Deviltech Fragbook DTX im Test: Schneller Core i7 und Geforce GTX 770M sorgen für Leistung satt

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Mit dem Fragbook DTX zeigt Deviltech ein spieletaugliches Notebook. Für die gute Leistung sorgen vor allem der Core i7 aus Intels neuester Haswell-Generation sowie eine aktuelle Geforce GTX 770M. Auch die Samsung 840 SSD sorgt für einen flotten Betrieb. Nur der Akku kann nicht überzeugen.

PCGH hat ein neues Notebook von Deviltech zum Testen bekommen, das Fragbook DTX. Im Notebook kommt mit dem Core i7-4700MQ ein neuer Haswell-Prozessor zum Einsatz. Dieser läuft offiziell mit einem Takt von 2,4 GHz, schafft aber dank Boost bis zu 3,4 GHz. Effektiv taktet der Haswell-Prozessor mit 3,2 GHz, wenn er ausgelastet wird, wie mit dem Cinebench und CPU-Z getestet werden konnte. Ergänzt wird der Prozessor von einer Geforce GTX 770M, die mit der Kepler-Architektur ausgestattet ist. Die Taktraten liegen hier im Grundtakt bei 811 MHz, ein Boost lässt aber noch eine Steigerung auf 862 MHz zu. Die 3 GiByte GDDR5-Speicher laufen mit 1 GHz. So schön die Werte mit Netzteil sind, so leidlich die Erfahrung im Akkubetrieb. Leider trifft auch das Deviltech die Akku-Drosselung von Nvidia. So werden mit dem Entfernen des Netzsteckers sowohl GPU, als auch Grafikspeicher, auf 405 MHz gedrosselt. Deviltech-Notebook im Test: Schneller Core i7 und Geforce GTX 770M sorgen für Leistung satt (2) Quelle: PC Games Hardware Deviltech-Notebook im Test: Schneller Core i7 und Geforce GTX 770M sorgen für Leistung satt (2)

Deviltech Fragbook DTX im Test: Spieleleistung und Lautstärke

Mit 960 Shadereinheiten der Geforce GTX 770M hat das Notebook von Deviltech zwar 576 Shader-ALUs weniger als mit dem Topmodell GTX 780M möglich wären, allerdings ist das Notebook so auch 300 Euro günstiger. Bei den Benchmarks macht auch die GTX 770M bereits eine gute Figur. Bei Crysis Warhead (720p, kein AA/AF) erreicht das Notebook Frameraten von 55 Fps, bei Anno 1404 (720p, kein AA/AF) sind es 47 Fps. Dabei bleibt das Notebook verhältnismäßig leise. Gute Werte bei der Lautstärke kann das Notebook in allen Szenarien beweisen: Mit 0,2 Sone im Desktop-Betrieb, 1,1 Sone bei leichter Last und 2,5 Sone bei starker Last zeigte sich das Notebook in allen Situationen von seiner leisen Seite. Bei voller Lüfterdrehzahl sind zwar 8,1 Sone möglich, dass diese weder erreicht noch gebraucht werden, zeugt von einer guten Programmierung der Lüftersteuerung und einer guten Kühlung. Das sieht man auch an den Temperaturen. Diese Steigen im Betrieb an der Handballenauflage kaum und auch an der Gehäuseunterseite werden lediglich 26 Grad unter 3D-Last gemessen.

Deviltech Fragbook DTX im Test: Ausstattung

Das neue Notebook von Deviltech hat neben starkem Prozessor (Core i7) und starker Grafik (GTX 770M) auch weitere Komponenten an Bord, die das Notebook zu einem flotten Zeitgenossen machen. Dazu gehört unter anderem eine SSD 840 von Samsung mit 120 GByte Speicherplatz. Wer mehr Speicherplatz benötigt, kann auch eine weitere Festplatte im Notebook vom Hersteller verbauen lassen. Im Test liest die Samsung 840 mit 403 MByte pro Sekunde. Den Arbeitsspeicher (DDR3-1600) stellen bei unserem Testexemplar zwei Module mit jeweils 4 GiByte. Beim 3DMark11 hat das Notebook im Firestrike Extreme immerhin noch 1.539 Punkte erreicht. Der Unigine Heaven Benchmark erzielte bei 1080p ohne Anti-Aliasing eine Wertung on 773 Punkten.
Deviltech-Notebook im Test: Schneller Core i7 und Geforce GTX 770M sorgen für Leistung satt (7) Quelle: PC Games Hardware Deviltech-Notebook im Test: Schneller Core i7 und Geforce GTX 770M sorgen für Leistung satt (7) Für die Medienwiedergabe steht ein DVD-Brenner zur Verfügung. Auch mit weiteren Anschlussmöglichkeiten geizt das Notebook von Deviltech nicht. Zwei USB-2.0- und drei USB-3.0-Anschlüsse bieten genug Platz für Peripheriegeräte. Mit HDMI, Mini-Displayport und D-Sub wird man kein Problem haben, zusätzliche Displays anzuschließen, um auch Bilder in hoher Auflösung auszugeben. Die Tastatur und das Touchpad schneiden eher durchschnittlich ab, machen aber alles in allem noch einen guten Eindruck. Während die Hardware beim neuen Deviltech-Gerät durchaus überzeugt, sind bei unserem Testgerät einige kleine Mängel aufgefallen. Unter anderem war der Rahmen des Bildschirms nicht sauber verarbeitet. Das Plastik des Rahmens machte zudem einen recht billigen und instabilen Eindruck. Außerdem störten die Fingerabdrücke auf der Handballenauflage. Die Auflagefläche ist zwar aus hochwertigem Metall gefertigt ist, die Fingerabdrücke waren aber durch die raue Struktur nur schwer abzuwischen. Auch die Lautsprecher machten mit einem eher dumpfen Klang eher einen durchschnittlichen Eindruck.

Das matte 17,3-Zoll-Display bietet eine Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixeln, was einer Pixeldichte von 127 ppi entspricht. Der Kristalleffekt fällt dabei gering aus. Allerdings gibt es beim Display eine recht hohe Helligkeitsabweichung. In der Mitte wurden 217 Candela gemessen. An der rechten Displayseite waren es zwölf Prozent weniger. Auch unten und links weicht die Helligkeit um zirka neun Prozent ab. Die Reaktionszeit ist mit 9 Millisekunden eher mäßig. Bleibt noch der Akku: Dieser zeigte beim Test mit dem Battery Eater nur eine normale Leistung. Bei mäßiger Nutzung hält das Notebook von Deviltech ungefähr 6 Stunden durch. Beim Spielen macht der Akku allerdings recht schnell schlapp. Nach ungefähr einer Stunde ist Schluss, obwohl der Grafikkartentreiber Speicher und GPU stark drosselt und die Leistung stark eingeschränkt wird. Hier gibt es auch mit Bordmitteln bei Treiber und Windows keine Möglichkeit, die Limitierung aufzuheben.

PCGH-Wertung

2,07

Deviltech Fragbook DTX im Test: Fazit

Trotz der kleineren Mängel macht das Gehäuse und die Verarbeitung insgesamt einen wertigen Eindruck. Mit seiner guten CPU- und Grafikleistung schafft es das Notebook von Deviltech durchaus zu überzeugen. Der Preis Fragbook DTX wird vom Hersteller mit 1.319 Euro angegeben.

Bildergalerie

Produktname;Fragbook DTX;
Hersteller (Webseite);Deviltech;
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis;1.319 Euro;
PCGH-Preisvergleich;nicht gelistet;
Ausstattung (20 %);2,63;
Arbeitsspeicher;2 x 4.096 MiByte DDR3-1600;
Prozessor/Chipsatz;Intel Core i7-4700MQ (2,4 bis 3,4 GHz, 4 Kerne);
Grafikchip;Nvidia Geforce GTX 770M (max. 862 MHz);
Grafikspeicher/Anbindung;3.072 MiByte GDDR5 (2.000 MHz)/192 Bit;
Festplatte;SSD: Samsung 840 120 GByte;
Optisches Laufwerk;DVD-Brenner;
LCD, Spiegelung;17,3 Zoll (1.920 x 1.080, 127 ppi), gering;
Akku/Gewicht inkl. Akku;87 Wattstunden/3,8 kg;
Kommunikation;WLAN 801.11 b/g/n, Bluetooth, SD-Kartenleser, Webcam;
Eigenschaften (20 %);1,66;
Zubehör/Software;Windows 8 x64;
Anschlüsse;2 x USB 2.0, 3 x USB 3.0, Mini-Displayport, HDMI, D-Sub, Sound;
Ergonomie;Fullsize-Tastatur mit gutem Druckpunkt, präzises Touchpad;
Haptik (Verarbeitung/Stabilität, Look & Feel);Wertiges Kunststoffgehäuse;
Leistung (60 %);2,02;
Cinebench 11.5 (64 Bit)/x264 4.0;7,01 Punkte/38,2 Fps;
Crysis Warhead 720p (kein AA/AF, 4x MSAA/16:1 AF);54,9 Fps - 43,4 Fps;
Anno 1404 720p (kein AA/AF, 4x MSAA/16:1 AF);47,4 Fps - 46,6 Fps;
Akkulaufzeit 80 cd/m², Crysis Warhead Loop Max. cd/m²; 370 Min (6:10 h), 75 Min (1:15 h);
Lautheit 2D/Leichte Last/Crysis Warhead Loop;0,2/1,1/2,5 Sone;
Datenträger: Lesen, Zugriff (HD Tach);403,6 MB/s, 0,1 ms;
LCD: Reaktionszeit, Inputlag, Regelbereich;9 (28) ms, 4 ms, 5 bis 240 cd/m²"
LCD: Helligkeitsverteilung (Abweichungen), Interpolation Max. 12 %, Gut (2,5)
LCD: Grobkörniges Bild (Kristalleffekt) Klares Bild (geringer Kristalleffekt)
Klangqualität Lautsprecher Befriedigend (3,0)
Fazit 2,07
Pro / Contra + Hohe Spieleleistung
  - Wenig Speicher
  - Wenig Speicher
  - Nur 405 MHz GPU-Takt mit Akku

Testmethoden

Die Leistung (Rechenkraft, Akkulaufzeit etc.) bestimmt die Endnote zu 60 Prozent, während die Ausstattung (Speichermenge, Webcam etc.) und die Eigenschaften (Verarbeitung, Ergonomie etc.) jeweils zu 20 Prozent einfließen. Die Details der meisten Wertungskriterien entnehmen Sie der Testtabelle am Ende des Artikels. Trotz des Fokus auf die Spieleleistung muss das Gesamtpaket ausgewogen sein. Die Akkulaufzeit, eine bei Nutzer­umfragen stets stark gewichtete Disziplin, messen wir wie gehabt mit dem Battery Eater (www.batteryeater.com). Dieses Tool protokolliert die Akkulaufzeit bei zwei Lastszenarien: Für den 2D-Laufzeittest wird das Lesen beziehungsweise Bearbeiten eines Textes im Energiesparmodus mit stark reduzierter Helligkeit (ca. 80 Candela pro Quadratmeter) und aktiver WLAN-Einheit simuliert. Die 3D-(Spiele-)Leistung evaluieren wir mit demselben Programm im Hintergrund, während dem Crysis Warhead bis zum Ende der Energiereserven in einer Schleife läuft. Neu sind die LCD-Tests des Inputlags und die subjektive Prüfung des Kristall­effekts.

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        AW: Deviltech Fragbook DTX im Test: Schneller Core i7 und Geforce GTX 770M sorgen für Leistung satt

        Zitat von Darknesss
        Meiner Meinung nach eher, dass 1. Vram und GPU ordentlich runtergetaktet werden und 2. selbst dann der Akku nur 1 Stunde durchhält. Das Design sieht mMn gar nicht mal so schlecht aus und ist erträglich.
        Naja, das ist natürlich der 75-Watt-TDP-Klasse der Graka geschuldet.
        Meine 660m muss sich z.B. nicht heruntertakten, liefert dann aber auch nur so viel Performance wie die 770m runtergetaktet.

        Aber hast schon recht, irgendwie sieht man daran schon, dass echtes "mobile Gaming" nicht wirklich möglich ist und solche NBs halt einfach nur Desktop-Replacements sind.

        Ich zocke mittlerweile unterwegs eigentlich nur noch Klassiker samt Frameratelimiter:
        Dann hält mein P 502 immerhin 2 Stunden durch.
        Wenn es 2D-Spiele (dann auf der HD 4000) sind, dann sogar satte 5 Stunden
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        AW: Deviltech Fragbook DTX im Test: Schneller Core i7 und Geforce GTX 770M sorgen für Leistung satt

        Zitat von Darknesss
        Meiner Meinung nach eher, dass 1. Vram und GPU ordentlich runtergetaktet werden und 2. selbst dann der Akku nur 1 Stunde durchhält. Das Design sieht mMn gar nicht mal so schlecht aus und ist erträglich.
        Naja, das ist natürlich der 75-Watt-TDP-Klasse der Graka geschuldet.
        Meine 660m muss sich z.B. nicht heruntertakten, liefert dann aber auch nur so viel Performance wie die 770m runtergetaktet.

        Aber hast schon recht, irgendwie sieht man daran schon, dass echtes "mobile Gaming" nicht wirklich möglich ist und solche NBs halt einfach nur Desktop-Replacements sind.

        Ich zocke mittlerweile unterwegs eigentlich nur noch Klassiker samt Frameratelimiter:
        Dann hält mein P 502 immerhin 2 Stunden durch.
        Wenn es 2D-Spiele (dann auf der HD 4000) sind, dann sogar satte 5 Stunden
      • Von Darknesss PC-Selbstbauer(in)
        AW: Deviltech Fragbook DTX im Test: Schneller Core i7 und Geforce GTX 770M sorgen für Leistung satt

        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Das größte Problem an dem Ding sind in meinen Augen, dass das Ding alt eben auf nem MSI-Barebone basiert und damit absolut billig aussieht!
        Meiner Meinung nach eher, dass 1. Vram und GPU ordentlich runtergetaktet werden und 2. selbst dann der Akku nur 1 Stunde durchhält. Das Design sieht mMn gar nicht mal so schlecht aus und ist erträglich.
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        AW: Deviltech Fragbook DTX im Test: Schneller Core i7 und Geforce GTX 770M sorgen für Leistung satt

        Das größte Problem an dem Ding sind in meinen Augen, dass das Ding alt eben auf nem MSI-Barebone basiert und damit absolut billig aussieht!
        Ich hoffe, dass MSI das mal irgendwann in den Griff bekommt:
        Denn Kühlung und co. sind ja mittlerweile echt gut geworden

        P.s.: Überleg mir gerade, ob ich nicht vielleicht mal auf ne 770m aufrüsten sollte
      • Von REv0X Freizeitschrauber(in)
        AW: Deviltech Fragbook DTX im Test: Schneller Core i7 und Geforce GTX 770M sorgen für Leistung satt

        Gaming Laptops sind entweder extrem teuer oder einfach nur Schrott.
        Lieber einen Destop PC kaufen und unterwegs entweder auf dem Smartphone oder Ipad zocken, oder auch einfach mal drauf verzichten
      • Von Darknesss PC-Selbstbauer(in)
        AW: Deviltech Fragbook DTX im Test: Schneller Core i7 und Geforce GTX 770M sorgen für Leistung satt

        Also ein Display mit grottenschlechter Reaktionszeit und ein Akku der bereits nach einer Stunde Zocken schlapp macht sollte in dem Preisbereich eigentlich nicht vorkommen.

        Wenn das nicht mal ein Flopp wird
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