GTX Titan X: 12 GiByte VRAM vor allem für VR, Veröffentlichung auf der GTC
Nvidia hat gestern einen weiteren Blog zu seiner Geforce GTX Titan X veröffentlicht, in dem man das kommende Topmodell marketingträchtig für Virtual Reality bewirbt. Daneben gibt es allerdings noch eine nette Bestätigung: Die offizielle Veröffentlichung wird auf der Hausmesse GTC 2015 in nicht einmal zwei Wochen stattfinden.
Quelle: Nvidia
GTX Titan X: 12 GiByte VRAM für VR, Veröffentlichung auf der GTC (1)
Nvidia hat auf Epic Games' GDC-Präsentation seine Geforce GTX Titan X als kommendes, wahrscheinlich GM200-basiertes Grafikkartenflaggschiff erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Wie auch schon Epic Games in den Raum stellte, reiche laut Nvidia die Grafikleistung aktueller Grafikkarten, inklusive der GTX 980, nicht aus, um den Ansprüchen aktueller VR-Demos gerecht zu werden. Im gleichen Zuge genannt wird der 12 GiByte große Videospeicher, wohingegen 4 GiByte oftmals nicht mehr ausreichen würden. Tatsächlich ist es schwierig, in aktuellen Spielen jenseits der 8 GiB VRAM zu landen - selbst Watch Dogs in Ultra HD und 8X MSAA genehmigte sich auf unserer AMD Fire Pro W9100 mit 16 GiB nur etwas mehr als die erwähnten 8 GiB.
Geforces sollen derzeit bei den Demos von Crytek (Back to Dinosaur Island), Epic Games (Thief in the Shadows, Showdown), Oculus VR (ebenfalls Return to Dinosaur Island, Thief in the Shadows, Showdown), Unity Technologies (Unity-5-Demos) und Valve (Portal, Job Simulator, TheBlueVR, The Gallery) zum Einsatz kommen.
Dabei handelt es sich nicht immer um die Titan X, Nvidia selbst spricht nur von "GPUs". Wie auch bei AMDs "Affinity"-Crossfire kann mit "VR"-SLI je eine Grafikkarte die Bilder für ein Auge rendern, wodurch die Framerate effektiv verdoppelt wird. Mit "Asychronous Time Warp" soll die spürbare Latenz verringert werden. Oculus fährt derweil offenbar zweigleisig, denn unter anderem wird dort auch die Radeon R9 390X eingesetzt - die im Übrigen mit 4 GiByte auskommen soll. Eine Abstimmung auf beide Hersteller erscheint für den Endverbraucher positiv.
Bestätigt wird beiläufig dann noch der Veröffentlichungstermin der GTX Titan X. Nur wenig überraschend wird die Vorstellung auf der hauseigenen GPU Technology Conference stattfinden, eine offizielle Bestätigung ist nichtsdestotrotz für Enthusiasten und Interessenten erfreulich. In der Regel macht Nvidia die größten Ankündigungen zum Beginn der GTC, der 17. März erscheint damit als genauerer Termin wahrscheinlich.
Quelle: Nvidia (Blog)

Es gibt auch transparente Komprimierung. So z.B. bei ZIP, 7zip etc. und in spezialisierter Form bei FLAC und PNG. Da wird einfach Platz gespart indem man sich statt 100 Einsen nur merkt dass an der Stelle 100 mal eine 1 kommt. Sandforce SSDs benutzen z.B. auch intern eine Komprimierung und deswegen sind die Daten hinterher trotzdem nicht kaputt.
Wenn so ein Algo in Hardware gegossen ist zieht er auch nirgendwo anders an der GPU Leistung ab.
Jaja, die Speicherkomprimierung als Wunderwaffe... Komprimierung verursacht allgemein auch Rechenaufwand und manchmal Qualitätseinbußen (man muss ja was weglassen, um es kleiner zu quetschen). Keine schlechte Sache, aber in Kombination mit einem größeren Interface sicher noch viel effektiver.
Aber wie du schon sagst - die werden sich dabei was gedacht haben und wenn es nur im wirtschaftlichen Sinne gedacht die bestmögliche Variante ist, aus dem kleinsten Aufwand den größtmöglichen Ertrag zu erzielen.
So oder so kommt noch ein Maxwell mir nicht mehr ins Haus. Die GTX 970 wandert in den selten genutzten Zweitrechner ab, sobald was vernünftiges auf dem Markt ist, dass es wirklich mal wert ist, ein paar Scheine mehr über den Tisch wandern zu lassen.
AMD hat damit bei der R9 ja auch keine Probleme und muss keine riesigen Chips im Schuhkartonformat produzieren.
Und schau dir die Preise der R9 290(X) an - die 290X hält zu geringerem Preis gut mit der GTX 980 mit und kann sie in höheren Auflösungen teilweise sogar übertrumpfen.
Allerdings fehlt es der 290X für sinnvolle Ausnutzung der 8 GB etwas an Puste und das wäre bei der Titan X eben besser.
Aber 12 GB sind eben mehr, klingen toller und lassen den hohen Preis besser rechtfertigen.
Und zur Anzahl der Speicherchips: 16 sind doch weniger als 24?!
Und wenn man sich der 1 GB-Chips bedient, sind es nur noch 8. Wobei ich nicht weiß, inwiefern sich das momentan schon rechnen würde.
Nvidia könnte ruhig mal einen auf Barney Stinson machen und sagen: Herausforderung angenommen!
Das ist natürlich richtig.
Nvidia könnte ruhig mal einen auf Barney Stinson machen und sagen: Herausforderung angenommen!
Für ein 512Bit Interface braucht man entsprechend viele Bonddrähte auf dem Package und genau so viele Kontakte und Leitungen auf dem PCB. Das ist zwar technisch möglich, aber gerade ersteres bei zunehmen kleineren Fertigungsverfahren eine echte Herausforderung.