Geforce RTX 3080 Ti und RTX 3070 Ti: Bleibt Speicher Nvidias "Achillesferse"?
Einmal mehr machen Gerüchte um die technischen Daten der Geforce RTX 3080 Ti und der RTX 3070 Ti die Runde, die sich mit vorigen Gerüchten decken und damit immer wahrscheinlicher werden. Die Speichermenge scheint dabei weiter weniger zu sein, als sich Enthusiasten in diesen Leistungsklassen wünschen würden.
Videocardz hat die letzten Informationen zur Geforce RTX 3080 Ti und zur Geforce RTX 3070 Ti zusammengetragen, die aus zuverlässigen Quellen stammen sollen und teils neue Informationen liefern, teils bestehende Gerüchte bestätigen oder ändern.
Laut dem letzten Informationsstand soll die Geforce RTX 3080 Ti im April erscheinen, was nun schon mehrfach als Termin umkreist wurde. Die Karte soll auf den GA102-225 auf PG132 SKU 18 setzen, eine Modifikation des GA102-250. Die Modifikationen könnten mit der Krypto-Sperre zu tun haben, denn technisch soll es bei den 10.240 Shadern bleiben, die seit einigen Wochen genannt werden. Auch beim Speicher scheinen die 12 GiByte GDDR6X fixiert. Mehr Speicher wäre zwar wünschenswert, ist aber insbesondere bei GDDR6X teuer und setzt mehr Leistung um. Nvidia scheint sich hier das Ampere-System weiter durchzusetzen, das bislang einzig von der Geforce RTX 3060 durchbrochen wurde. Möglicherweise, um sich ein Midseason-Upgrade mit Super-Karten offenzuhalten, für die man dann wieder die das Interface ändern müsste. Für die Karte mit 12 GiByte Speicher müsste das Interface 384 Bit breit sein.
Bei der Geforce RTX 3070 Ti indes soll der GA104-400 auf PG141 SKU 10 verwendet werden. Die Karte soll 6.144 Shader ins Feld führen (RTX 3070 hat 5.888), womit die Karte an die RTX 3080 Mobile erinnert. Hier soll Nvidia weiter 8 GiByte Speicher verbauen, was unter Enthusiasten einer der größten Kritikpunkte werden wird. Die Geforce RTX 3070 Ti soll Ende Mai erscheinen. Beide Karten sollen, wie angedeutet, mit einer Leistungsbremse für ETH-Mining ausgestattet sein.
Die Speicherausstattung bliebe damit bei Nvidia das große Thema, abseits der vielleicht hohen Ausgabepreise, die aber durch die Marktlage ohnehin nicht wirklich ernst genommen werden können. Käufer stehen damit rein technisch weiter vor der grundlegenden Entscheidung, eine vergleichbare Radeon 6000 zu kaufen, die mehr Speicher bietet, oder eine Geforce 3000, die bessere Raytracing-Leistung bietet und DLSS als beliebtes Feature unterstützt - das Äquivalent bei AMD steckt in der Entwicklung.
Quelle: Videocardz

bald muss nvidia wieder in die trickiste greifen und bildquali per treiber verringern um mithalten zu können das sollte dann auch helfen beim knappen vram.
Ne kleine GPU und mit viel Speicher überzeugt mich auch nicht immer.
Da muss das Verhältnis schon passen.
AMD hat mit 16 GB gut vorgelegt, keine Frage.
Aber dass VRAM sich auch unterscheidet im Bezug auf Anbindung und Taktfrequenz sollte nicht immer ganz untern Tisch fallen.
Eine 3090 ist ne technisch feine Karte, aber 24 GB sind meiner Ansicht nach auch wieder n kleines bissl zu viel.
12-16GB wären da schon besser. Zumal ich auch irgendwo gelesen habe, dass der GDDR6X auch gut Strom braucht / warm wird.
Jetzt werdens wohl 12GB. Schade, weil eher an der Unterkante, aber es spielen ja auch die RT/Tensor Cores mit rein...
Aus meiner Sicht wird ne 12 GB 3080TI ne "Schade hätte mehr sein können - aber besser wie die 10GB"-Karte.
...
Meines erachtens nach wird dieses(und andere) enthusiasten Foren altzu häufig als Referenz herrangezogen. Das ist aber aus beschriebenen Grund nicht der Richtige ansatz.
Nvidia nimmt für die "ich-brauche-länger-keine-Karte-Käufer" ich setze auf 24GiB Speicher, extra den aufschlag Quasi ohne reale mehr Leistung. Insofern hat Nvidia schon reagiert auf die "Speicher-Frage", indem sie dafür sorgen das je geringer der Prestige Aufschlag ausfällt, diese Käufer schneller das Gefühl von mangelndem Speicher bekommen. Ob das denn der realität entspricht oder nicht. Und so möglichst schnell neukaufen.