Seasonic PX-500 im Test: Passiver Platin-Einstieg

Seasonic hält weiterhin an lüfterlosen Netzteilen fest, sodass es nun neben den leistungsstarken Titanium-Modellen auch platin-ausgezeichnete gibt, die im unteren Lastbereich arbeiten. PCGH hat sich das PX-500 mit 500 Watt Leistung deswegen mal genauer angeschaut. Macht das Passivnetzteil was her?

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Seasonic PX-500 im Test: Passiver Platin-Einstieg
Quelle: Seasonic

Weil bei passiv gekühlten Netzteilen kein aktiver Wärmeaustausch stattfindet, muss der entstehende Wärmestrom für den Hersteller im Vorfeld kalkulierbar sein. Am besten geht das, wenn auf hochwertige Baugruppen und moderne Topologien gesetzt wird, die in einem hohen Wirkungsgrad resultieren. Deswegen bekommen die meisten lüfterlosen Netzteile auch in der Regel eine Platinum- oder gar Titanium-Zertifizierung und liegen in einem Leistungsbereich zwischen 350 und bis zu maximal 700 Watt. Neben wenigen anderen Herstellern hat Seasonic im Laufe der Jahre immer wieder passiv gekühlte Spannungswandler auf den Markt gebracht, zuletzt das Titanium-Netzteil TX-700. Um nun aber auch den unten Lastbereich bedienen zu können, sprich Mittelklasse-Systeme, sind mit dem PX-450 und dem PX-500 zwei weitere Vertreter der Prime-Serie erschienen, die ohne aktive Kühlung auskommen. Die 500-Watt-Variante kann man aktuell für 148 Euro erstehen - ein relativ passabler Preis für ein passives Netzteil.

Seasonic PX-500 im Test: Die Ausstattung

Beim PX-500 handelt es sich um einen vollmodularen Single-Rail-Spannungswandler, der über ein nahezu kabelfreies Design im Inneren verfügt. Da es nicht zu einer aktiven Kühlung kommt, ist natürlich auch kein Seasonic-typischer Hybrid-Schalter vorhanden. Stattdessen sind aber alle gängigen Schutzschaltungen untergebracht, namentlich OCP, UVP, SCP, OTP und OPP. Somit ist Ihr Netzteil und Ihre angeschlossene Hardware gegen alle entstehenden Probleme im Stromnetz abgesichert, sei es nun gegen Unter- oder Oberspannung oder doch ein Kurzschluss. Die Abmessungen des Spannungswandlers entsprechen der ATX-Norm von 140 × 150 × 86 Millimetern und Seasonic gibt wie auf alle Prime-Modelle ganze 12 Jahre Garantie.
Seasonic PX-500 im Test: Ansicht Lieferumfang Quelle: Seasonic Seasonic PX-500 im Test: Ansicht Lieferumfang
Mit 500 Watt kann man nicht viel befeuern, weswegen der Kabelumfang in dem Netzteil etwas geringer ausfällt. Neben den für den Betrieb notwendigen 61 Zentimeter langen ATX-Kabel und der vier Zentimeter längeren Energiestrippe für die CPU, liegen noch zwei PCI-E-Kabel bei, die jeweils eine Länge von ¾ Meter haben. Damit kann man auch noch in überdimensionalen Gehäusen die Komponenten einfach mit Strom versorgen. Schön zu sehen ist auch, dass Seasonic sich bei diesem Netzteil gegen Daisy-Chain-Kabel für die Grafikkarten entschieden hat, da dort sonst die elektrische Belastung für das Kabel selber suboptimal wäre. Natürlich können Sie auch noch einiges an Beiwerk anschließen, sodass acht Stata-Stecker an zwei Kabeln vorliegen, die eine Länge von 86 respektive 81 Zentimeter aufweisen. Auch an Molex-gespeiste Komponenten wurde gedacht, sodass fünf Stecker an zwei 69 beziehungsweise 47 Zentimeter langen Kabeln hängen. Ein FDD-Adapter ist auch dabei sowie ein Netzteilstarter, mit dem Sie auch ohne angeschlossene Hardware den Spannungswandler zum Laufen bekommen. Garantieheftchen, Klett- und Plastikkabelbinder sowie eine "Case Badge" sind auch im Lieferumfang enthalten.

Kabel Länge [cm] Anschlüsse pro Kabel andere Anschlüsse am Kabel
1 × (20+4) ATX 61 1 nein
2 × (4+4) CPU (EPS) 65 1 nein
2 × (6+2) PCIe 75 1 nein
1 × SATA 86 4 nein
1 × SATA 81 4 nein
1 × Molex 69 3 nein
1 × Molex 47 2 nein
1 × FDD 10 1 nein

Seasonic PX-500 im Test: Leistung und Effizienz

Als Single-Rail-Netzteil kann fast die gesamte Leistung auf der 12-Volt-Schiene abgegriffen werden, im Falle des PX-500 sind das 492 Watt - das entspricht 98,4 Prozent der Gesamtleistung. Die Nebenspannungen haben die übliche Dimensionierung bekommen, sprich 100 Watt für die 3,3- und 5-Volt-Leitung. Innerhalb der 80-Plus-Initiative ist Platinum die zweithöchste Auszeichnung, nur Titanium ist besser aufgestellt. Im Endeffekt bedeutet das für den Kunden bloß, dass bei Halblast ein Wirkungsgrad von 94 Prozent vorliegt, also lediglich sechs Prozent als Abwärme verloren gehen. Gold wäre zwei Prozent ineffektiver und Titanium wäre zwei Prozent sparsamer. Das Netzteil erreicht die geforderten Werte für die 80-Plus-Initiative, zeigt sich im oberen Leistungsbereich sogar etwas effizienter als vorgegeben. Innerhalb der ersten zehn Prozent Last schafft der Spannungswandler einen Durchschnitt von 73,3 Prozent, wobei 45,91 Prozent bei fünf Watt Last gegeben sind und 85,8 Prozent Effizienz bei 51 Watt Last aufgebracht werden. Seasonic PX-500 im Test: Effizienz 0-100% Last Quelle: PC Games Hardware Seasonic PX-500 im Test: Effizienz 0-100% Last

Seasonic PX-500 im Test: Lautheit und Kühlung

In Sachen Lautheit ist ein passiv-gekühltes Netzteil immer die erste Wahl, weil in so einem Gerät keine beweglichen Teile sind, die Geräusche erzeugen könnten. Stattdessen wird die Kühlung über Aluminiumgerippe und anhand des kalkulierbaren Wärmestromes der Bauteile realisiert. Deswegen gehen wir direkt zu den Infrarotbildern über, da man hier die Kühleigenschaften des Netzteils visualisieren kann. In einem Bild kann man den Transformator sehen, ein Bauteil, das unheimlich schnell sehr heiß wird, schließlich werden hier alle Elektronen mindestens einmal durchgeschoben. In dem PX-500 erreicht der Transformator deswegen eine Temperatur von 81,9 °C - vollkommen ausreichend und normal. Der Nichicon Kondensator, der für eine Temperatur von 105 °C ausgelegt ist, wird nur 81,4 °C warm. Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass der Kondensator dadurch eine deutlich verlängerte Lebensdauer hat, da die Temperaturgrenze nicht annähernd erreicht wird. An den Kabelsteckern an der Hinterseite des Netzteils, kann eine Temperatur von 46,4 °C gemessen werden.
Seasonic PX-500 im Test: Temperatur Transformator Quelle: PC Games Hardware Seasonic PX-500 im Test: Temperatur Transformator
Die Umgebungstemperatur wird deswegen auch wie im Intel Design-Guide empfohlen mit 50°C angegeben, sofern die Last nur 80 Prozent beträgt. Wer die vollen 100 Prozent fahren will, darf nur noch eine Umgebungstemperatur von 40°C erzeugen. Seasonic ist da nicht der einzige Netzteilhersteller, der eine geringere Betriebstemperatur von beispielsweise 40°C angibt. Wer direkt Schlimmes unterstellen mag, der könnte jetzt denken, dass man dann entsprechend geringer zertifizierte und günstigere Komponenten nutzen könnte, die dann den angestrebten Garantiezeitraum nur bei ebendiesen 40°C überleben würden. Zu beachten ist hier deshalb die RGT-Regel, die besonders in Kondensatoren wichtig ist und besagt, dass bei einem Temperaturanstieg von zehn Kelvin chemische Reaktionen doppelt bis dreifach so schnell ablaufen.

Seasonic PX-500 im Test: Spannungsstabilität

Es reicht nicht nur, dass ein Netzteil Strom ausgibt - der Strom muss auch eine gewisse Qualität aufweisen, damit Komponenten keinen Schaden nehmen. Um die Güte der Spannungsstabilität bestimmen zu können, wird einerseits der Abfall der Spannung über den gesamten Lastverlauf gemessen und anderseits die Spannungsabweichung von der Idealspannung untersucht. Die Werte sollten naturgemäß möglichst gering sein und Intel gibt einen Grenzwert von fünf bis zehn Prozent an, je nachdem welche Schiene betrachtet wird. Beim PX-500 kann nur eine geringe Abweichung von der Idealspannung gemessen werden, auf der 12-Volt-Schiene sind es 1,65 Prozent auf den Nebenspannungen deutlich weniger, außer auf den Leitungen für -12- und 5-Volt-Standby. Hier beträgt die Abweichung 2,93 Prozent respektive 2,08 Prozent.

Die andere Kenngröße, der Spannungsabfall im Spannungsverlauf von 0 bis 100 Prozent Last, zeigt auf der 12-Volt-Schiene 0,41 Prozent Abfall. Die Nebenspannungen fallen noch geringer aus, nur die beiden nahezu obsoleten Leitungen mit -12V und 5VSB zeigen einen Wert von 1,06 beziehungsweise 2,30 Prozent. Auch wenn die Werte im Vergleich mit der 12-Volt-Schiene erhöht erscheinen, sind sie aber noch deutlich unter den von Intel gewählten Grenzwerten. Auch in Crossload-Szenarien, wo es zu vielen Lastwechseln und damit zu einem Stresstest für die Spannungsregulation kommt, können Bilderbuchwerte eingefahren werden. Die maximale Abweichung auf der 12-Volt-Schiene beträgt hier 1,48 Prozent für die maximale Abweichung und 0,43 Prozent für den maximalen Spannungsdrop.

Seasonic PX-500 im Test: Restwelligkeit

Wenn man Wechsel- in Gleichstrom wandelt, entsteht der sogenannte Ripple, der auch als Restwelligkeit bekannt ist. Dabei handelt es sich um eine Mischspannung, die unbehandelt zu einem Datenverlust oder einem schnelleren Altern der Komponenten führen kann. Deswegen bauen die Netzteilhersteller große Filterkondensatoren ein, damit diese die Restwelligkeit glätten, sprich herausfiltern. Wird das nicht gemacht, erhöht sich die Temperatur in den Kondensatoren und nach der RGT-Regel laufen die chemischen Reaktionen dann um ein Vielfaches schneller ab. Auf der 12-Volt-Schiene kann eine Mischspannung von 32,83 mV gemessen werden, bei den Nebenspannungen ist dieser Wert bei um die 25 mV. Obwohl die Werte gut sind und deutlich unter den Grenzwerten von 120 mV (12-Volt-Schiene) und 50 mV (Nebenspannungen aus -12-Volt-Leitung) fährt das PX-500 keine Spitzenwerte ein.
Seasonic PX-500 im Test: Restwelligkeit 12V Quelle: PC Games Hardware Seasonic PX-500 im Test: Restwelligkeit 12V

Seasonic PX-500 im Test: PG-Signal, Inrush und Stützzeit

Nachdem nun alles offensichtlich Wichtige abgehandelt wurde, beschäftigen wir uns mit der B-Seite eines Netzteils. Im sogenannten Housekeeping schauen wir auf das Power-Good-Signal (PG), den Inrush - auf gut deutsch ist das der Einschaltstrom - und die Stützzeit, die auch als Hold Up Time bekannt ist. Die soll laut Intel mindestens 16 ms betragen und wird in der Regel mit optimal gewählten Stützkondensatoren erreicht. Im PX-500 kommt ein Nichicon zum Einsatz, der eine elektrische Kapazität von 390µF (420V, 105°C, GL (M)) aufweist. Damit schafft es Seasonic eine Hold Up Time von 18,6 ms zu erreichen. Danach meldet das Netzteil, dass kein PG-Signal mehr vorliegt und der Computer abgehalten wird, mit ungeeigneten Spannungen zu hantieren - sonst könnten die Spannungswandler auf dem Mainboard oder der Grafikkarte Schaden nehmen. Insgesamt braucht das Netzteil 22,6 ms bis nach Abschalten des Stroms die entscheidende Spannungsschwelle von 11,4 V erreicht wird. Der Einschaltstrom erreicht dagegen einen Maximalwert von 42,8 Ampere mit einem kurzfristigen Overshoot auf 53,6 A.
Seasonic PX-500 im Test: Stützzeit Quelle: PC Games Hardware Seasonic PX-500 im Test: Stützzeit

Seasonic PX-500 im Test: Fazit

Da passiv gekühlte Netzteile eher die Ausnahme unter den unzähligen Produkten am PC-Markt ausmachen, ist es schön zu sehen, dass Seasonic weiterhin an dem lautlosen Konzept festhält. Mit 500 Watt reicht der Spannungswandler für jedes Mittelklasse-System, einen Multi-GPU-Betrieb ist zwar dank Kabeln machbar, es könnte dann aber etwas knapp mit den restlichen zur Verfügung stehenden Watt werden. Die Spannungsregulation ist, wie man es von Seasonic gewöhnt ist, recht strikt und weißt nur eine marginale Abweichung und einen ebenso kleinen Spannungsdrop auf. Die von Seasonic beworbene Mikrotoleranz tritt demnach auch bei Crossload-Szenarien ein. Der Ripple wird zufriedenstellend unterdrückt, auch wenn keine Spitzenwerte erreicht werden. Hier hätte man sich allein wegen dem Label Platinum eine etwas bessere Glättung gewünscht. Dank des passiven Betriebes muss man mit keiner Geräuschentwicklung rechnen. Gedanken über ein zu heiß werdendes Netzteil muss man sich auch nicht machen, weil das Kühlungsgdesign vollkommen ausreichend ist. Aktuell kann man das Netzteil für 148 Euro erstehen, nachdem es in den letzten Tagen eine Preissteigerung von rund zehn Prozent erfahren hatte, die wahrscheinlich mit der Corona-Pandemie zusammenhängt. Insgesamt ist der Spannungswandler aber eine Empfehlung wert, sofern 500 Watt ausreichen.

Bildergalerie

Produkt Seasonic PX-500
Modellnummer PX-500
Hersteller/OEM Seasonic
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis 148 Euro / Gut
PCGH-Preisvergleich www.pcgh.de/px500
Dauerleistung (Herstellerangabe) 500 Watt
Ausstattung (20 %) [b1,50
Kabellänge SATA-/Molex-Stecker bis zu 86 cm / 69 cm
Anschlüsse Floppy/PATA/SATA 1/5/8 Stück
12-V-Anschluss/ATX-Stecker (Länge) 4+4 Pin (65 cm), 20+4 Pin (61 cm)
12-V-EPS-Stecker Ja, vorhanden (65 cm)
PCI-E-Anschlüsse (Länge) 2 x 6+2 Pin (75 cm)
Modulares Kabelsystem ja, vollmodular
Lüfteranschlüsse Nein
Kühlsystem (Lüftergröße, Art des Lagers) passiv
Handbuch/Garantie Anleitung, mehrsprachig / 12 Jahre
Schutzschaltungen OVP, OCP, OPP, OTP, SCP, UVP
Zubehör/Sonstiges Kaltgerätestecker, Schrauben, Sticker, Klettkabelbinder, Kabelbinder, Netzteilstarter
Eigenschaften (20 %) 0,82
Kondensatoren primär 1x Nichicon (420V, 390uF, 105°C, GL(M)), 1x Nichicon (400V, 450µF, 105°C, CE)
Abmessungen L x B x H 140 x 150 x 86 mm
Belastbarkeit +3,3 V und +5 V 100 Watt
Belastbarkeit +12-V-Schienen 492 Watt
Aufteilung +12-V-Schienen Single-Rail
Leistung (60 %) 1,22
Prüfung 80-Plus-Zertifizierung (115 Volt) bestanden
Effizienz 10/20/50/100 %**(230 Volt) 86/91/93/93
Effizienz bei 25/90/250/500 Watt 75/90/93/92
Lautstärke 10/20/50/80/100 %** 0 Sone
Leistungsaufnahme bei 45 mA ErP 0,38 Watt
Leistungsfaktorkorrektur (PFC) 10 bis 100 %** 0,63-0,95
Restwelligkeit bei 100 % Last*** 26,4/32,8/25,4/29,8/21,7 mV
Spannungsregulation Sehr gut und strikt
Fazit 1,20
** Auslastung Sehr gute Spannungsregulation
*** +5V, +12V, -12V, +3,3V, +5Vsb Passiv
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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von poiu Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Abductee
        Wie warm werden da aktiv gekühlte Netzteile mit einem sehr langsamen Lüfter?
        Das hängt vom Netzteil ab, ein lautes Netzteil kann sehr kleine Kühlkörper haben, schlechte Belüftung usw

        Beim Purer Power 11 wird der Trafo fast 100° Warm
      • Von poiu Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Abductee
        Wie warm werden da aktiv gekühlte Netzteile mit einem sehr langsamen Lüfter?
        Das hängt vom Netzteil ab, ein lautes Netzteil kann sehr kleine Kühlkörper haben, schlechte Belüftung usw

        Beim Purer Power 11 wird der Trafo fast 100° Warm
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Bei Netzteilen zählt nur der Preis. alles andere ist egal.
        Hat schon sein Grund, wieso die Thermaltake Städte Serie so oft verkauft wird.
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Pu244
        Passive Netzteile sind generell wesentlich teurer, als ihre belüfteten Verwandten. Das Ding ist obendrein noch High End und das hat einen entsprechenden Preis zur folge. Bei 150€ kann man echt nicht meckern, zumindest wenn man es Relation zu dem setzt, was am Markt sonst verfügbar ist bzw. war und darum geht es.
        Ich habe nicht gesagt das Seasonic etwas flasch macht Natürlich erklärt sich der Preis. Aber der Markt ist halt recht tot. Es bewegt sich nichts.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von derneuemann
        Gutes Netzteil das leider einfach nur um 30 Euro überteuert ist.

        Für 120 Euro wäre es ein gutes P/L Verhältnis, verstehe nicht ganz das Bewertungssystem von PCGH zu.
        Passive Netzteile sind generell wesentlich teurer, als ihre belüfteten Verwandten. Das Ding ist obendrein noch High End und das hat einen entsprechenden Preis zur folge. Bei 150€ kann man echt nicht meckern, zumindest wenn man es Relation zu dem setzt, was am Markt sonst verfügbar ist bzw. war und darum geht es.
      • Von Abductee Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat
        In dem PX-500 erreicht der Transformator deswegen eine Temperatur von 81,9 °C - vollkommen ausreichend und normal. Der Nichicon Kondensator, der für eine Temperatur von 105 °C ausgelegt ist, wird nur 81,4 °C warm. Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass der Kondensator dadurch eine deutlich verlängerte Lebensdauer hat, da die Temperaturgrenze nicht annähernd erreicht wird.
        Wie warm werden da aktiv gekühlte Netzteile mit einem sehr langsamen Lüfter?
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