Geforce RTX 3080 kaufen: Nvidia über die Aussichten für 2022

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Nvidia-CFO Colette Kress über die Aussichten für 2022
Quelle: Nvidia

Wie wird sich die Situation bei Verfügbarkeit und Preisen für Geforce-RTX-30-Grafikkarten verändern? Nvidia-CFO Colette Kress sprach auf einer Technologie-Konferenz über Verfügbarkeiten, Preise und Krypto-Mining.

Nicht nur Intel und AMD äußerten sich zuletzt öffentlich über die Aussichten für 2022, auch Nvidia sprach über die Zukunft. Wird das Grafikkartenjahr 2022 ähnlich freudlos wie das laufende Jahr 2021 oder gibt es Hoffnung?

Nvidia würde Grafikkartenpreise gerne senken

Rückblickend auf 2021 muss man festhalten: Das Preisgefüge bei Grafikkarten ist komplett aus dem Ruder gelaufen. Wenn 1.600 Euro für eine RTX 3080 und damit ein Aufpreis von 130 (!) Prozent auf die unverbindliche Preisempfehlung von Webseiten als "Schnäppchen" gefeiert werden, braucht es schon sehr viel Phantasie, um der Logik folgen zu können. Kaum besser ist, wenn eine drei Jahre alte Karte wie die RTX 2060 mit nur 6 GiB VRAM heute zum doppelten Preis der damaligen UVP angeboten wird. Aber wie stehen die Aussichten für das anstehende Jahr 2022? Wird es aus Grafikkartensicht erneut ein Jahr der Tränen? Im Transskript zur UBS Global TMT Conference auf Seeking Alpha lässt sich nachlesen, welche Antworten Colette Kress, Nvidia-CFO, auf teilweise unbequemen Fragen zu Grafikkarten parat hat.

Grundsätzlich will sich Kress für 2022 nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Gerade die Nachfrageseite lässt sich demnach kaum vorhersagen, auch wenn Nvidia davon ausgeht, dass die Nachfrage "stark" ist. Die Angebotsseite ist da schon konkreter, denn im Moment seien die Lagerbestände der Vertriebskanäle "sehr gering". Nvidia wird aber weiter Maßnahmen ergreifen, um ein größeres Angebot zu schaffen - auch noch im Q4 2021. Erst im zweiten Halbjahr 2022 werde man aber in einer besseren Situation beim Angebot sein. Mittlerweile arbeite man sehr langfristig daran, ein besseres Angebot zu schaffen. Langfristig bedeutet auch, dass man Verträge abschließt, die den Kapazitätsbedarf "über viele Jahre hinweg abdecken". Wenn das Weihnachtsgeschäft vorbei ist, kann man besser abschätzen, wann man in der Lage ist, Angebot und Nachfrage zu stabilisieren.

Doch Angebot und Nachfrage sind nur ein Aspekt des Marktes, wie kann sich Nvidia überhaupt beim Thema Preise einbringen, was für viele Spieler wichtiger ist? Die Antworten von Kress sind teilweise ernüchtern. Nvidia könne "die allgemeine Preisgestaltung auf diesem Markt nicht beeinflussen". Man könne lediglich den Preis kontrollieren, zu dem die Karten oder GPUs an die Boardpartner und OEMs verkauft werden - den Rest macht der Markt. Nvidia würde "diesen Preis gerne wieder senken". Das lässt sich nur erreichen, wenn "wir ein vernünftiges Angebot auf dem Markt bereitstellen, im Gegensatz zu den geringen Mengen, die wir heute haben".

Und wie sieht Nvidia die Gefahr durch Krypto-Mining auf normalen Gamer-Grafikkarten? Kress verweist hier auf die LHR-Karten von Nvidia, die durch CMP-Produkte ergänzt werden. Diese LHR-GPUs funktionieren nur mit den offiziellen Game-Ready-Treibern. Nvidia kenne die Berichte über Software, die "teilweise die Krypto-Leistung der LHR-Karten verbessern", allerdings wäre sie nicht in der Lage, die "Leistung vollständig wiederherzustellen". Man werde die Entwicklung am Markt ab weiterhin "sorgfältig beobachten".

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    • Kommentare (86)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von hgberlin Schraubenverwechsler(in)
        Krypto-Mining gehört verboten. Die Generierung von Werten durch Verbrauch von Energie und Ressourcen ist mehr als fraglich!
      • Von hgberlin Schraubenverwechsler(in)
        Krypto-Mining gehört verboten. Die Generierung von Werten durch Verbrauch von Energie und Ressourcen ist mehr als fraglich!
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Die Transferrate ist bei der 6900XT effektiv bei max. 1.5 TB/s. Das Problem ist, in höheren Auflösungen wird der Cache allmählich zu klein bzw. die Hitrate zu niedrig.

        Bei extremen Downsampling bin ich auch schon das ein oder andere mal in die Kotzgrenze gelaufen.
      • Von owned139 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Tmjcw
        Das liegt zu einem Großteil an der neuen Nvidia Architektur die sehr gut mit Auflösung skaliert.
        Vergleicht man beispielsweise die 6900xt mit einer 2080ti so ist die 6900xt in 1080p um 36% schneller, und in 4k um 35% schneller. (Computerbase Grafikkarten Rangliste)
        Die 3090 dagegen ist in 4k 49% schneller, in 1080p dafür nur 33% schneller als eine 2080ti
        6900XT - 256 Bit / 512 GB/s + Infinity Cache
        2080TI - 352 Bit / 616 GB/s
        3090 - 384 Bit / 936 GB/s

        Der Infinity Cache kommt ja auch in 4K zum tragen und fällt nicht gänzlich weg. Ich nehme an, dass dies auch der Grund ist, weshalb die 2080 TI und die 6900XT ähnlich stark in 4K einbrechen. Die beiden trennt ja nur 104 GB/s und das wird wohl scheinbar durch den Infinity Cache kompensiert. Zur 3090 fehlen allerdings 424 GB/s und das kann der IC in 4K eben nicht mehr kompensieren.
      • Von Tmjcw Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von owned139
        Wofür willst du einen Beweis? Fürs 256 Bit Interface? Oder den Infinity Cache?
        Du kannst jedem Benchmark entnehmen, dass die AMD Karten in 4K Stärker einbrechen als die Nvidia Karten, vorausgesetzt den NV Karten geht der VRAM nicht aus.
        Was glaubst du denn woran das liegt?!
        Das liegt zu einem Großteil an der neuen Nvidia Architektur die sehr gut mit Auflösung skaliert.
        Vergleicht man beispielsweise die 6900xt mit einer 2080ti so ist die 6900xt in 1080p um 36% schneller, und in 4k um 35% schneller. (Computerbase Grafikkarten Rangliste)
        Die 3090 dagegen ist in 4k 49% schneller, in 1080p dafür nur 33% schneller als eine 2080ti
      • Von owned139 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Pu244
        Gibt es dafür irgendwelche Beweise?

        Soweit ich weiß ist das nichts außerhalb des normalen.
        Wofür willst du einen Beweis? Fürs 256 Bit Interface? Oder den Infinity Cache?
        Du kannst jedem Benchmark entnehmen, dass die AMD Karten in 4K Stärker einbrechen als die Nvidia Karten, vorausgesetzt den NV Karten geht der VRAM nicht aus.
        Was glaubst du denn woran das liegt?!
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