Geforce Now RTX Ultimate: Zum Start der "Cloud RTX 4080" gibt es DLSS 3 mit Raytracing

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Geforce Now RTX Ultimate: Zum Start der "Cloud RTX 4080" gibt es DLSS 3 mit Raytracing (3)
Quelle: Nvidia

Ab sofort wird der Cloud-Gaming-Dienst Geforce Now um die Ultimate-Mitgliedschaft mit der Leistung einer RTX 4080 erweitert.

Mit Geforce Now kann man zuvor bei Steam oder im Epic Games Store gekaufte und explizit vom jeweiligen Spielentwickler für Geforce Now freigegebene PC-Spiele über die Internetverbindung auf ein Endgerät streamen und dann spielen. Mit der neuen, kostenpflichtigen Ultimate-Mitgliedschaft stehen Nutzern die Leistung einer Geforce RTX 4080 zur Verfügung. Ab sofort gibt es für knapp 20 Euro monatlich das neue Geforce Now RTX Ultimate. Wer bereits eine Mitgliedschaft bei Geforce Now RTX 3080 besitzt, bekommt in nächster Zeit automatisch und kostenfrei das Upgrade auf die RTX 4080. Zudem gibt es gleich zehn neue Spiele für den Cloud-Gaming-Dienst.

Geforce RTX 4080 aus der Cloud mit mehr Performance als die Desktop-Grafikkarte

Hierbei liefern Quadro-Grafikkarten in den "SuperPODs" genannten Windows-Servern eine Grafikleistung von mehr als 64 Teraflops für jeden Nutzer. Mit dieser Leistung übertrifft man sogar die Desktop-Grafikkarte RTX 4080, die 48,7 FP32-TFLOPS liefert. Allerdings muss die Rohleistung noch durchs Netzwerk transportiert werden, sodass weniger Performance beim Anwender ankommt. Um die Latenz zu reduzieren, bietet die Ultimate-Mitgliedschaft neue Optionen, doch dann kann es zu Tearing kommen.

Neu ist auch die Unterstützung für Nvidia Reflex in Verbindung mit Geforce Now RTX in der Ultimate-Version. Im Gegensatz zu nativ laufenden Spielen muss der Spielentwickler nichts unternehmen, Nvidia selbst fügt Reflex bei Geforce Now hinzu. So lassen sich PC-Spiele mit bis zu 240 fps spielen. Raytracing-Effekte lassen sich ebenso bewundern und werden mit dem KI-Upscaling DLSS 3 ermöglicht. Nvidia verspricht eine Latenz von weniger als 40 ms, wenn die Internetanbindung stabil ist und man sich im gleichen Land wie der Serverstandort befindet.

Bildergalerie

Im ersten Hands-on funktioniert Geforce Now RTX Ultimate durchaus flüssig, es kommt allerdings entscheidend auf die eigene Internetverbindung an. Wenn die Anbindung nicht mindestens konstante 35 Mbit/s abliefert, wird das Spielvergnügen zu einem frustrierenden Erlebnis. Hier liegt auch eines der größten Probleme von Cloud-Gaming-Diensten. Solange der Gigabit-Ausbau nicht flächendeckend erfolgt und zugleich die entsprechend teureren Internetverträge für Glasfaser abgeschlossen werden, ist die Internetanbindung wohl vielerorts dem Cloud Gaming nicht gewachsen. Praktischerweise überprüft die kostenlose Geforce Now App, ob die eigene Internetleitung den Anforderungen entspricht.

Ohne Ultimate-Abo kann man kostenlos Geforce Now ausprobieren und so selbst testen, ob die Standleitung schnell und stabil genug ist. Im Fall von Geforce Now RTX Ultimate sollte beachtet werden, dass der Hersteller eine LAN-Anbindung empfiehlt. Zwar ist es verständlich, dass die großen Datenmengen lieber über Kabel zum Endgerät gelangen, doch das disqualifiziert von vornherein etliche Geräte, für die das Cloud Gaming sinnvoll wäre. So bieten etwa aktuelle Apple MacBooks gar keinen Ethernet-Anschluss mehr. Selbst wenn alle genannten Anforderungen erfüllt sind, so gibt es noch eine große Hürde, wie Sie auf der nächsten Seite erfahren können.

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von INU.ID Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Galaxy90
        Leute mal ehrlich. Die Bildqualität bei so Game Streaming ist doch vergleichen mit stationärem High End PC unter aller Sau oder liege ich falsch ?
        Damit liegst du sogar meilenweit falsch. Vorausgesetzt natürlich man hat einen entsprechend schnellen Internetzugang.

        Hier mal ein älteres Video (GFNow ab der zweiten Hälfte):
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Das Video zeigt auch gleich den größten Vorteil von Cloud-Gaming auf: Die minimalen Systemanforderungen.

        In dem Video wird ein Intel J4115 verwendet, ein 10W Prozessor aus dem Jahr 2017, und selbst der kommt schon locker mit GeForce-Now klar. Ich selbst habe den Dienst mit einem ~15W Mini-PC mit Intel N5105 ausprobiert, mit DSL100.

        Anfangs noch das kostenlose Basis-Paket. Dabei werden die Spiele (es unterscheidet sich je nach Spiel) mit GTX1000 oder RTX2000 gerendert. Im mittleren Paket für 10€/Monat sind es dann RTX2000 und RTX3000 (bei mir und meinen Spielen war es glaube max. RTX3060). Und im teuersten Paket für 20€/Monat ist es dann immer eine RTX4080.

        Nachdem ich mich mit den Einstellungen zurechtgefunden habe (man muss/sollte "An schlechte Netzwerkbedingungen anpassen" deaktivieren), hatte ich schon mit dem kostenlosen Basis-Paket bei max. 65Mbit (einstellen kann man im Client bis 75Mbit) keinen wirklichen Unterschied mehr zum lokalen Gaming-PC erkennen können. Im Gegenteil, da mein Main nur eine GTX980Ti hat, sah zb. Rust über GFNow sogar besser aus, bzw. lief besser. Ich weiß aber nicht mehr welche GPU da genutzt wurde, glaube aber es war eine GTX1080 (oder RTX2060/2070).

        Dann hab ich eine Woche das 10€-Paket getestet, was noch mal eine Steigerung ggü. meiner 980Ti war. Nach einer Woche hab ich dann das 20€-Paket gebucht, und seit dem bei jedem Spiel immer eine RTX4080 bekommen.

        Ich spiele primär Rust, aber auch mal Battlefield, oder Control, Portal RTX, und was meine Sammlung so hergibt. Und da wären wir beim eigentlichen bzw. mMn einzigen wirklichen Problem des Dienstes: Die Spielauswahl. Ich habe Steam und Ubisoft verknüpft, was die einzigen Plattformen sind, deren Spiele damit automatisch ausgelesen werden. Spiele von Epic oder GoG usw. muss man einzeln von Hand hinzufügen. Jedenfalls habe ich alleine bei Steam über 300 Spiele, davon werden von GFNow aktuell aber nur 78 unterstützt. Dafür stehen die unterstützen Spiele, die man besitzt, aber schon im kostenlosen Basis-Paket direkt zur Verfügung.

        Weitere Vorteile, die auf der Hand liegen, aber an die man tlw. nicht sofort denkt:

        - zu erstmal wie gesagt die Hardwareanforderungen. Mein Mini-PC der NUC-Klasse braucht idR keine 15 Watt, und ermöglicht mir das Spielen mit einer RTX4080. Mag sein (ka), dass die Cloud-GPU etwas leistungsschwächer als eine "echte" lokale GPU ist (vielleicht Eco-Mode in der Cloud?), aber wen interessiert sowas. Meinen Mini-PC habe ich sogar noch über den Energiesparplan im Takt reduziert ("Maximaler Leistungszustand des Prozessors" auf 99% = kein Boost mehr = max. 2GHz statt 2,8GHz), und trotzdem reicht das locker für GFNow.

        - jedes Spiel kann SOFORT gestartet werden. Klingt normal, wurde von mir aber am Anfang gar nicht bedacht. Man muss kein Spiel installieren, sondern kann jedes seiner Spiele sofort starten. Alleine das Wegfallen der Installationen und des damit einhergehenden benötigten lokalen Speicherplatzes macht das Spielen direkt sehr viel komfortabler. Man hat ja (idR) nicht immer jedes Spiel jederzeit installiert.

        - man hat seine Spiele überall dort sofort einsatzbereit, wo man einen entsprechenden PC verfügbar hat, und natürlich der Internetzugang schnell genug ist. GFNow über den Browser oder das Smartphone habe ich nicht getestet, ist aber auch möglich.

        Zur Bildqualität kann ich nur sagen, dass die für mich (mit eingestellten 65Mbit, weniger hab ich erst gar nicht getestet^^), zumindest ohne Screenshot-Vergleich, genau so ausschaut wie lokal gerendert. Da die Option spielinterne Grafikeinstellungen zu speichern erst ab dem 20€-Paket freigegeben ist, muss man im kostenlosen Basis- und dem mittleren 10€-Paket hier nach jedem Spielstart ggf. erst noch selbst Hand anlegen. Aber zumindest in den von mir gespielten Spielen sehen diese spätestens danach wirklich tadellos aus.

        Ach ja, im kostenlosen Paket kann man nur 1h am Stück spielen, dann wird die Session unterbrochen. Im 10€-Paket sind es meine ich 6h, im größten Paket dann 8h. Aber man kann in jedem Paket sofort wieder das Spiel starten.

        Ich kann auch bzgl. Input-Lag keinen Unterschied erkennen, was aber vielleicht auch daran liegt, dass ich aktuell nur in 1080p und mit 60Hz bzw. FPS spiele, da ich V-Sync aktiviert habe, und mein Monitor eben nur 1080p und 60Hz kann. Und ich bin natürlich kein 1337-ESL-Gamer, und habe auch nur "Standard" Eingabegeräte.

        Was mich auch direkt zu den Dingen bringt, die noch Optimierungspotential haben:

        Downsampling ist aktuell nicht möglich. Gerade bei älteren Spielen, und zumindest für Nutzer von Bildschirmen <4k, wäre DSR hier eine mMn sehr sinnvolle Option. Gerade bzgl. RTX4080, die ja genug Leistung hat, wäre es für 1080p-Spieler ja geradezu ein Anreiz die RTX4080 zu buchen. Denn ansonsten reicht "fast" schon das kostenlose Basis-Paket zum Spielen in 1080p.

        Spiele-Mods usw. Man kann keine Mods in der Cloud installieren, und auch keine Spieldateien editieren usw. Man ist also bzgl. der Flexibilität durchaus etwas eingeschränkt.

        Aber rein vom Spielen her, ganz ehrlich, auf technischer Ebene hat GFNow mich total überrascht. Das funktioniert so gut, ich kann jetzt sehr viel besser das lange überfällige Aufrüsten meines Main-PC noch eine ganze Weile vor mir herschieben. Es dauert jedes Mal nur wenige Minuten, und ich vergesse völlig, dass das Spiel, was ich da gerade spiele, gar nicht auf dem PC läuft, mit dem ich es spiele.

        Ich muss keine 1500€+ für einen neuen Gaming-PC ausgeben, und spare beim Spielen sogar noch 90-97% beim Stromverbrauch. Mein Mini-PC wurde in erster Linie für alles abseits von Gaming angeschafft, einfach, weil es mich dann doch gestört hat, dass der Main schon im Idle (zb. betrachten einer Webseite) ~100 Watt aus der Dose zieht. Mit dem Mini verbrauche ich beim Schauen von 4k-Videos vielleicht 12 Watt. Surfen, Mail, Office, Downloads, Streaming usw, alles kann ich auch mit dem winzigen Mini-PC, der mich gerade mal ~170€ gekostet hat, der leiser als der Main ist, und dessen Stromhunger quasi irrelevant gering ist.

        Und jetzt wo ich dank GFNow mit dem Winzling auch noch wie mit nem Großen spielen kann, bleiben kaum noch Argumente für den Neukauf/das Aufrüsten des Main übrig. Und ganz ehrlich, wenn die oben erwähnten Einschränkungen bzgl. GFNow noch wegfallen würden, und ich statt "Cloud-Gaming" auch noch bzw. direkt einen vollwertigen "Cloud-PC" (gibts da Anbieter?) nutzen könnte, ich würde mir definitiv keinen "Gaming-PC" mehr kaufen.

        Und wenn ich schon vorher gewusst hätte, wie gut GFNow läuft/funktioniert, ich hätte den Dienst schon viel früher genutzt.

        Dazu kommt: Ich habe manchmal längere Phasen, in denen ich gar nicht spiele. GFNow lasse ich dann einfach auslaufen, und aktiviere es wieder, wenn ich wieder spielen will. Und einen Gaming-PC muss man nicht nur erstmal für teuer Geld anschaffen, der will dann ja auch regelmäßig aufgerüstet werden. Mindestens die GPU wird ja öfter mal fällig.

        Bei GFNow kann mir das alles egal sein. Selbst wenn ich jeden Monat 20€ dafür zahlen würde: Eine RTX4080 kostet aktuell ab ca. 1250€. Alleine dafür kann man ja über 5 Jahre GFNow nutzen. Aber in vielleicht 2 Jahren schon mit einer RTX5080. Und für die 1250€ hat man ja nur die RTX4080, der komplette Rest vom PC will ja auch noch gekauft werden.

        Mag sein, dass das Thema Cloud-Gaming aus unterschiedlichen Gründen nicht für alle Spieler interessant ist. Aber für diejenigen, für die es eine Alternative ist, ist es auch wirtschaftlich ein "Win". Wie gesagt, nen 10-15 Watt Mini-PC, den es neu schon ab ca. 150€ (inkl. RAM und SSD, fix und fertig) gibt, reicht aus, um mit einer RTX4080 spielen zu können. Ach ja, laut dem Benchmark in Tomb Raider ist die Cloud-CPU übrigens ein AMD 16-Kerner.

        Wie gesagt, das Basis-Paket von GFNow ist komplett kostenlos, und wer zb. wegen GF-Experience schon einen Nvidia-Account hat, der muss nicht mal den neu anlegen. Also einfach mal ausprobieren. Den Client runterladen, Steam verbinden, Spiele synchronisieren, schauen welche Spiele aus der eigenen Bibliothek von GFNow unterstützt werden, und einfach mal testen.

        Und dann nicht einfach nur stumpf mit dem eigenen "High-End-Gaming-PC" vergleichen. Cloud-Gaming bzw. GFNow ist mMn (noch) keine Konkurrenz für einen aktuellen lokalen >2000€ Gaming-PC. Aber es ist eine, mMn sehr gelungene, Alternative.
      • Von INU.ID Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Galaxy90
        Leute mal ehrlich. Die Bildqualität bei so Game Streaming ist doch vergleichen mit stationärem High End PC unter aller Sau oder liege ich falsch ?
        Damit liegst du sogar meilenweit falsch. Vorausgesetzt natürlich man hat einen entsprechend schnellen Internetzugang.

        Hier mal ein älteres Video (GFNow ab der zweiten Hälfte):
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Das Video zeigt auch gleich den größten Vorteil von Cloud-Gaming auf: Die minimalen Systemanforderungen.

        In dem Video wird ein Intel J4115 verwendet, ein 10W Prozessor aus dem Jahr 2017, und selbst der kommt schon locker mit GeForce-Now klar. Ich selbst habe den Dienst mit einem ~15W Mini-PC mit Intel N5105 ausprobiert, mit DSL100.

        Anfangs noch das kostenlose Basis-Paket. Dabei werden die Spiele (es unterscheidet sich je nach Spiel) mit GTX1000 oder RTX2000 gerendert. Im mittleren Paket für 10€/Monat sind es dann RTX2000 und RTX3000 (bei mir und meinen Spielen war es glaube max. RTX3060). Und im teuersten Paket für 20€/Monat ist es dann immer eine RTX4080.

        Nachdem ich mich mit den Einstellungen zurechtgefunden habe (man muss/sollte "An schlechte Netzwerkbedingungen anpassen" deaktivieren), hatte ich schon mit dem kostenlosen Basis-Paket bei max. 65Mbit (einstellen kann man im Client bis 75Mbit) keinen wirklichen Unterschied mehr zum lokalen Gaming-PC erkennen können. Im Gegenteil, da mein Main nur eine GTX980Ti hat, sah zb. Rust über GFNow sogar besser aus, bzw. lief besser. Ich weiß aber nicht mehr welche GPU da genutzt wurde, glaube aber es war eine GTX1080 (oder RTX2060/2070).

        Dann hab ich eine Woche das 10€-Paket getestet, was noch mal eine Steigerung ggü. meiner 980Ti war. Nach einer Woche hab ich dann das 20€-Paket gebucht, und seit dem bei jedem Spiel immer eine RTX4080 bekommen.

        Ich spiele primär Rust, aber auch mal Battlefield, oder Control, Portal RTX, und was meine Sammlung so hergibt. Und da wären wir beim eigentlichen bzw. mMn einzigen wirklichen Problem des Dienstes: Die Spielauswahl. Ich habe Steam und Ubisoft verknüpft, was die einzigen Plattformen sind, deren Spiele damit automatisch ausgelesen werden. Spiele von Epic oder GoG usw. muss man einzeln von Hand hinzufügen. Jedenfalls habe ich alleine bei Steam über 300 Spiele, davon werden von GFNow aktuell aber nur 78 unterstützt. Dafür stehen die unterstützen Spiele, die man besitzt, aber schon im kostenlosen Basis-Paket direkt zur Verfügung.

        Weitere Vorteile, die auf der Hand liegen, aber an die man tlw. nicht sofort denkt:

        - zu erstmal wie gesagt die Hardwareanforderungen. Mein Mini-PC der NUC-Klasse braucht idR keine 15 Watt, und ermöglicht mir das Spielen mit einer RTX4080. Mag sein (ka), dass die Cloud-GPU etwas leistungsschwächer als eine "echte" lokale GPU ist (vielleicht Eco-Mode in der Cloud?), aber wen interessiert sowas. Meinen Mini-PC habe ich sogar noch über den Energiesparplan im Takt reduziert ("Maximaler Leistungszustand des Prozessors" auf 99% = kein Boost mehr = max. 2GHz statt 2,8GHz), und trotzdem reicht das locker für GFNow.

        - jedes Spiel kann SOFORT gestartet werden. Klingt normal, wurde von mir aber am Anfang gar nicht bedacht. Man muss kein Spiel installieren, sondern kann jedes seiner Spiele sofort starten. Alleine das Wegfallen der Installationen und des damit einhergehenden benötigten lokalen Speicherplatzes macht das Spielen direkt sehr viel komfortabler. Man hat ja (idR) nicht immer jedes Spiel jederzeit installiert.

        - man hat seine Spiele überall dort sofort einsatzbereit, wo man einen entsprechenden PC verfügbar hat, und natürlich der Internetzugang schnell genug ist. GFNow über den Browser oder das Smartphone habe ich nicht getestet, ist aber auch möglich.

        Zur Bildqualität kann ich nur sagen, dass die für mich (mit eingestellten 65Mbit, weniger hab ich erst gar nicht getestet^^), zumindest ohne Screenshot-Vergleich, genau so ausschaut wie lokal gerendert. Da die Option spielinterne Grafikeinstellungen zu speichern erst ab dem 20€-Paket freigegeben ist, muss man im kostenlosen Basis- und dem mittleren 10€-Paket hier nach jedem Spielstart ggf. erst noch selbst Hand anlegen. Aber zumindest in den von mir gespielten Spielen sehen diese spätestens danach wirklich tadellos aus.

        Ach ja, im kostenlosen Paket kann man nur 1h am Stück spielen, dann wird die Session unterbrochen. Im 10€-Paket sind es meine ich 6h, im größten Paket dann 8h. Aber man kann in jedem Paket sofort wieder das Spiel starten.

        Ich kann auch bzgl. Input-Lag keinen Unterschied erkennen, was aber vielleicht auch daran liegt, dass ich aktuell nur in 1080p und mit 60Hz bzw. FPS spiele, da ich V-Sync aktiviert habe, und mein Monitor eben nur 1080p und 60Hz kann. Und ich bin natürlich kein 1337-ESL-Gamer, und habe auch nur "Standard" Eingabegeräte.

        Was mich auch direkt zu den Dingen bringt, die noch Optimierungspotential haben:

        Downsampling ist aktuell nicht möglich. Gerade bei älteren Spielen, und zumindest für Nutzer von Bildschirmen <4k, wäre DSR hier eine mMn sehr sinnvolle Option. Gerade bzgl. RTX4080, die ja genug Leistung hat, wäre es für 1080p-Spieler ja geradezu ein Anreiz die RTX4080 zu buchen. Denn ansonsten reicht "fast" schon das kostenlose Basis-Paket zum Spielen in 1080p.

        Spiele-Mods usw. Man kann keine Mods in der Cloud installieren, und auch keine Spieldateien editieren usw. Man ist also bzgl. der Flexibilität durchaus etwas eingeschränkt.

        Aber rein vom Spielen her, ganz ehrlich, auf technischer Ebene hat GFNow mich total überrascht. Das funktioniert so gut, ich kann jetzt sehr viel besser das lange überfällige Aufrüsten meines Main-PC noch eine ganze Weile vor mir herschieben. Es dauert jedes Mal nur wenige Minuten, und ich vergesse völlig, dass das Spiel, was ich da gerade spiele, gar nicht auf dem PC läuft, mit dem ich es spiele.

        Ich muss keine 1500€+ für einen neuen Gaming-PC ausgeben, und spare beim Spielen sogar noch 90-97% beim Stromverbrauch. Mein Mini-PC wurde in erster Linie für alles abseits von Gaming angeschafft, einfach, weil es mich dann doch gestört hat, dass der Main schon im Idle (zb. betrachten einer Webseite) ~100 Watt aus der Dose zieht. Mit dem Mini verbrauche ich beim Schauen von 4k-Videos vielleicht 12 Watt. Surfen, Mail, Office, Downloads, Streaming usw, alles kann ich auch mit dem winzigen Mini-PC, der mich gerade mal ~170€ gekostet hat, der leiser als der Main ist, und dessen Stromhunger quasi irrelevant gering ist.

        Und jetzt wo ich dank GFNow mit dem Winzling auch noch wie mit nem Großen spielen kann, bleiben kaum noch Argumente für den Neukauf/das Aufrüsten des Main übrig. Und ganz ehrlich, wenn die oben erwähnten Einschränkungen bzgl. GFNow noch wegfallen würden, und ich statt "Cloud-Gaming" auch noch bzw. direkt einen vollwertigen "Cloud-PC" (gibts da Anbieter?) nutzen könnte, ich würde mir definitiv keinen "Gaming-PC" mehr kaufen.

        Und wenn ich schon vorher gewusst hätte, wie gut GFNow läuft/funktioniert, ich hätte den Dienst schon viel früher genutzt.

        Dazu kommt: Ich habe manchmal längere Phasen, in denen ich gar nicht spiele. GFNow lasse ich dann einfach auslaufen, und aktiviere es wieder, wenn ich wieder spielen will. Und einen Gaming-PC muss man nicht nur erstmal für teuer Geld anschaffen, der will dann ja auch regelmäßig aufgerüstet werden. Mindestens die GPU wird ja öfter mal fällig.

        Bei GFNow kann mir das alles egal sein. Selbst wenn ich jeden Monat 20€ dafür zahlen würde: Eine RTX4080 kostet aktuell ab ca. 1250€. Alleine dafür kann man ja über 5 Jahre GFNow nutzen. Aber in vielleicht 2 Jahren schon mit einer RTX5080. Und für die 1250€ hat man ja nur die RTX4080, der komplette Rest vom PC will ja auch noch gekauft werden.

        Mag sein, dass das Thema Cloud-Gaming aus unterschiedlichen Gründen nicht für alle Spieler interessant ist. Aber für diejenigen, für die es eine Alternative ist, ist es auch wirtschaftlich ein "Win". Wie gesagt, nen 10-15 Watt Mini-PC, den es neu schon ab ca. 150€ (inkl. RAM und SSD, fix und fertig) gibt, reicht aus, um mit einer RTX4080 spielen zu können. Ach ja, laut dem Benchmark in Tomb Raider ist die Cloud-CPU übrigens ein AMD 16-Kerner.

        Wie gesagt, das Basis-Paket von GFNow ist komplett kostenlos, und wer zb. wegen GF-Experience schon einen Nvidia-Account hat, der muss nicht mal den neu anlegen. Also einfach mal ausprobieren. Den Client runterladen, Steam verbinden, Spiele synchronisieren, schauen welche Spiele aus der eigenen Bibliothek von GFNow unterstützt werden, und einfach mal testen.

        Und dann nicht einfach nur stumpf mit dem eigenen "High-End-Gaming-PC" vergleichen. Cloud-Gaming bzw. GFNow ist mMn (noch) keine Konkurrenz für einen aktuellen lokalen >2000€ Gaming-PC. Aber es ist eine, mMn sehr gelungene, Alternative.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Krabonq
        Immerhin merken die Benutzer die Artefakte bei DLSS 3 dann nicht so sehr.
        Immer das Getrolle. Selbst gestandene PCGH Redakteure taten sich da sehr schwer, irgendwelche Unterschiede zu sehen.

        Zitat von Krabonq
        Wäre interessant zu wissen, mit was für einer Bitrate bei 4K und 120 FPS übertragen wird.
        Da sie nichts höheres anbieten vermutlich real mit 62 MBit.

        Zitat von PCGH_Claus
        Ein billiger USB-C-Adapter auf Ethernet kann aber unter Umständen nicht die gleiche Bandbreite liefern, wie ein nativer LAN-Port.
        Tut mir leid, das ist Quatsch

        1GBit geht völlig problemlos und die entsprechenden Geräte waren auch schon vor 10 Jahren nicht sonderlich teuer. Selbst wenn man zu einer 100 MBit Gurke, mit real 72 MBit, gereift, hat man noch ordentliche Reserven.

        Zitat von PCGH_Claus
        Schließlich wird Ethernet bei USB-C nicht direkt unterstützt, sondern blockiert eine USB-Datenleitung...
        ?

        Das ist keine Adapter, sondern eine USB Netzwerkkarte. Was willst du uns damit sagen? Meine 3,5" HDD kann ich auch nicht direkt anschließen, dafür braucht es auch einen Konverter.

        Zitat von PCGH_Claus
        Zudem kann es sein, dass Adapter unzuverlässig arbeiten, mal nicht erkannt werden etc.
        Klar und es kann auch sein, dass die normale Netzwerkkarte spinnt, so ist es bei mir geschehen. Eine dedizierte Karte brachte auch keine Abhilfe. Mit der Gigabit USB Netzwerkkarte läuft es problemlos.

        Ich hab irgendwie das Gefühl, dass du einfach nicht eingestehen kannst, wenn du im Unrecht bist. Sag doch einfach, dass du dich geirrt hast. Schade, denn der Artikel war eigentlich nicht schlecht, davon könnte es mehr geben.

        Zitat von PCGH_Claus
        Wenn man dagegen eine "echte" Thunderbolt-Dockingstation nutzen möchte, muss man über 100 Euro dafür ausgeben, um eine "zertifizierte" Dockingstation zu erhalten, die dann auch mehr Datenleitung bietet, als ein billiger USB-C-Adapter...
        Und wofür braucht man die?

        Wir reden von keinem Hexenwerk, sondern von einer billigen USB Netzwerkkarte, die es seit bald 20 Jahren gibt.

        Zitat von PCGH_Claus
        Noch dazu sind bei manchen MacBooks die USB-C-Ports unterschiedlich beschalten, sodass auf der einen Seite des Laptops nur USB-C mit USB 3.1 geboten wird, während auf der anderen MacBook-Seite ein Thunderbolt-Port sitzt. Das verwirrt Nutzer immer wieder...
        Man braucht nur USB 2.0, da muß man garnicht nachdenken

        Zitat von PCGH_Claus
        Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass viele neue Laptops gar keinen LAN-Anschluss mehr verbaut haben und daher die Anforderung, Geforce Now Ultimate mit LAN zu nutzen, schwierig sein kann, aber nicht muss...Das widerspricht einfach in gewisser Hinsicht dem Gedanken von Plug-&-Play beim Cloud-Gaming, extra einen Adapter anschließen zu müssen...
        Und Nvidia führt ausdrücklich auch 5GHz LAN mit auf.

        Wichtig ist, dass die Netzwerkverbindung die erforderliche Datenrate von maximal 62 MBit kontinuierlich und vorallem unterbrechungsfrei liefern kann.
      • Von PCGH_Claus Freizeitschrauber(in)
        Zitat von mrpendulum
        Wieso sollte der fehlende Ethernet-Port MacBooks disqualifizieren?

        Für 20€ gibt es einen Adapter auf Thunderbolt/USB-C und fertig?
        Ein billiger USB-C-Adapter auf Ethernet kann aber unter Umständen nicht die gleiche Bandbreite liefern, wie ein nativer LAN-Port. Schließlich wird Ethernet bei USB-C nicht direkt unterstützt, sondern blockiert eine USB-Datenleitung...Zudem kann es sein, dass Adapter unzuverlässig arbeiten, mal nicht erkannt werden etc.
        Wenn man dagegen eine "echte" Thunderbolt-Dockingstation nutzen möchte, muss man über 100 Euro dafür ausgeben, um eine "zertifizierte" Dockingstation zu erhalten, die dann auch mehr Datenleitung bietet, als ein billiger USB-C-Adapter...
        Noch dazu sind bei manchen MacBooks die USB-C-Ports unterschiedlich beschalten, sodass auf der einen Seite des Laptops nur USB-C mit USB 3.1 geboten wird, während auf der anderen MacBook-Seite ein Thunderbolt-Port sitzt. Das verwirrt Nutzer immer wieder...

        Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass viele neue Laptops gar keinen LAN-Anschluss mehr verbaut haben und daher die Anforderung, Geforce Now Ultimate mit LAN zu nutzen, schwierig sein kann, aber nicht muss...Das widerspricht einfach in gewisser Hinsicht dem Gedanken von Plug-&-Play beim Cloud-Gaming, extra einen Adapter anschließen zu müssen...
      • Von mrpendulum Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH-Redaktion
        doch das disqualifiziert von vornherein etliche Geräte, für die das Cloud Gaming sinnvoll wäre. So bieten etwa aktuelle Apple MacBooks gar keinen Ethernet-Anschluss mehr. Selbst wenn alle genannten Anforderungen erfüllt sind, so gibt es noch eine große Hürde, wie Sie auf der nächsten Seite erfahren können.
        Dachte PCGH ist ein FACHmagazin - Was ist das denn für ein Quatsch-Aussage. Wieso sollte der fehlende Ethernet-Port MacBooks disqualifizieren?

        Für 20€ gibt es einen Adapter auf Thunderbolt/USB-C und fertig?
      • Von Krabonq Volt-Modder(in)
        Zitat von Galaxy90
        Leute mal ehrlich. Die Bildqualität bei so Game Streaming ist doch vergleichen mit stationärem High End PC unter aller Sau oder liege ich falsch ?
        Immerhin merken die Benutzer die Artefakte bei DLSS 3 dann nicht so sehr.

        Wäre interessant zu wissen, mit was für einer Bitrate bei 4K und 120 FPS übertragen wird.
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