Geforce4-Nachfolger Geforce FX offiziell vorgestellt

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Das Nvidia Geforce-FX-Referenzboard. Das Nvidia Geforce-FX-Referenzboard. Das Warten hat ein Ende! Nvidia hat heute offiziell die neue Grafikkarten-Generation Geforce FX vorgestellt. Die erste Karte aus der Geforce-FX-Reihe hat den Codenamen NV30. Die DirectX-9-GPU in 0,13 Micron Fertigungstechnik soll neue Maßstäbe setzen, was durch das mit bis zu 1 GHz getaktete DDR-II-Speicherinterface (*) eindrucksvoll demonstriert wird. Der Chiptakt liegt nach neuesten Meldungen bei bis zu 500 MHz. Damit ist die GPU in der Lage, in einer Sekunde parallel 375 Millionen programmierbare Eckpunkte, vier Millarden Pixel und 16 Milliarden AA-Samples pro Sekunde zu berechnen. Noch ist nicht bekannt, in welchen Varianten entsprechende Boards ausgeliefert werden. Geforce-FX-Platinen sollen aber laut Nvidia im Februar 2003 im Handel verfügbar sein.

Die CineFX-Engine ist sowohl zu OpenGL als auch zu DirectX-9 kompatibel, Pixel- und Vertex-Shader stehen für DirectX 9 in der Version 2.0+ zur Verfügung. Die neue Intellisample-Technologie sorgt durch Z- und Farbkompression für ein verbessertes Anti-Aliasing und somit für realistischere 3D-Animationen in allen Auflösungen. Dies geschieht laut Nvidia ohne größeren Performanceverlust.

Für die Spieleentwickler wurde Nvidias Compiler für Vertex- und Pixel-Shader Cg - C for graphics - bereits auf die Leistungsmerkmale des Geforce FX optimiert. Die C-ähnline Programmiersprache soll so noch realistischere 3D-Grafiken und Effekte mit einem geringeren Aufwand möglich machen.

Das Nvidia Geforce-FX-Referrenzboard mit AGP8X-Unterstützung verfügt neben VGA-, über DVI- und TV-Ausgang. Für die Monitor-Konfiguration sorgt nach wie vor Nview. Neu ist hingegen die Digital-Vibrance-Control-Technik, die eine hervorragende Bildqualität auch bei schwierigen Lichtverhältnissen durch Anpassung von Kontrast und Farbbrillanz garantieren soll. Der Nvidia Video Mixing Renderer soll gute Videostreams auch bei hohen Datenmengen ermöglichen. Für die Berechnung wird ausschliesslich auf die GPU zurückgegriffen, die CPU des Host-Rechners bleibt für andere Anwendungen frei.

Das Referenzdesign sieht dazu eine Heat-Pipe-Konstruktion vor, die laut Nvidia deutlich effizienter als die bekannte OTES-Technik von Abit sein soll. Kalte Luft wird in den Belüftungskreislauf eingesogen, warme Luft zum Schluss wieder aus dem Gehäuse herausgeführt. Allerdings werden auch hier zwei PCI-Slots belegt. Auffällig ist auch der externe Stromanschluss, wie Ati setzt auch Nvidia auf eine sichere Stromversorgung direkt über das Netzteil (allerdings nicht über den Floppy-, sondern einen Laufwerksstecker).

In unserer Galerie haben wir für Sie neben Bildern des Referenzboards und der GPU einige Screenshots von Action-Highlights wie Aquanox 2, Breed oder Splinter Cell zusammen gestellt, die Nvidias neue Technolegien eindrucksvoll in Szene setzen.

* Der verbaute Speicher wird nicht 100% DDR-II-kompatibel sein, da es aktuell noch keine finale Spezifikation gibt. Allerdings haben Nvidia und Samsung zusammen eine Art Speziallösung (95%-DDR-II) ausgetüftelt, die eine optimale Lauffähigkeit gewährleistet.

Bildergalerie

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