Lenovo Legion 7 16IAX7: Bildschirm und Benchmarks
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Lenovo Legion 7 16IAX7: Bildschirm und Benchmarks

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Lenovo Legion 7 16IAX7 im Test: Auf Seite 2 stellen wir den Bildschirm vor und messen die Spiele-Leistung.

WQXGA, 165 Hz und G-Sync: Der Bildschirm ist ein Hingucker. Es wurde für das Gen 7-Modell nicht verändert, und das ist auch gut so. 16 Zoll in der Diagonale, ein großes Seitenverhältnis von 16:10 und eine gute (aber für Spiele nicht zu hohe) Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln sorgen für ein hochauflösendes Bild mit ordentlicher Pixeldichte. Die Bildwiederholfrequenz von 165 Hz ist zwar nicht besonders hoch, aber für die Auflösung angemessen. (Wäre es ein 1080p-Bildschirm, würden wir uns mindestens 240 Hz wünschen).

Der Bildschirm verfügt außerdem über Nvidia G-Sync, um Screen Tearing zu vermeiden, und eine entspiegelte Oberfläche, um Reflexionen zu mindern. Wenn man dann noch die hervorragende Helligkeit und Farbwiedergabe hinzunimmt, scheint dieser Bildschirm alles zu haben. Die Helligkeit ist in einem dunklen Raum fast blendend. Wir messen vollflächig eine Spitze von 460 cd/m², was die herkömmlichen Werte von um die 300 deutlich übertrifft. Mit einem Schwarzwert von ca. 0,4 cd/m² bei höchster Helligkeit kommt der Bildschirm auch auf einen guten Kontrast von knapp über 1.100:1. Zudem ist er schon ab Werk ziemlich gut kalibriert, wir messen eine exzellente Farbtreue von einem Delta E 2000 von nur 1,3. Auch ist die Ausleuchtung ziemlich gleichmäßig, mit geringen Differenzen von nur sieben Prozent, was auch überdurchschnittlich gut ist. Ebenso die Blickwinkelstabilität, was bei einem IPS-Panel ohnehin stets gut ist.

Lenovo Legion 7 (36) Quelle: PC Games Hardware Lenovo Legion 7 (43) Quelle: PC Games Hardware Lenovo Legion 7 (45) Quelle: PC Games Hardware

Damit ist das LCD-Panel von BOE dank G-Sync (inkl. Advanced Optimus) nicht nur zum Zocken bestens geeignet, sondern auch für professionelle Grafikarbeiten. Mittlerweile gibt es die WQXGA-Aufösung zwar schon zusammen mit 240 Hz, aber auch die hier vorhandenen 165 Hz samt G-Sync dürften von den Fps der RTX 3080 Ti hier kaum übertroffen werden.

Intel Core i9-12900HX: Der schnellste Prozessor zusammen mit schnellster Grafikeinheit

Der Core i9-12900HX Prozessor hat eine TDP von 55W, die bei maximalem Turbo auf bis zu 157W erhöht werden kann. Er bietet keine vPro- oder ECC-RAM-Unterstützung; für dieses Privileg müssen Sie zum Geschwistermodell Core i9-12950HX greifen (das ansonsten identische Spezifikationen aufweist), was aber für ein Gaming-Notebook unnötig ist.

Intels Prozessoren der 12. Generation, darunter Desktop- und Mobilchips, laufen unter dem Codenamen "Alder Lake". Diese CPUs verwenden ein "big.little"-Hybriddesign, ähnlich dem von ARM- und Apple-Prozessoren. Es kombiniert Multi-Thread-Performance-Kerne und Single-Thread-Effizienz-Kerne. Die "E"-Kerne sind für Arbeiten mit niedriger Priorität reserviert, während die "P"-Kerne für alles andere zuständig sind. Das Umschalten zwischen den Kernen erfolgt über Intels neuen Thread Director, der für eine optimale Zusammenarbeit mit Windows 11 entwickelt wurde.

Nun hat AMD schon mal Intel unter den Mobile-CPUs entthront, aber aktuell ist der Core i9-12900HX schneller als AMDs Topmodell, der Ryzen 9 6900HX. Je nach Programm und Benchmark ist der i9 gut zehn bis 50 Prozent schneller als der Ryzen 9 Ja, der AMD-Achtkerner ist ebenfalls ein Oberklasse-Prozessor, der eine RTX 3080 Ti nicht limitiert. Wem also lediglich die Gaming-Leistung interessiert, könnte genauso gut zum AMD-Geschwistermodell greifen.

Spieleleistung: RTX 3080 Ti im Maximalausbau mit bis zu 180 Watt

Die 3080 Ti stellt eine kleine Auffrischung dar, die mit der neuesten Reihe von Gaming-Laptops mit Intel Alder Lake und AMD Ryzen 6000 Prozessoren zusammenfällt. Es ist auch die schnellste Laptop-GPU, die Nvidia ab Anfang 2022 auf den Markt gebracht hat und die ursprüngliche RTX 3080 ablöst.

Der RTX 3080 Ti Laptop ist jedoch kein typischer Refresh, denn Nvidia hat für dieses Produkt ein neues Silizium entwickelt, nämlich GA103. Zuvor war der größte Chip, den Nvidia in Laptops verwendete, der GA104, aber dieser neue GA103 Chip gibt uns Zugang zu mehr Prozessorkernen, ohne dass wir den ganzen Weg bis zum massiven GA102 Silizium gehen müssen, was für Laptop-Formfaktoren etwas unpraktisch wäre.

Die RTX 3080 Ti ist für ihre hervorragende Raytracing-Leistung bekannt. Raytracing ist eine Technik, die es ermöglicht, realistischere Licht- und Schatten-Effekte in Spielen und anderen Grafik-Anwendungen darzustellen. Durch die Unterstützung von Raytracing bietet die RTX 3080 Ti eine deutlich verbesserte Grafikqualität im Vergleich zu früheren Generationen, die zwar grundsätzlich auch Raytracing-tauglich waren, denen aber oftmals die Leistung dazu fehlte.

Die Raytracing-Leistung der RTX 3080 Ti wird durch ihre hohe Anzahl an CUDA-Kernen und RT-Kernen unterstützt, die für die Berechnung von Raytracing-Effekten verantwortlich sind. In Cyberpunk 2077 erreichen wir mit FSR in Full HD eine Leistung gut über 60 Fps. Wir verwenden FSR im Benchmark, um eine Vergleichbarkeit mit AMD-GPUs zu gewährleisten. In der Praxis ist aber DLSS bei Nvidia-GPUs hier die erste Wahl.

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von der-arzt Schraubenverwechsler(in)
        Irgendwie fällt es mir schwer in den Artikel reinzukommen. Der erste und zweite Absatz sind so missverständlich geschrieben, dass man gar nicht erkennt, welches Gerät hier nun getestet wird: AMD oder Intel...
      • Von der-arzt Schraubenverwechsler(in)
        Irgendwie fällt es mir schwer in den Artikel reinzukommen. Der erste und zweite Absatz sind so missverständlich geschrieben, dass man gar nicht erkennt, welches Gerät hier nun getestet wird: AMD oder Intel...
      • Von Tech_13 Software-Overclocker(in)
        Hab aktuell noch ein Fusion 15, an dem Teil stört mich nur die Lüftersteuerung. Leider gibt es keine vernünftige Software um auf den EC zuzugreifen...

        Was mich zum Punkt bringt. Mich interessieren immer die Möglichkeiten selber Hand an die Lüfter zu legen, da ein langsam drehender immer leiser ist als ein für 3-5min lauter und dann wieder stehender Lüfter.

        Wäre cool wenn der Blick auf Lüftersteurungsoptionen in die Test fließen könnte, für mich als Silent-Liebhaber mittlerweile ein KO-Kriterium.
      • Von til Kabelverknoter(in)
        Also sind Kritikpunkte am Legion 6 nicht behoben worden...
        1. keine individuelle Lüfterregelung - mich nervt(e) der Lüfter bei 30 - 45 Grad Celsius an stillen Orten sehr : kann der bitte auch AUS ?!?! - nein schrieb Lenovo auf Anfrage. Es gibt jedoch eine kleine Software die für Stille sorgt : https://www.legionfancont...
        2. Das Netzteil "Ziegelstein" mit 300W für alle GPUs - für die 3060 in meinem Legion ein überdimensioniertes Monster welches Rucksack wie Träger das Leben schwer macht. Mit dem 65W eines X270 mit selben Stecker funktionierte es bis zu einem Biosupdate (!) aber auch, trotz Warnmeldung beim Hochfahren - für Office aber ausreichend. Die Leistung war Konkurrenzlos günstig - ob ich 2023 wieder ein Lenovo kaufen würde oder zurück auf XMG schwenke ..?. Deren Software war super und der Support mega – nur die mechanische Tastatur war meiner Umgebung oft zu laut ? und auf dem Legion schreibt es sich erstaunlich gut.
      • Von pedi BIOS-Overclocker(in)
        stolzer preis.
        da behalte ich mein alienware 18 noch eine weile.
      • Von h_tobi Kokü-Junkie (m/w)
        Da bleibe ich lieber bei meinem Schenker XMG NEO 17 (E21), der ist ähnlich gut ausgestattet und hat 2.000€ weniger gekostet!

        1 x 17.3" WQHD IPS | 165 Hz
        1 x NVIDIA GeForce RTX 3080 | 16 GB GDDR6
        1 x AMD Ryzen 9 5900HX
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