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    50 Prozent weniger Umsatz bei Nvidia im Q4/2018... - das sagen die PCGH-Redakteure dazu

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    [Quelle:  PC Games Hardware]
    https://www.pcgameshardware.de/Nvidia-Geforce-Grafikkarte-255598/News/50-Prozent-weniger-Umsatz-bei-Nvidia-im-Q4-2018-1275561/galerie/2261953/
    [19/09/2014] 50 Prozent weniger Umsatz bei Nvidia im Q4/2018.. Die Anleger wollen immer weiter steigende Rendite, Firmen erhöhen die Preise immer weiter, Publisher versuchen, ihren Kunden nach dem Kauf mit Microtransactions zusätzlich Geld aus den Taschen zu ziehen und ich denke, langsam haben die Kunden einfach die Schnauze voll. Immerhin sind wir, die Kunden, diejenigen, die den ganzen Zirkus mit den hart erarbeiteten Kröten finanzieren – inklusive den Gewinnen der Anleger. Es ist ja nicht nur Nvidia, die mit den hohen Preisen und schlechten Verkäufen der RTX-Grafikkarten in der Kritik stehen, obwohl Nvidia noch immer dicke Profite macht. Es sind auch Publisher wie Activision/Blizzard und EA, die trotz Gewinn von Millionen oder gar Milliarden Dollar in der Krise stecken. Auch andere Hardware-Hersteller wie  Apple machen Milliardengewinne, aber es ist eben nicht genug. Es kann nie genug sein, die Anleger erwarten (und fordern!) schließlich stetig wachsenden Wert. Nach den rasant ansteigenden Börsenwerten von unter anderem Apple, EA und Nvidia ist nun offenbar der Zenit überschritten und die Zeit des Katzenjammers angebrochen. Ewiger Wachstum ist eine irrige Idee, dazu braucht man ja nur mal die Entwicklung des Bitcoins betrachten: Beim Bitcoin und anderen Crypto-Währungen handelt es sich prinzipiell um das perfekte kapitalistische Konstrukt: Man packt an einem Ende Energie rein, am anderen entsteht Wert aus dem Nichts, der sich mit zunehmender Energie steigert, mit der Zeit wird das Schürfen immer anspruchsvoller (bzw. energieintensiver), der Wert steigt immer weiter und weiter bis in alle Unendlichkeit. Nur in der Praxis funktioniert das ganze eben nicht – irgendwann hat es

    [19/09/2014] 50 Prozent weniger Umsatz bei Nvidia im Q4/2018.. Die Anleger wollen immer weiter steigende Rendite, Firmen erhöhen die Preise immer weiter, Publisher versuchen, ihren Kunden nach dem Kauf mit Microtransactions zusätzlich Geld aus den Taschen zu ziehen und ich denke, langsam haben die Kunden einfach die Schnauze voll. Immerhin sind wir, die Kunden, diejenigen, die den ganzen Zirkus mit den hart erarbeiteten Kröten finanzieren – inklusive den Gewinnen der Anleger. Es ist ja nicht nur Nvidia, die mit den hohen Preisen und schlechten Verkäufen der RTX-Grafikkarten in der Kritik stehen, obwohl Nvidia noch immer dicke Profite macht. Es sind auch Publisher wie Activision/Blizzard und EA, die trotz Gewinn von Millionen oder gar Milliarden Dollar in der Krise stecken. Auch andere Hardware-Hersteller wie Apple machen Milliardengewinne, aber es ist eben nicht genug. Es kann nie genug sein, die Anleger erwarten (und fordern!) schließlich stetig wachsenden Wert. Nach den rasant ansteigenden Börsenwerten von unter anderem Apple, EA und Nvidia ist nun offenbar der Zenit überschritten und die Zeit des Katzenjammers angebrochen. Ewiger Wachstum ist eine irrige Idee, dazu braucht man ja nur mal die Entwicklung des Bitcoins betrachten: Beim Bitcoin und anderen Crypto-Währungen handelt es sich prinzipiell um das perfekte kapitalistische Konstrukt: Man packt an einem Ende Energie rein, am anderen entsteht Wert aus dem Nichts, der sich mit zunehmender Energie steigert, mit der Zeit wird das Schürfen immer anspruchsvoller (bzw. energieintensiver), der Wert steigt immer weiter und weiter bis in alle Unendlichkeit. Nur in der Praxis funktioniert das ganze eben nicht – irgendwann hat es "puff" gemacht und der ganze schöne, synthetisch herbeigezauberte "Wert" löste sich wieder in das Nichts auf, aus dem er entstanden ist. Das trifft jetzt halt auch Nvidia, die wiederum versuchen, mit den hochpreisigen RTX-Modellen den Wachstum aufrecht zu erhalten. Aber immer höhere Preise taugen nicht, um den Wachstum bis in alle Ewigkeit fortzuführen, denn irgendwann ist das Limit der Kunden erreicht. Nvidia steckt da meines Erachtens in einer etwas unschönen Zwickmühle. Senken sie nun aber die Preise, sinkt auch die Marge und dann sind schon wieder die Anleger sauer, wenn die Verkäufe nicht zugleich in zumindestens dem gleichen Maße wachsen würden - heikel. Sie könnten allerdings wie beispielsweise Activision/Blizzard Mitarbeiter feuern, das wird an der Börse immer gern gesehen. Denn dann sinken die Ausgaben (und die sozialen Kosten), was wiederum die Gewinne steigert. Dass es eine ziemlich unverschämte und verachtenswerte Maßnahme ist, bei fetten Gewinnen in deutlich mehrstelliger Millionenhöhe Mitarbeiter zu entlassen und dass sich eine Firma, die einzig aufgrund finanzieller Interessen ihrer Anleger Mitarbeitet feuert, sich damit langsam Stück für Stück selbst amputiert, ändert leider nichts daran, dass solche Maßnahmen Gang und Gäbe sind. Aktuell kann man eigentlich nur feststellen: Die Situation ist für alle(!) unbefriedingend. Die Kunden wollen die hohen Preise nicht zahlen, das RTX-Feature-Paket ist nicht sexy genug, um die Aufpreise zu rechtfertigen, was weder uns Grafikkartenkäufern noch Nvidia gefallen kann und deren Anleger sind auf der Palme, weil die Aktie nach dem Mining-Boom heißgelaufen ist und Nvidia den Rush nicht aufrecht erhalten konnte. Alle sind unglücklich, da helfen auch die mehreren Giga-Tonnen an güldenem Schotter nicht, die Nvidia trotzdem eingefahren hat – Geld macht offenbar nicht mal Kapitalisten glücklich.



    P.S.: Was den Wert der Aktie angeht, teile ich übrigens Stephans Meinung. Da ist potenziell Raum nach oben, wahrscheinlich ist auf absehbare Zeit aber nicht mehr das vor Kurzem erreichte Hoch drin. Nicht, dass wir Gamer auch nur irgendwas davon hätten...

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