[PLUS] Gaming-Ultrabooks im Test - Fliegengewichtsklasse mit Core, Ryzen, Radeon und Geforce
PCGH Plus: Gaming-Notebooks werden nicht nur leichter, sondern die leichten Arbeitsrechner auch immer spieletauglicher. Letztere Modelle klopfen wir hier mit fünf Stichproben ab. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 02/2020.
Auf dieser Seite
Fliegengewichtsklasse
Es schließen sich so langsam die Lücken zwischen den leichten, mobilen, aber spieleuntauglichen Notebooks, die man unterwegs im Rucksack mitnehmen kann, und den gewaltig großen Gaming-Geräten, die mit einem Backstein von Netzteil bestenfalls im Rollkoffer transportierbar sind. Der Kompromiss war bei Notebooks lange Zeit auf einer eindimensionalen Achse zwischen den Gegensätzen Leichtigkeit und Leistung zu finden. Größtenteils ist das zwar nach wie vor so, gerade im High-End-Segment. Aber gerade mit Nvidias Max-Q hatten die Hersteller deutlich mehr Spielraum, Modelle zu entwerfen, die noch immer leistungsfähig und trotzdem relativ leicht sind. Während es spätestens seit 2017 also Gaming-Notebooks gibt, die nicht mehr ganz so schwer sind, gibt es seit diesem Jahr leichte Notebooks weit unter der Zwei-Kilo-Grenze, die mit dedizierter Grafikeinheit schon spieletauglich sind. Klar können auch diese die Physik nicht aushebeln und sind auch prinzipiell schwächer, je leichter und kleiner sie sind. Trotzdem ermöglichen die immer effizienteren CPUs und GPUs Modelle, die vor einigen Chipgenerationen noch nicht denkbar waren.
So stellt Razer etwa im Herbst zur IFA das "erste Gaming-Ultrabook der Welt" vor und meint damit das neue Blade Stealth 13. Kaum größer als ein DIN-A4-Blatt bietet es immerhin schon eine GTX 1650 Max-Q, welche aktuelle Spiele in Full HD mit einigen Kompromissen bei den Grafikreglern stemmt. Auch wenn Razer den kleinen 13-Zöller wie alle anderen Blades als Gaming-Notebook vermarktet, dürfte es vielmehr ein Arbeitsgerät für unterwegs sein, ähnlich des vergleichbaren MSI Prestige P14, das als Gerät für Kreative gedacht ist, sich aber genauso gut (oder schlecht) für genügsames Spielen eignet. Außerdem gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen den beiden Leichtgewichten: den Prozessor. Das P14 hat nämlich als Eines der wenigen Notebooks einen Comet-Lake-Sechskerner. Zum Redaktionsschluss haben wir lediglich ein Dell XPS mit dem i7-10710U gefunden. Weitaus verbreiteter ist der Ice-Lake-Vierkerner i7-1065G7.
PC Games Hardware PLUSJetzt für 0,99 € kaufen
oder Werbefreiheit und Zugriff auf alle PLUS-Artikel (Monatsabo)
Für 4,80 EUR PLUS-Abo abschließen Bitte loggen Sie sich in Ihren PCGH-Community-Account ein, um diesen Artikel kaufen zu können. Alle Angebote für PLUS (Monatsabo, Jahresabo, Upgrades für Werbefrei) finden Sie auf unserer Supporter-Seite
Folgende Produkte finden Sie im Test:
- Asus ROG Zeph. GU502
- MSI Alpha 15
- MSI Prestige P14
- Razer Blade Stealth 13
- Schenker XMG Fusion 15
Als PCGH-Digital-Abonnent erhalten Sie kostenfrei Zugriff auf alle PLUS-Artikel.
