AMD Ryzen + Nvidia Geforce: Günstige Notebooks sollen ab April erscheinen [Update]
Gerüchten zufolge sollen AMD, Nvidia und Notebook-Hersteller eine kleine Offensive im Bereich von günstigeren Gaming-Laptops planen. Demnach sollen die Geforce GTX 1660 Ti und Geforce RTX 2060 mit Ryzen-Prozessoren gepaart werden, um gegenüber den Intel-Varianten Kosten einzusparen. Die Kombination wäre ein Novum.
Update vom 11.03.19:
Laut einem neuen Artikel von wccftech.com sollen Notebooks mit dem Ryzen 7 3750H ab dem kommenden April auf den Markt gelangen, darunter auch Modelle mit der Geforce RTX 2060. Notebooks mit der Geforce GTX 1660 Ti könnten vorzugsweise mit dem Ryzen 5 3550H oder U-Versionen erscheinen - Letztere ließen sich mit einer erhöhten TDP von 25 statt 15 Watt betreiben (die H-Modelle kommen auf 35 Watt).
Originalartikel vom 06.03.19:
Obwohl AMD mit Raven Ridge und dem Refresh Picasso durchaus attraktive APUs für Notebooks im Portfolio hat, die mit vier Zen-Kernen den größten Mangel der Vorgänger - eine schwache CPU - beheben, bleibt der Chiphersteller eine Randerscheinung im Mobile-Markt. Von stärkeren, aber noch kompakten Gaming-Geräten ganz zu schweigen - dort fehlt es an effizienten Grafikkarten von AMD. Was laut wccftech.com aber schon bald Realität werden könnte, wäre ein komplett neuer Markt für die Kalifornier: Notebooks mit AMD-Prozessor und Nvidia-Grafikkarte. Bisher gibt es Geforces ausschließlich mit Intel-CPUs.
Im Sommer soll es die ersten AMD-Nvidia-Notebooks geben
Das mag im ersten Moment abwegig klingen, erscheint jedoch durchaus denkbar. Unter anderem die Veröffentlichung der Ryzen-Threadripper-Prozessoren zeigte, dass Nvidia durchaus gut mit AMDs CPU-Abteilung kann - die Radeon Technologies Group wird ein Stück weit als getrenntes Unternehmen betrachtet und stellt natürlich einen direkten Konkurrenten für Nvidia dar. Außerdem hat Intel weiterhin Lieferschwierigkeiten, was vor allem große OEMs trifft. AMD und Nvidia sollen nun mit Acer, Asus und HP zusammenarbeiten, um eine attraktivere gehobene Mittelklasse zu schaffen. Das Ganze könnte allerdings noch ein paar Monate bis zur Realisierung brauchen.
Passend zum Thema: APU-Refresh Picasso: AMD läutet Ryzen-3000-Serie für Notebooks ein
Konkret geht es um Notebooks, die einen Verbund aus einer Picasso-APU wie den Ryzen 7 3750H oder Ryzen 7 3700U und einer Geforce GTX 1660 Ti beziehungsweise Geforce RTX 2060 nutzen. Die Kosten könnten so auf UVPs ab 1.099 US-Dollar (Geforce GTX 1660 Ti) respektive 1.299 US-Dollar (Geforce RTX 2060) gedrückt werden. Die Straßenpreise sollten sich grob eins zu eins übernehmen lassen, sofern die Gerüchte stimmen. Zum Vergleich: Notebooks mit dem Core i5-8300H (Coffee-Lake-Vierkerner) oder Core i7-8750H (Coffee-Lake-Sechskerner) samt Geforce RTX 2060 beginnen bei 1.400 Euro, gehen mangels Verfügbarkeit aber schnell auf die 2.000 Euro zu. AMDs APUs nutzen lediglich vier Rechenherzen, können aber recht hoch takten, vor allem wenn die 35-Watt-H-Versionen ohne iGPU-Last eingesetzt werden.

Bisher sind die Geräte mit Ryzen 3000 noch nicht wirklich verbreitet. Deshalb gibt es noch keine Benches.
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Warum sollte man da auf Amd warten ?
Die aktuellen Ryzen 3000 können locker mit Intel mithalten.
Die AMD/NV Notebooks bringen eine 1660ti für den Preis, wer will denn da noch ein überteuertes Notebook mit gammliger 1050ti?
Wer will da eine 1160 Ti mit nem gammeligen Zen der beim Gamming nicht mit Takt und IPC mit Intel mithalten kann
Und ob diese Kombi dann tatsächlich für 1100,- zu haben sein wird , darf stark bezweifelt werden