FCAT VR: Nvidia mit kostenloser Benchmark-App
Die meisten Benchmarktools ermitteln die durchschnittliche, minimale oder maximale Leistung - aber interessant sind auch Leistungseinbrüche und die Frage, wie gleichmäßig die Bilder pro Sekunde zur Verfügung gestellt werden. Für diesen Zweck veröffentlicht Nvidia das neue Benchmarktool FCAT VR, das VR-Spiele für Oculus Rift und HTC Vive prüft.
Der Grafikchiphersteller Nvidia veröffentlicht ein neues Benchmarktool speziell für VR-Spiele. Es handelt sich um eine neue Version des 2013 eingeführten Tools FCAT, mit dem sich neben den laufenden Fps-Werten in einem Spiel auch messen lässt, wie regelmäßig und somit auch wie "flüssig" die Fps zur Verfügung gestellt werden. Gerade bei Frameraten unter 60 ist es wichtig, ob die Fps in gleichmäßigem Abstand dargestellt werden oder nicht - ein Durchschnittswert glättet solche Ausreißer nach unten, der User nimmt das Ruckeln aber wahr. Mit Tools wie FCAT lassen sich diese Ungleichmäßigkeiten aufdecken und analysieren.
Die neue Version nennt sich FCAT VR. Der Zusatz VR (Virtual Reality) deutet es schon an: Nvidia verspricht eine Optimierung des Tools hin zu Analysen, die bei VR-Games helfen sollen. Denn bei VR sind durch die Nähe des Displays zu den Augen sowie die ständigen Bildupdates beim Bewegen des Kopfes mehr Fps nötig als beim Spielen am Monitor. FCAT VR nutzt dabei auch Treiberdaten sowie Statistiken, die über die SDKs der VR-Brillen wie Oculus Rift oder HTC Vive ausgelesen werden können. Dabei werden auch mehr als 90 Fps erfasst, da die Daten direkt aus den Headsets abgegriffen werden. Unterstützt werden dabei alle gängigen Grafikkarten und Prozessoren. Das Tool kann auf der Geforce-Website heruntergeladen werden - hier der Link zur Präsentation und Erklärung des Benchmarktools.
