[26/11/2021] Von Geforce RTX 5000 (Blackwell) erhoffe ich mir ... höheren Speicherbedarf? Nun ja, „erhoffen“ tue ich mir den wohl nur am Rande respektive ich erwarte im Gegenzug natürlich entsprechende grafische Steigerungen. Aber dass der Speicher bei der neuen Geforce-Generation einen höheren Stellenwert einnimmt, ist kaum zu übersehen. Und auch die Bandbreite ist massiv ausgebaut worden. Wozu? Nun, offenbar war diesbezüglich beziehungsweise bei Speicher und Bandbreite ein Flaschenhals absehbar, zumindest im professionellen Rahmen. Auch AI-Training respektive Deep Learning kann in bestimmten Situationen sehr viel Speicher in Anspruch nehmen, insbesondere bei grafischen Anwendungen beziehungsweise (bewegten) Bilder. Eine KI mit speicherbedingten Alzheimer-Syndromen ist jedenfalls nicht sonderlich zielführend. Wie das Ganze allerdings bei kommenden Spielen aussieht, bleibt abzuwarten – einen wirklich gewaltigen Sprung erwarte ich bezüglich Speicherbedarf eigentlich erst zur kommenden Konsolengeneration, falls wir denn dann noch nicht alle mit Online-Streaming-NetXbox-Game-Abo-Pass battlen, oder so. Aber eventuell kommt ja noch ein Konsolen-Upgrade und Nvidia dürfte obendrein strahlend Geneigte weiter mit funkelndem Pathtracing-Luxus locken. Die nächste dicke Gaming-Geforce kommt bestimmt und ich würde mich wohl eher wundern, hätte sie nicht zumindest 32 GiByte Speicher-Grips. Teurer wird sie wahrscheinlich außerdem, in der Hinsicht kann man sich auf Nvidia im Regelfall fest verlassen. Ansonsten lasse ich mich einmal überraschen. (Philipp Reuther)