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    "Die Performance von Turing im Vergleich zu Pascal..." - das sagen die PCGH-Redakteure

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    [Quelle:  PC Games Hardware]
    https://www.pcgameshardware.de/Nvidia-Geforce-Grafikkarte-255598/News/Die-Performance-von-Turing-im-Vergleich-zu-Pascal-1265655/galerie/2261953/
    [19/09/2014] Die Performance von Turing im Vergleich zu Pascal... Hmm. Mag sein, dass ich einfach mit meiner Erwartungshaltung nicht ganz so ambitioniert war, wie einige Grafikkarten-Spekulanten in diversen Hardware-Foren, aber von der Leistung sind die erschienenen Turing-Modelle ungefähr dort gelandet, wo ich sie erwartet hätte. Vielleicht minimal dahinter, da nun die Karten der Founders Edition eher mit werksübertakteten Custom-Modellen zu vergleichen sind. Generell finde ich den Leistungsanstieg in Ordnung, wenn auch nicht übermäßig beeindruckend. Doch ein merkliches Performance-Plus beim Top-Modell im Vergleich zum letzten ist unbestreitbar. Ich hatte Gelegenheit, während des Testtrubels mit einer EVGA RTX 2080 Ti herumzuspielen (Kostenpunkt: 1.399 Euro). Das ist schon ein flottes Kärtchen. BF1 läuft in Ultra HD und Ultra-Detail über weite Teile mit über 100 Fps, Destiny 2 ebenfalls, das wirklich sehr schnuckelige Shadow of the Tomb Raider wird mit maximalen Details und beinahe perfekten 60 Fps auf das UHD-Display gezeichnet. Letzteres ist gegenüber den knapp 45 einer übertakteten GTX 1080 Ti für mich wirklich extrem deutlich fühl- und sichtbar (bei ca. 40-45 Fps kann ich noch Einzelbilder wahrnehmen, wenn ich mich konzentriere, dazu kommt das stärkere Verwischen des Motion-Blurs sowie TAAs und die ausgeprägte Eingabe-Latenz). Auch die für viele wohl etwas enttäuschende Leistung der RTX 2080 überrascht mich nicht. Denn insbesondere dieser Karte fehlt Konkurrenz in Form einer mit der GTX 1080 Ti wettstreitenden AMD-GPU. Da gibt es wenig Anreiz für Nvidia, der RTX 2080 ein generationsübergreifendes Performance-Plus zu bescheren, ein solches kann man schließlich mit der RTX 2080 Ti für gutes Geld verkaufen. Was die schlussendliche Gesamt-Performance anbelangt, so fällt die Aussage etwas schwieriger: Die Kern-Features, also Raytracing und die in Form von Nvidias DLSS aktuell wohl qualitativ beste Upscaling-Methode sind hochinteressant, können momentan von uns aber nur in wenig aussagekräftigen Techdemos begutachtet werden. Die Features haben Potenzial, leider kann man es aktuell aber nicht ausschöpfen. Ich hätte es wohl besser gefunden, Nvidia hätte RTX und DLSS zuerst einmal für Entwickler konzipiert, diese mit Turing-GPUs zur Forschung und Entwicklung ausgestattet, Spiele mit RTX- und DLSS- Support entwerfen lassen und dann vielleicht 2019 und bestenfalls schon mit 7-nm-Prozess voll mit effizienteren, günstiger herstell- und damit auch tendenziell so verkaufbaren RTX-Grafikkarten samt dickem Support-Line-Up durchzustarten. Es wäre vielleicht auch einfacher gewesen, Spielern den gestiegenen Preis nahezubringen, hätte man ihnen mit einem halben Dutzend fein-glänzender, zum Launch verfügbaren Raytracing-Spiele den Mund wässrig machen können. Aktuell erscheint mir solch ein Vorhaben etwas schwierig.

    [19/09/2014] Die Performance von Turing im Vergleich zu Pascal... Hmm. Mag sein, dass ich einfach mit meiner Erwartungshaltung nicht ganz so ambitioniert war, wie einige Grafikkarten-Spekulanten in diversen Hardware-Foren, aber von der Leistung sind die erschienenen Turing-Modelle ungefähr dort gelandet, wo ich sie erwartet hätte. Vielleicht minimal dahinter, da nun die Karten der Founders Edition eher mit werksübertakteten Custom-Modellen zu vergleichen sind. Generell finde ich den Leistungsanstieg in Ordnung, wenn auch nicht übermäßig beeindruckend. Doch ein merkliches Performance-Plus beim Top-Modell im Vergleich zum letzten ist unbestreitbar. Ich hatte Gelegenheit, während des Testtrubels mit einer EVGA RTX 2080 Ti herumzuspielen (Kostenpunkt: 1.399 Euro). Das ist schon ein flottes Kärtchen. BF1 läuft in Ultra HD und Ultra-Detail über weite Teile mit über 100 Fps, Destiny 2 ebenfalls, das wirklich sehr schnuckelige Shadow of the Tomb Raider wird mit maximalen Details und beinahe perfekten 60 Fps auf das UHD-Display gezeichnet. Letzteres ist gegenüber den knapp 45 einer übertakteten GTX 1080 Ti für mich wirklich extrem deutlich fühl- und sichtbar (bei ca. 40-45 Fps kann ich noch Einzelbilder wahrnehmen, wenn ich mich konzentriere, dazu kommt das stärkere Verwischen des Motion-Blurs sowie TAAs und die ausgeprägte Eingabe-Latenz). Auch die für viele wohl etwas enttäuschende Leistung der RTX 2080 überrascht mich nicht. Denn insbesondere dieser Karte fehlt Konkurrenz in Form einer mit der GTX 1080 Ti wettstreitenden AMD-GPU. Da gibt es wenig Anreiz für Nvidia, der RTX 2080 ein generationsübergreifendes Performance-Plus zu bescheren, ein solches kann man schließlich mit der RTX 2080 Ti für gutes Geld verkaufen. Was die schlussendliche Gesamt-Performance anbelangt, so fällt die Aussage etwas schwieriger: Die Kern-Features, also Raytracing und die in Form von Nvidias DLSS aktuell wohl qualitativ beste Upscaling-Methode sind hochinteressant, können momentan von uns aber nur in wenig aussagekräftigen Techdemos begutachtet werden. Die Features haben Potenzial, leider kann man es aktuell aber nicht ausschöpfen. Ich hätte es wohl besser gefunden, Nvidia hätte RTX und DLSS zuerst einmal für Entwickler konzipiert, diese mit Turing-GPUs zur Forschung und Entwicklung ausgestattet, Spiele mit RTX- und DLSS- Support entwerfen lassen und dann vielleicht 2019 und bestenfalls schon mit 7-nm-Prozess voll mit effizienteren, günstiger herstell- und damit auch tendenziell so verkaufbaren RTX-Grafikkarten samt dickem Support-Line-Up durchzustarten. Es wäre vielleicht auch einfacher gewesen, Spielern den gestiegenen Preis nahezubringen, hätte man ihnen mit einem halben Dutzend fein-glänzender, zum Launch verfügbaren Raytracing-Spiele den Mund wässrig machen können. Aktuell erscheint mir solch ein Vorhaben etwas schwierig.

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