[PLUS] Sieben neue Gaming-Notebooks im Test
PCGH Plus: PCGH testet ganz unterschiedliche Gaming-Notebooks, von 1.300 Euro mit Ryzen 5 5600H und Radeon RX 6600M bis hin zum 5.600 Euro teuren Notebook mit i9-12900JX und RTX 3080 Ti. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 09/2022.
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Mit "HX" ändert sich nix
Dieses Jahr hat sich ziemlich wenig getan, was Notebooks angeht. Hier ein Refresh der RTX-GPUs, da eine Ryzen-6000-Ankündigung. Intels HX-CPUs sind einen Hauch schneller als die H-CPUs und die Ti-Grafikeinheiten ebenso minimal schneller als die ohne. Das wurde erwartet und traf auch ein - Überraschungen, positive wie negative, blieben bislang aus. Was aber ebenso ausblieb, ist eine breite Verfügbarkeit von so manch angekündigtem Modell. Der Ryzen 7 6800U ist AMDs neues Effizienzwunder in der Fliegengewichtsklasse. Schon vor einem Monat sind die ersten Tests des bislang einzig bekannten Modells, Asus' Zenbook S 13, erschienen (siehe PCGH 08/2022) - aber auf dem Markt fehlt von ihm noch jede Spur.
Letztes Jahr angekündigt, sind die Radeon RX 6000er Notebook-GPUs zwar nun alle auf dem Markt, mit der S-Reihe sogar schon der Refresh, aber verglichen mit der Masse an Modellen mit Nvidia RTX sind sie spärlich gesät. Mittlerweile ist auch bekannt, dass eine RX 6800M (oder -S) der direkten Konkurrenz einer RTX 3080 (Ti erst recht) nicht das Wasser reichen kann und eher auf dem Niveau einer RTX 3070 (Ti) liegt. Wegen der großen Bandbreite an TGP-Konfigurationen seitens der Nvidia-GPUs lässt sich das nur ziemlich schwammig formulieren. Eine RTX 3080 etwa gibt es je nach Modell zwischen 80 und 150 Watt TGP. Die jeweilige Leistung skaliert nahezu direkt proportional damit. Die Max-Q-Bezeichnung, welche die GPU stets als Sparflamme-Konfiguration stigmatisierte, hat Nvidia mit der Ampere-Generation abgeschafft. Nicht aber das Prinzip an sich, daher ist die TGP-Angabe zur GPU umso wichtiger. Die Leistungsaufnahme der Radeon-GPUs für Notebooks variiert nicht ganz so stark, wohl auch deswegen, weil es viel weniger Notebooks damit gibt - pro GPU nur circa eine Handvoll. Dabei schlägt sich die Radeon RX 6600 gut im Vergleich zur Konkurrenz. Zumindest wenn man Raytracing ausklammert, was in dieser Leistungsregion sowieso kein Thema sein sollte, liegt die AMD-GPU meist vor einer Geforce RTX 3060. Meistens sogar mit einer etwas niedrigeren Leistungsaufnahme Das Preis-Leistungs-Verhältnis der wenigen Modelle ist auch relativ gut, sodass die Radeon RX 6600M eine gute, konkurrenzfähige Full-HD-Grafikeinheit ist, weil oftmals günstiger als die RTX 3060.
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