Cooler Master V550 Gold im Test: Macht es die Neuauflage besser?
Vor ein paar Monaten hat Cooler Master das eigene Netzteil-Portfolio aktualisiert und die V-Serie in zwei Effizienzklassen neu aufgelegt und ausgebaut: V Gold und V Platinum. Grund genug also, um sich die Neuauflage etwas genauer anzuschauen und mit dem Gerät von 2015 zu vergleichen.
Auf dieser Seite
- 1 Cooler Master V550 Gold im Test: Das gebotene Paket
- 2 Cooler Master V550 Gold im Test: Leistungsdaten und Schutzschaltungen
- 3 Cooler Master V550 Gold im Test: Effizienz
- 4 Cooler Master V550 Gold im Test: Lautheit
- 5 Cooler Master V550 Gold im Test: Hold Up Time
- 6 Cooler Master V550 Gold im Test: Restwelligkeit
- 7 Cooler Master V550 Gold im Test: Fazit
Deckte die V-Serie von 2015 mit der Goldzertifizierung der 80-Plus-Initiative noch das gesamte Leistungsspektrum von 550 bis 1.000 Watt ab, können Sie eine der vier neuen güldenen Varianten ab einer Leistung von 550 Watt bis zu 850 Watt erwerben. Wurde damals nur das leistungsstärkste (1.200 W) Netzteil der V-Serie mit Platinum zertifiziert, setzten die aktuellen Platinum-Vertreter nahtlos am Gold-Portfolio an und können ab 850 Watt bis zu 1.300 Watt Leistung erstanden werden. Dennoch ist einiges gleichgeblieben, sodass die Netzteile auch weiterhin vollmodular sind, japanische Kondensatoren bekommen und mit Gleichspannungswandler die Spannungsregulation recht strikt halten können. Die Neuauflage macht aber auch einiges besser, so kommen beispielsweise weitere moderne Topologien wie LLC-Resonanzwandler zum Einsatz, der Lüfter ist jetzt größer - genau wie die Abmessungen des Netzteils selber - und die Garantiezeit wurde verdoppelt.
Cooler Master V550 Gold im Test: Das gebotene Paket
Bei dem Spannungswandler handelt es sich um einen vollmodularen Vertreter mit einem recht überschaubaren Steckplatzangebot. Sie finden deshalb auf der Rückseite einen Anschluss für den ATX-Stecker, zwei Buchsen für 8-Pin-Stecker und drei Ports für 5-Pin-Stecker, damit Sie ihre SATA-Geräte anschließen können. Die Abmessung des Netzteils haben sich bei der Neuauflage etwas geändert, sodass der Stromspender an Einbautiefe gewonnen hat. Statt den 150 × 140 × 86 mm (T × B × H) müssen Sie nun mit zwei Zentimeter mehr rechnen, sodass das Netzteil damit etwas aus der ATX-Standardnorm herausfällt. Da der ATX-Standard bei der Tiefe aber eh nur als Richtwert zu verstehen ist, sollten Sie bei der Wahl des Gehäuses darauf achten, dass die 150 × 160 × 86 mm unterkommen. Die Ausstattung ist für ein Netzteil dieser Leistungsklasse angemessen, aber nichts Besonderes. Das ATX- und EPS-Kabel fallen in der aktualisierten Version etwas länger aus, sodass der Mainboard-Stecker nun zehn Zentimeter mehr bietet und das CPU-(4+4)-Pin-Kabel immer noch fünf. Beide Strippen kommen so auf eine totale Länge von 65 cm. Für Grafikkarten liegt ein 55 cm langes Daisy-Chain-Kabel bei, mit dem zwar zwei 8-Pin-Buchsen mit Strom versorgt werden können, durch die doppelte Strombelastung im Kabel selber dies aber nur bedingt ratsam ist. Multi-GPU-Betrieb ist mit diesem Netzteil deshalb - und wegen der geringen Leistung - nicht möglich. In der Neuauflage haben Sie nun die Möglichkeit jeweils vier SATA-Geräte an einem der beiden 96 cm langen Kabel anzuschließen. Die Stecker selber sind nach 50, 72, 84 und 96 cm anzutreffen, genau wie bei dem PATA-Kabel, welches ebenfalls über vier Anschlüsse verfügt. Damit hat die aktualisierte Variante zwei SATA- und einen PATA-Stecker mehr bekommen. Außerdem liegt noch der obligatorische Floppy-Disk-Anschluss bei, der eine Länge von 12 Zentimetern aufweist.
Quelle: PC Games Hardware
Cooler Master V550 Gold: Das gebotene Paket
Ein kleiner ausklappbarer Zettel weist in etlichen Sprachen auf die Nutzungsbedingungen, die Garantie und die Pinbelegung der einzelnen Stecker hin. Schön zu sehen, denn so ist man immer im Klaren, welche Spannung wo und in welcher Intensität anliegt. Außerdem kann man so Kabel austauschen, ohne die Anschlüsse mittels Multimeter überprüfen zu müssen, um einen Hardware-Tod zu vermeiden. Für die paar mitgelieferten Flachbandkabel sind noch ein paar Plastik- und Klett-Kabelbinder beigelegt worden, ein Kaltgerätestecker (C13/C14) ist selbstverständlich im Lieferumfang inbegriffen, genauso wie die Montageschrauben für den Spannungswandler.
| Kabel | Länge [cm] | Anschlüsse pro Kabel | andere Anschlüsse am Kabel |
|---|---|---|---|
| 1 x (20+4) ATX | 65 | 1 | nein |
| 2 x (4+4) CPU (EPS) | 65 | 1 | nein |
| 1 x (6+2) PCIe | 55/72 | 2 | nein |
| 2 x SATA | 55/72/86/98 | 4 | nein |
| 1 x PATA | 55/72/86/98 | 4 | nein |
| 1 x Floppy-Adapter | 12 | 1 | nein |
Cooler Master V550 Gold im Test: Leistungsdaten und Schutzschaltungen
Bei dem Cooler Master V550 Gold handelt es sich genau wie beim Vorgänger um ein Single-Rail-Netzteil mit einer 12-Volt-Schiene, die bis zu 45 Ampere Strom respektive 540 Watt Leistung aufbringen können. Bei den Platinum-Vertretern besteht zusätzlich die Möglichkeit einen Multi-Rail-Betrieb über einen Schalter zu realisieren. Die Nebenspannungen sind - wie üblich - normal dimensioniert worden und liefern auf der 5-Volt- und 3,3-Volt-Leitung jeweils 20 Ampere respektive 130 Watt kombinierte Leistung. Die -12-Volt- und die 5-Volt-Standby-Leitung werden dagegen nur mit 0,3 A beziehungsweise 3 A versorgt, das wiederum 3,6 W respektive 15 W Leistung entspricht.
Quelle: PC Games Hardware
Cooler Master V550 Gold: Innenleben 2019
Obwohl der ATX-Standard eine Betriebstemperatur von bis zu 50 °C empfiehlt, geben viele Hersteller nur eine maximale Temperatur von 40°C an oder koppeln die ATX-Empfehlung an bestimmte Lastwerte. Der Grund hierfür dürfte wahrscheinlich die RGT-Regel sein, die chemische Reaktionen in den Elkos zwei- bis dreimal so schnell ablaufen lässt, wird die Temperatur um 10 Kelvin erhöht. Dadurch sinkt natürlich die Lebensdauer der Kondensatoren ungemein und die garantierte Nutzungszeit des Netzteils kann nicht zwangsläufig erzielt werden. Ob sich das die Hersteller aber auch dann so gedacht haben, sei dahingestellt. Jedenfalls gibt die Neuauflage des Cooler Master V550 Gold eine Betriebstemperatur von bis zu 50 °C an, der Vorgänger schaffte nur bis zu 40 °C. In Sachen Schutzschaltungen kann man der V-Serie nichts nachsagen, den beide Versionen - also von 2015 und 2019 - weisen die Phalanx gegen Überspannung, Unterspannung, Hitze oder Kurzschluss auf. Insgesamt kommen jeweils sechs Sicherungsmechanismen zum Einsatz - richtig so, lassen Sie sich auf nicht weniger ein.
Quelle: PC Games Hardware
Cooler Master V550 Gold: Innenleben 2015
Cooler Master V550 Gold im Test: Effizienz
Dank der 80-Plus-Initiative haben Kunden einen Anhaltspunkt, wie effektiv der Spannungswandler arbeitet und wieviel Energie in Abwärme umgesetzt wird. Je wertvoller das Edelmetall der Zertifizierung ist, desto weniger Energie geht verloren und umso mehr Geld kann im Laufe eines Jahres gespart werden. Das Cooler Master V550 Gold hat wie der Name schon vermuten lässt, ein Gold-Label der 80-Plus-Initiative bekommen und sollte deswegen Wirkungsgrade von 92 Prozent bei Halblast erreichen, unter Volllast sowie bei 20 prozentiger Last sollte das Netzteil immer noch eine Effizienz von 88 Prozent aufweisen können. Die neuste Iteration des V550 schafft es spielend diese Wirkungsgrade zu erreichen, bei Volllast sind sogar Platinum-Werte drin und bei einem Fünftel der Last schafft das Netzteil 91 Prozent effizient zu arbeiten. Wenn man aber die Werte mit der Version von 2015 vergleicht, weist das alte Modell bis zu einer Last von 50 Prozent einen besseren Wirkungsgrad auf und liegt dann bis zu 70 Prozent Auslastung gleich auf. Erst ab 75 Prozent Last kann die aktuelle und mit modernen Topologien ausgestattete Iteration mit geringfügig besseren Effizienzwerten punkten. Eigentlich schade, geht man doch bei aktueller Hardware und modernen Schaltungen von besseren Werten aus.
Quelle: PC Games Hardware
Cooler Master V550 Gold: Effizienz
Bei einer festen Last von 25 Watt, das 4,55 Prozent der Gesamtleistung entspricht, erreicht das Cooler Master V550 Gold einen Wirkungsgrad von 76,41 Prozent. Dieser steigert sich bereits bei 90 Watt (16,36 Prozent Last) auf 90,18 Prozent und bei 250 Watt (45,45 Prozent) wird ein Wert von 92,05 Prozent Effizienz erreicht. Das ältere Modell von 2015 zeigt hier bessere Werte, die teilweise dramatisch von der Neuauflage abweichen. So zeigt das alte Gerät bei 90 Watt fester Last einen Wirkungsgrad von 83,44 Prozent, also knapp sieben Prozentpunkte mehr. Bei 90 Watt sind es immer noch 2,5 Prozent die das alte Netzteil effizienter arbeitet. Der aktive Leistungskorrekturfaktor, der nicht nur daran beteiligt ist, wie effizient ein Netzteil arbeiten kann, sondern auch Oberschwingungen im Netz vermindert, liegt bei fünf Prozent Auslastung bei 0,55. Bereits bei zehn Prozent Last steigert sich die APFC (active power factor correction, aktiver Leistungskorrekturfaktor) auf 0,70 und erreicht bei Halblast 0,95. Verglichen mit den Werten der älteren Iteration von 2015 unterscheiden sich die Messungen nur marginal. Im Durchschnitt beträgt der Korrekturfaktor 0,80, der Effizienz-Sweet-Spot liegt demnach zwischen 60 und 70 Prozent Auslastung. Das Modell von 2015 schafft hier 0,84, Konkurrenzprodukte schaffen zwischen 0,87 und 0,91 und selbst das hauseigene MasterWatt Lite, ein Einsteigernetzteil, kommt hier auf 0,89.
Quelle: PC Games Hardware
Cooler Master V550 Gold: Effizienz-Vergleich
Cooler Master V550 Gold im Test: Lautheit
Das V550 Gold erlaubt neben einem normalen Modus noch einen Hybridbetrieb der aktiven Kühlung, die über einen 135-mm-Lüfter realisiert wird. Laut Hersteller soll man, sofern man den Schalter für den semipassiven Kühlmodus am Gerät betätigt, bis 40 Prozent eine passive Kühlung erhalten. Bei dem Test sprang im Hybridmodus die Kühlung aber bereits ab 25 Prozent Last, sprich bei circa 140 Watt. Ab da bleibt die Umdrehungszahl recht konstant und dem entsprechend auch die Lautheit in Sone. Das Netzteil fängt bei 25 Prozent Auslastung mit 2 Sone das Tönen an und steigert sich sukzessiv auf 2,4 Sone bei Volllast. Im Normalmodus springt die Kühlung bereits an, wenn noch keine Last auf dem Spannungswandler liegt. Ab diesem Moment kann man das Netzteil mit 1,9 Sone hören, bei 25 Prozent last erreicht es 2 Sone und steigert sich dann bis Volllast auf 2,4 Sone. Damit ist das Gerät nicht nur durchgängig hörbar, sondern auch viel lauter als der Kandidat von 2015: Dort startet die Geräuschkulisse mit 0,2 Sone und gipfelt bei voller Auslastung in 1,1 Sone.
Quelle: PC Games Hardware
Cooler Master V550 Gold: Lautheit
Cooler Master V550 Gold im Test: Spannungsstabilität
Die Spannungsregulation fällt in diesem Netzteil gut und relativ strikt aus, sodass es auf der 12-Volt-Schiene zu einer maximalen Abweichung von der Idealspannung von 1,8 Prozent kommt. Der gemessene Abfall im Spannungsverlauf auf der gleichen Leitung beträgt 1,11 Prozent und in Crossload-Szenarien zeigt sich ebenfalls eine Abweichung von 1,8 Prozent und ein Drop von 0,97 Prozent. Die Nebenspannungen zeigen auch hier die größte Abweichung von der Idealspannung respektive den größten Abfall im Spannungsverlauf von 0 bis 100 Prozent Last. Besonders auffallend war dies bei der -12-Volt-Leitung, die eine Abweichung von 4,36 Prozent und einen Drop von 5,3 Prozent ablieferte.
Cooler Master V550 Gold im Test: Hold Up Time
Die Hold Up Time ist von der Kapazität der Kondensatoren auf der Primärseite abhängig, da diese viel Energie speichern und das Netzteil so auch im Falle eines Stromausfalls ganz normal weiterlaufen kann. Versagte das Netzteil noch vor vier Jahren in Sachen Stützzeit, sieht das in der Neuauflage von 2019 schon anders aus. Im Cooler Master V550 Gold arbeitet deswegen ein Nichicon Elektrolytkondensator, der für 450 Volt, 2.000 Arbeitsstunden bei 105°C ausgelegt ist und eine elektrische Kapazität von 470 µF hat. Damit erreicht das Netzteil mit 16,7 ms den vorgeschrieben Wert von 16 ms. Auch das Power-Good-Signal funktioniert wie es soll und schaltet das Netzteil 3,2 ms vor Erreichen der Spannungsschwelle von 11,4 V ab.
Quelle: PC Games Hardware
Cooler Master V550 Gold: Stützzeit
Cooler Master V550 Gold im Test: Restwelligkeit
Beim Gleichrichten der Wechselspannung aus dem Stromnetz bleibt ein kleiner Anteil als Restwelligkeit in der erzeugten Gleichspannung zurück. Dieser Ripple kann ab einem bestimmten Wert Daten zerstören oder sogar Hardware beschädigen, indem beispielsweise sich die Temperatur in den Kondensatoren erhöht und diese dadurch deutlich schneller altern. In Sachen Restwelligkeit hat sich in den letzten Jahren anscheinend nicht viel getan, denn die Werte sind nahezu identisch. Die Glättkondensatoren im Gerät halten beispielweise den Ripple auf der 12-Volt-Schiene bei 46,1 mV, die Nebenspannung zeigen für die 5-Volt-Leitung 20,8 mV und 31,1 mV für 3,3-Volt. Die ermittelten Werte der Mischspannung sind alle im Rahmen und unter den Grenzwerten, einen Ausreißer oder gar ein Überschreiten der zulässigen Ripple-Ströme konnte nicht ermittelt werden.
Quelle: PC Games Hardware
Cooler Master V550 Gold: Ripple
Quelle: PC Games Hardware
Cooler Master V550 Gold: Ripple
Cooler Master V550 Gold im Test: Fazit
Die Neuauflage der V-Serie und deren Ausbau in den Platinum-Sektor war nicht unbedingt fruchtbar für den getesteten Kandidaten V550 Gold. Denn im Vergleich zum älteren Modell von 2015 performt das Netzteil mindestens genauso gut, wenn nicht gar schlechter. Das fängt leider schon bei der Effizienz an, denn die neue Iteration verbraucht tendenziell mehr Energie. Eigentlich könnte man annehmen, dass moderne oder zumindest aktualisierte Topologien einen besseren Wirkungsgrad zur Folge haben. Leider trifft das bei der Gold-V-Serie nur im oberen Lastdrittel zu, davor ist das Netzteil um einige Effizienzpunkte schlechter als der ältere Bruder von 2015. Hinzu kommt, dass der Spannungswandler größer geworden ist und nun zwei Zentimeter extra Einbautiefe verlangt. Hat das mit dem Verzicht auf ein dreidimensionales PCB-Design zu tun? Das war 2015 noch ein Verkaufsargument, 2019 wird das in keiner Silbe auf der Homepage erwähnt.
In den anderen Disziplinen geben sich die Netzteile nicht viel, man könnte hier von einem Kopf-an-Kopf-Rennen sprechen, wenn da nicht die Lautheit wäre. Selbst wenn der Spannungswandler keine Last zu stemmen hat, tönt es bereits mit 1,9 Sone - sinnloserweise, denn man was will man hier kühlen? Hinzu kommt die halbherzige Lüfterkurve, die quasi die gleiche Umdrehungszahl für alle Lastszenarien nutzt. Dies lief bei dem 2015er Modell deutlich besser, denn dort fängt man leise bei wenig Last an und steigert sich entsprechend der entstehenden Abwärme. Aber, das Netzteil macht nicht alles falsch: So wird jetzt beispielsweise die Stützzeit von 16 ms erreicht und Cooler Master gibt doppelt so lange Garantie. Für ein Goldnetzteil, welches um die 90 Euro kostet, sind zehn Jahre ein ziemlich ordentlicher Wert und er zeigt auch, dass Cooler Master dem eigenen Produkt vertraut. Das können sie auch, denn in Sachen Spannungsregulation kann man dem Netzteil ein gut attestieren - auch hier übertrifft das Netzteil den Vorgänger nicht, sondern ist genauso gut.
Insgesamt ist die Neuauflage des Cooler Master V550 Gold nicht besonders gut, aber auch nicht besonders schlecht gelungen. Vorteile, die man aus der Aktualisierung ziehen könnte, sind nicht wirklich vorhanden. Stattdessen wirkt es eher wie ein halbherziger Aufguss von Altbewährtem. Lediglich die Lüfterkurve macht das Netzteil extrem unattraktiv, sodass ein Griff zur 2015er Version für viele mehr Sinn ergibt, da man da auch noch knapp 25 Euro sparen kann. Auf der anderen Seite bekommt man doppelt so lange Garantie, sodass der Kunde diese Vor- und Nachteile abwägen muss.
| Produkt | Cooler Master V550 Gold |
|---|---|
| Modellnummer | MPY-5501-AFAAGV-EU |
| Hersteller | Cooler Master/Chicony |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | 90,- Euro/befriedigend |
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/cmv550 |
| Dauerleistung (Herstellerangabe) | 550 Watt |
| Ausstattung (20 %) | 1,40 |
| Kabellänge SATA-/Molex-Stecker | 50-96 cm/ 50-96 cm |
| Anschlüsse Floppy/PATA/SATA | 1/3/8 Stück |
| 12-V-Anschluss/ATX-Stecker (Länge) | 4+4 Pin (65cm), 20+4 Pin (65cm) |
| 12-V-EPS-Stecker | kein zusätzlicher vorhanden |
| PCI-E-Anschlüsse (Länge) | 1 x 6+2 Pin (55/72 cm), Daisy-Chain mit zwei Steckern |
| Modulares Kabelsystem | ja |
| Lüfteranschlüsse | Nein |
| Kühlsystem (Lüftergröße, Art des Lagers) | Aktiv, FDB |
| Handbuch/Garantie | Kurzanleitung, mehrsprachig/10 Jahre |
| Schutzschaltungen | OVP, UVP, OCP, OPP, OTP, SCP |
| Zubehör/Sonstiges | Kaltgerätestecker, Schrauben, Klett- und Plastik-Kabelbinder |
| Eigenschaften (20 %) | 1,43 |
| Kondensatoren primär | 1x Nichicon (450V, 470uF, 105°C) |
| Kondensatoren sekundär | Rubycon, Nippon Chemicon |
| Abmessungen L x B x H | 160 x 150 x 86 mm |
| Belastbarkeit +3,3 V und +5 V | 130 Watt |
| Belastbarkeit +12-V-Schienen | 540 Watt |
| Aufteilung +12-V-Schienen | Single-Rail |
| Leistung (60 %) | 1,92 |
| Prüfung 80-Plus-Zertifizierung (115 Volt) | bestanden |
| Effizienz 10/20/50/100 %**(230 Volt) | 87/91/92/90 |
| Effizienz bei 25/90/250/500 Watt | 76/90/92/91 |
| Lautstärke 10/20/50/80/100 %** | 0/0/1,9/2/2,4 Sone |
| Leistungsaufnahme bei 45 mA ErP | 0,45 Watt |
| Leistungsfaktorkorrektur (PFC) 10 bis 100 %** | 0,70-0,98 |
| Restwelligkeit bei 100 % Last*** | 20,8/46,1/17,2/31,1/20,1 mV |
| Spannungsregulation | Gut |
| Fazit | 1,72 |
| ** Auslastung | + Gute Spannungsregulation |
| *** +5V, +12V, -12V, +3,3V, +5Vsb | - viel zu laut |
| - schlechte Neuauflage |


Dazu auch noch von privat.
Cooler Master hat sich mit dieser miesen Lüftersteuerung keinen gefallen getan.
Alles andere finde ich ziemlich gut.(Kabel/elektrische Lautheit/Stabilität)
Werde aber bei Nachfrage definitiv von Cooler Master Natzteilen abraten.
Edit:
Ich habe mir das Netzteil noch einmal genauer angehört.
Meine Gehäuselüfter(Silent Wings@700-900rpm) übertönen das Netzteil immer. (Gehäuse: BeQuiet Silent-Base 800 v1)
Ich habe das Gehäuse noch zusätzlich gedämmt, da die Originaldämmung ein schlechter Witz ist.
Bei neueren Gehäusen ist das Netzteil unten montiert und dadurch auch noch einmal weniger wahrnehmbar.
Für absolute Stille eher ungeeignet aber in leiseren PCs, meiner Meinung nach, immer noch zu gebrauchen.
Chicony ist das nicht Gemüse hmm
@Wuselsurfer der Wirkungsgrad bei den alten war aber auhc sehr gut, der lang auf Platinum Niveau
Dafür mußte es die Note 6 geben.
Da nun mal die meisten PCs in diesem Bereich laufen, ist da nicht tragbar.
Meine Mühle zieht gerade 10-20W aus dem Netzteil, je nach Bildschirminhalt.
Gruß