Nintendo Switch 2 mit vollem Support für die Unreal Engine 5 - zumindest in der Theorie
Digital Foundry erwartet, dass die Nintendo Switch 2 sämtliche Features der Unreal Engine 5 unterstützen und keine direkte Konkurrenz für das Steam Deck sein wird. Beides erscheint durchaus realistisch - zumindest in der Theorie.
Während wohl kaum Zweifel daran bestehen, dass Nintendo an einer Switch 2 arbeitet, sind weitere Details zu der neuen Konsole bislang nur aus der Gerüchteküche bekannt. Doch auch ohne offizielle Informationen sind natürlich versierte Prognosen möglich. Ebensolche gab es vor Kurzem im Podcast von Digital Foundry: Auf Nachfrage wurde dort erklärt, ob die Nintendo Switch 2 alle Features der Unreal Engine 5 unterstützen und inwiefern das Steam Deck eine Konkurrenz für die neue Handheld-Konsole darstellen wird.
Voller Support
Mit Blick auf die Unreal Engine 5 wird demnach davon ausgegangen, dass sämtliche Features von der Nintendo Switch 2 unterstützt werden - zumindest auf dem Papier. Hart limitierend könnte demnach einzig der verfügbare Speicher sein. Manche, leistungshungrige Features, wie beispielsweise die neuen Megalights, sollen aber wohl trotzdem kaum zum Einsatz kommen.
Hintergrund ist die wohl mangelnde Rechenleistung der neuen Konsole. Auch die IGP in den Ryzen-7000- bzw. Ryzen-9000-Prozessoren unterstützt beispielsweise alle Features der Unreal Engine 5, schließlich basiert die GPU auf der RDNA2-Architektur. Mit lediglich 128 Shadern können entsprechende Spieler in der Praxis aber natürlich kaum sinnvoll genutzt werden. Genau so dürfte es auch bei der Switch 2 kommen, die vermutlich ebenso auf eine etablierte GPU-Architektur mit wenig Shadern setzen wird.
Es wäre zwar auch denkbar, dass Nintendo die Architektur aufgrund der hohen erwarteten Stückzahl anpassen lässt, um beispielsweise die Raytracing-Einheiten zu streichen und so Chipfläche einzusparen. Andere Handhelds, wie beispielsweise das Steam Deck, sind diesen Weg bislang aber noch nicht gegangen.
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Mit Blick auf ebendieses Gerät erwartet Digital Foundry indes keine direkte Konkurrenz zur Switch 2. Durch das Dock zur Konsole und vor allem die von Nintendo entwickelten Spiele werden hier voraussichtlich unterschiedliche Märkte adressiert. Ob es wirklich so kommen wird, ist im Voraus dabei natürlich nicht ganz sicher. Dass Nintendo die eigene Konsole für Steam-Spiele öffnet und damit den direkten Angriff auf Valve wagt, darf aber angezweifelt werden. Stattdessen wird sich das Unternehmen wohl tatsächlich weiterhin auf den eigenen Store konzentrieren und vor allem die hauseigenen Marken hervorheben.
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Quelle: via Wccftech
