[26/11/2021] Die Grafikkartenpreise sinken … ein halbes Jahr bevor die gemunkelten Nachfolger rauskommen. Und liegen immer noch über UVP. Da fühle ich mich ja beinahe zu überschwänglichem Jubel inspiriert. Oder vielleicht auch nicht. Ich weiß ehrlich nicht, was ich sonst noch über das leidige Thema Grafikkarten-Preise sagen kann. Ich bin natürlich in der privilegierten Situation, mir einfach eine Grafikkarte aus den Testbeständen ausleihen zu können, sodass ich mich vor der Herausforderung, meine alte GTX 1080 Ti gegen ein für heutige Ansprüche adäquates Modell auszutauschen, zeitweise drücken kann, aber selbst wenn ich das nicht wäre, würde ich wohl versuchen, mich zumindest bis zur nächsten Generation und reduzierten Details durchzuschlagen. Allein, um auf die Leistung der GTX 1080 Ti zu kommen, müsste ich mindestens eine RX 6600 XT oder RTX 3060 ins Visier nehmen. Die kosten rund 500 Euro. Das ist mehr, als ich für die (gebrauchte) GTX 1080 Ti vor ich-weiß-nicht-vor-wie-vielen Jahren bezahlt habe. Die Preise sind immer noch so unattraktiv, dass ich da überhaupt keinen weiteren Gedanken verschwende. Generell hab ich gerade ganz andere Sorgen als Grafikkarten – und sogar Preise. Wobei der Luxus einer zeitweisen Weltflucht aktuell auch einen nochmals höheren Reiz ausübt. (Philipp Reuther)