angeordnet, wobei zwei kleiner aussehen als die restlichen vier. Das würde für ein 128 bis 192 Bit breites Speicher-Interface sprechen. Eine zusätzliche RAM -Bestückung auf der Rückseite wäre denkbar, erscheint aber alleine wegen der Thermik unwahrscheinlich. Nvidia gibt derweil eine Peak-Rechenleistung von 320 TeraOPS für sämtliche Tensor-Kerne an. Gemeint ist damit die gröbste INT4-Genauigkeit. Die Xavier-SoCs schaffen jeweils 30 TOPS bei je 30 Watt, bleiben 260 übrig, welche die Turing-GPUs stemmen müssen. Den Wert würde eine Geforce RTX 2070 mit TU106-Vollausbau (288 Tensor-Kerne) etwas übertaktet schon alleine schaffen. Auf dem Drive AGX Pegasus muss ein Grafikchip die Hälfte bewältigen. Das könnte entweder eine stark beschnittene beziehungsweise heruntergetaktete TU106-GPU oder eben ein TU107 respektive TU108. Bei einer eigenen GPU könnte Nvidia potenziell die Raytracing-Einheiten sparen, die im Automotive-Bereich wahrscheinlich weniger gebraucht werden.


Wenn dann nur nicht der Preis wäre.
Mir würde schon ein überarbeiteter und noch bezahlbarer Titan Turing Vollausbau reichen. Das wäre wesentlich cooler.
wie ich Nvidia kenne wird das Teil recht teuer ausfallen...
oder die founders edition kann man für 8 Carmele vorbestellen
Zitat:"Render-Foto"
Da interessiert mich jetzt aber, wie und mit welcher Kamera das Foto gemacht wurde. Wurde es direkt aus dem Speicher abfotografiert, von einem Monitor oder gar einem Poster? War es eine Kamera mit Farbfilm? wenn ja, welche ISO (Filmempfindlichkeit) hatte der Film? Wenn's eine Digitalkamera war, wurde der Film ausgedruckt? In einem Foto-, Copy-Shop oder gar in einer Drogerie umme Ecke, zuhause mit einem Farbducker und wenn ja, welcher Hersteller und welches Modell?
So viele Fragen.
Der Automotive bereich bietet ein riesen Potenzial. Wenn es Nvidia schafft sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen, dürften mittelfristig Umsätze im 2stelligen Millardenbereich möglich sein. Da ist dann für Nvidia die Gamingsparte nur noch eine Nische