PCGH-Plus Label [PLUS] CPU und GPU: Notebook- gegen Desktop-Hardware

PCGH Plus: Wie schnell performen Notebook-Chips gegenüber Desktop-Modellen? In diesem Artikel beantworten wir diese naheliegende Frage. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 12/2020.

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 CPU und GPU: Notebook- gegen Desktop-Hardware
Quelle: PC Games Hardware

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  1. 1 Mobil oder doch besser stationär?
  2. 2 [PLUS] Notebook vs. Desktop (2) [PLUS] Notebook vs. Desktop (2) CPUs: AMD gegen Intel
  3. 3 Grafikkarten stets vor den Notebooks

Mobil oder doch besser stationär?

Längst sind die Zeiten vorbei, als die Notebooks noch einen Bruchteil der Leistung von stationären Desktop-PCs boten. Heutzutage sind die mobilen CPUs und GPUs nur geringfügig schwächer und durch den engen Raum im Gerät und dem damit einhergehenden knappen Kühlbudget limitiert. Die (dedizierten) Grafikprozessoren sind mittlerweile die gleichen wie auf Desktop-Grafikkarten. Nvidia hatte die Maxwell-Generation noch in den Shadern beschnitten und die Mobil-GPUs trugen noch das Suffix "m" am Namen. Mittlerweile ist es nur noch das Power Limit, welches maßgeblich die Leistung der GPUs bestimmt. Hier unterscheiden sich die Notebooks ähnlich wie die Grafikarten untereinander. Wie auch bei den Desktop-Pendants hat Nvidia die "Super"-Neuauflage durchgeführt. Die GPUs gibt es nach wie vor in einer Max-Q-Variante, was im Wesentlichen bedeutet, dass die Chips zugunsten der Effizienz etwas limitiert werden und das Chassis dadurch etwas leichter werden kann. Man darf sich daher durch etwas widersprüchlich wirkende Bezeichnungen verunsichern lassen, etwa "RTX 2070 Super Max-Q" klingt wie einen (Leistungs-)Schritt nach vorne und einen zurück. Das ist es an sich auch, denn die Leistung dieses Modells entspricht in etwa der einer regulären RTX 2070. Der Vorteil ist also nicht die Mehrleistung, sondern die (Max-Q-)Effizienz des neueren Modells. Preislich hält sich mit dem Refresh das Niveau: Notebooks mit "Super"-GPU kosten nun in etwa so viel wie die ohne vor einem Jahr. Notebooks profitieren also vielmehr vom Effizienz-Upgrade einer neuen GPU-Generation. Wir sind gespannt, wie die Notebook-Version der neuen Ampere-Generation von Nvidia aussehen wird, welche wir dieses Jahr nicht mehr auf dem Markt erwarten.

Auf Seiten der CPU finden wir auch die gleichen gesockelten Desktop-Chips in manchen (dickeren) Notebooks. Die Schwergewichtsklasse unter den Notebooks, auch Desktop Replacements genannt, sockeln hin und wieder gerne mal aktuelle Desktop-CPUs, wie etwa den Core i9-10900K oder Ryzen 9 3950X. Zumindest letzteren konnten wir bereits im Schenker Apex 15 testen. Für ein reines Spiele-Notebook ist derartige CPU-Leistung etwas überdimensioniert, weswegen sich derartige Geräte nur lohnen, wenn Sie mehr als nur darauf spielen möchten. Einfach deswegen, weil eher die GPU als die CPU limitiert. Nicht nur wegen dem Preis lohnt sich daher "nur" ein Core-i7 in Gaming-Notebooks, der ausreicht, um selbst eine RTX 2080 nicht auszubremsen.

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