Neues Titanium-Netzteil von Be Quiet im Test: Wie leise ist das Dark Power 14 mit 1.200 W?
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Neues Titanium-Netzteil von Be Quiet im Test: Wie leise ist das Dark Power 14 mit 1.200 W?

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Wie leise ist das Dark Power 14 von Be Quiet im PCGH-Test? Wie sind Restwelligkeit und Effizienz einzuordnen? Wir verraten es.

Während das Dark Power 12 noch teils mit einem Brumm-Klang auffiel, wurde das Problem gefunden und spätestens beim Dark Power 13 gelöst. Das Dark Power 14 setzt da noch eine Schippe drauf und ist mit 0,1 Sone bei 50-prozentiger Last (im sinkenden Lastverlauf, mit entsprechender Temperatur) praktisch unhörbar im Gehäuse. Bei 80 Prozent Last dreht der Silent-Wings-4-Lüfter mit 135 mm und Fluid-Dynamic-Lager auf immer noch sehr stille 0,2 Sone auf. Unter 15 Minuten Volllast kommt unser getestetes Dark Power 14 auf immer noch sehr löbliche 0,5 Sone. Im Vergleich zu den Vorgängern ist die Lüfterfassung im Netzteil samt Kühlkörper überarbeitet worden.

Bei einem PC mit High-End-Komponenten wie einer Geforce RTX 5090 mit Ryzen 9 9950X3D wird das Netzteil im eingebauten Gehäuse definitiv nicht zum Kreischhals, sondern bleibt angenehm leise. Das Klangbild des Lüfters ist neutral und unauffällig gehalten. In unserem sowohl steigenden als auch sinkenden Lastverlauf zeigt sich der Lüfter ohne On-/Off-Schwankungen. Unabhängig von den (abrupten) Lastwechseln bleibt die Lüfterkurve vorbildlich stabil.

Neues Titanium-Netzteil von Be Quiet im Test: Wie leise ist das Dark Power 14 mit 1.200 Watt? Quelle: PCGH Neues Titanium-Netzteil von Be Quiet im Test: Wie leise ist das Dark Power 14 mit 1.200 Watt? Quelle: PCGH Neues Titanium-Netzteil von Be Quiet im Test: Wie leise ist das Dark Power 14 mit 1.200 Watt? (9) Quelle: PCGH

Restwelligkeit und Spannungsregulation

In puncto Ripple muss sich das Dark Power 14 1.200 W nicht verstecken. Die 12-V-Leitungen der PCIe-Anschlüsse sind alle auf Top-Niveau. Der immer noch sehr gute Wert von 18,6 mV wird von der 12V1 mit 38,6 mV etwas heruntergezogen, ansonsten läge die 12-V-Restwelligkeit bei einer Breite von 10 ms um die noch sehr niedrigen 12 mV. Je höher die Restwelligkeit, desto schädlicher für die angeschlossene Hardware. Die Intel-Spezifikation schreibt als Maximalwert der 12-V-Versorgung 120 mV vor.

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Bei der Spannungsabweichung sind die 12-V-Rails mit 0,38 Prozent sehr gut und sehr strikt angebunden. Die Nebenrails ziehen hier ebenfalls den Schnitt minimal herunter, sind mit 2,3 Prozent Abweichung (und 2,4 Prozent Spannungsabfall) aber noch weit unter den Vorgaben von 5 (Abweichung) respektive 10 Prozent (Drop). Für den Otto Normalverbraucher eher eine Randnotiz: Im ErP-Test mit 45 mA zeigt sich das Dark Power 14 1.200 W mit einer Schwäche: 0,49 W sind in diesem Stand-by-Test äußerst nah an der 0,5-W-Grenze.

Verbaute Primärkondensatoren: 2× TK (Japan) LFW 420 V 680 µF (105 °C) Quelle: PCGH Verbaute Primärkondensatoren: 2× TK (Japan) LFW 420 V 680 µF (105 °C)

Effizienz und andere Eckdaten

Die in der 1.200er-Variante zwei verbauten Primärkondensatoren TK LFW mit 420 V 680 µF (bis 105 °C) können die Hold-up-Time sowohl unter der Vorgabe von 80 Prozent als auch bei Volllast halten (Details: siehe Testtabelle, nächste Seite). Die höchste Wirksamkeit wird im Lastbereich von ca. 20 bis 65 Prozent erreicht (mit einer Effizienz von 94,7 bis 94,5 Prozent, Peak-Wert von 95,2 Prozent bei 30 bis 40 Prozent Last). Auf der nächsten Seite gehen wir die wichtigsten Punkte in einem Rutsch durch und ziehen ein Fazit. In der dortigen Testtabelle finden Sie zudem Auszüge unserer Ergebnisse und die Noten.

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  2. Seite 2 Lautheit und mehr
  3. Seite 3 Fazit und Testtabelle
    • Kommentare (55)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Aldrearic Software-Overclocker(in)
        Zitat von Pu244
        Das Straight Power hat halt einfach einen Markennamen, der extrem gut etabliert ist. Viele Netzteilhersteller würden sonstwas dafür geben. Das würde dafür sprechen, die Serie weiterzuführen, auch wenn sich die Serien gegenseitig ihre klare Existenzberechtigung nehmen.
        Ich habe bisher hauptsächlich DP P10 verbaut, auch in meinem alten Rechner. Auch ältere Straight Power und Pure Power.
        Straight Power 12 würde ich nur wieder kaufen und verbauen, wenn die Kabel nicht so steif wären.
        Power Zone habe ich davon gelesen, kenne ich aber nicht.
        Kommt doch drauf an, wie der Aufbau des NT's intern ist und die verbauten Bauteile. Vermutlich bleiben beide Serien erhalten. Eine eher neu aufgelegte Serie würde ich warten, bis Erfahrungswerte über 10 Jahre Betrieb vorhanden sind, ob jetzt z.b. Power Zone nach dieser Zeit auch noch funktioniert.

        Sonst ein schöner Test zum neuen DP14, hätte ich gewartet, wäre es ein 850W davon geworden. Preislich ganz ok für mich, aktuell ~180 für ein DP14 850w. Habe damals Rund 270 für das DP10 bezahlt.
        Sind aber die Kabel weniger Steif, oder eben so Steif wie die von meinem SP12? (Föhnbearbeitung lässt grüssen um die Kabel zu verlegen) Da war das DP10 P deutlich angenehmer von den Kabeln, wäre aber wohl inkompatibel zum neuesten DP14. (glaube ich zumindest -> BQ aufsuchen und nachprüfen)
      • Von Aldrearic Software-Overclocker(in)
        Zitat von Pu244
        Das Straight Power hat halt einfach einen Markennamen, der extrem gut etabliert ist. Viele Netzteilhersteller würden sonstwas dafür geben. Das würde dafür sprechen, die Serie weiterzuführen, auch wenn sich die Serien gegenseitig ihre klare Existenzberechtigung nehmen.
        Ich habe bisher hauptsächlich DP P10 verbaut, auch in meinem alten Rechner. Auch ältere Straight Power und Pure Power.
        Straight Power 12 würde ich nur wieder kaufen und verbauen, wenn die Kabel nicht so steif wären.
        Power Zone habe ich davon gelesen, kenne ich aber nicht.
        Kommt doch drauf an, wie der Aufbau des NT's intern ist und die verbauten Bauteile. Vermutlich bleiben beide Serien erhalten. Eine eher neu aufgelegte Serie würde ich warten, bis Erfahrungswerte über 10 Jahre Betrieb vorhanden sind, ob jetzt z.b. Power Zone nach dieser Zeit auch noch funktioniert.

        Sonst ein schöner Test zum neuen DP14, hätte ich gewartet, wäre es ein 850W davon geworden. Preislich ganz ok für mich, aktuell ~180 für ein DP14 850w. Habe damals Rund 270 für das DP10 bezahlt.
        Sind aber die Kabel weniger Steif, oder eben so Steif wie die von meinem SP12? (Föhnbearbeitung lässt grüssen um die Kabel zu verlegen) Da war das DP10 P deutlich angenehmer von den Kabeln, wäre aber wohl inkompatibel zum neuesten DP14. (glaube ich zumindest -> BQ aufsuchen und nachprüfen)
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von PCGH_Robert
        Ach ich weiß gar nicht, ich hatte schon Netzteile die haben bei 30 Watt Last 3 Watt Verlust gehabt und andere 12 Watt! Wenn man jetzt mal überlegt dass der PC 5 Stunden am Tag an ist und im idle hängt.
        Wenn du in den ganz niedrigen Bereich gehst kann das passieren ja - die Effizienzkurve fällt wenn man Richtung Null Watt geht am Ende (also <5% Last) sehr stark ab. Ein Netzteil, das bei 50W Last noch 90% schafft kann bei 30W Last schon bei 70% und tiefer liegen. Das ist insbesondere dann relevant, wenn man diese (fast immer) viel zu großen Monster-NTs einbaut (da man sonst praktisch nie in den Auslastungsbereich kommt), hier 1300W oder sowas kaufen für nen PC der im Idle 40 und unter Last 500W braucht wenn überhaupt (sehen wir ja ständig in den kaufberatungsforen).
        Klar, wenn ich aus nem 1300W-Gerät nur 40W haben will und 3% Auslastung generiere ist die Effizienz jenseits von Gut und Böse und die 40W netto werden schnell zu 60+W an der Steckdose.

        Der zumindest finanziell entscheidende Punkt ist dann aber die Niedrigstlast-Laufzeit solcher Systeme. Dass das absolut gesehen keine großen Eurobeträge ausmacht haste ja schon angemerkt... auch wenn man vielleicht noch weniger erwarten würde wenn man zu der Thematik gar keinen nerdigen Bezug hat.
      • Von PCGH_Robert Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Denn im Niedriglastbereich wenn ich 50W oder so abrufe macht es auch nur eine Handvoll Watt aus ob das Netzteil das jetzt mit 75 oder 90% Effizienz kann - und die paar Watt sind weder auf der Stromrechnung ausreichend viele Euros um den Mehrpreis des NTs absehbar rauszuholen noch ausreichend Wärmeleistung um den Lüfter des NTs zum drehen zu veranlassen.
        Ach ich weiß gar nicht, ich hatte schon Netzteile die haben bei 30 Watt Last 3 Watt Verlust gehabt und andere 12 Watt! Wenn man jetzt mal überlegt dass der PC 5 Stunden am Tag an ist und im idle hängt.

        9 W* 5 Stunden* 365Tage = 16,425 kwh * 30 cent = 4,92 Euro pro Jahr.

        Ja ich weiß, worst case und nicht mal 5 € aber trotzdem irgendwie nicht so wenig, wie man erwartet.
      • Von PCGH_Robert Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von inhuman_nature
        Titanium wird auch über eine höhere Effizienz in niedrigeren Lastszenarien (10%) definiert. Diese Vorgabe gibt es bei Platinum und drunter nicht.
        Stimmt, aber das macht das Ganze auch undurchsichtig, denn ein Platinum kann im unteren Lastbereich genauso effizient sein wie ein Titanium. Bei den neueren Netzteilen hat sich die Effizienzspitze zum Teil gut nach vorne verschoben.

        Hier nur mal ein kleines Beispiel:

        Das ist die Effizienzkurve vom Pure Power 13 M 750. Und man sieht da, dass bei 115 V und 10–30 % so in etwa das typische Titanium-Level erreicht wird. Hinten raus ist es aber dann eben schlechter.

        Ich hab sogar schon Goldmodelle gesehen, wo das so aussah.

        Wenn man es mit der Effizienz genau nehmen will, dann muss man sich immer auch den Lastbereich anschauen. Das reine Siegel, was draufklebt, sagt da einfach nichts mehr aus am Ende. Das ist einfach nur eine „grobe Einordnung“ fürs Marketing.

        Deswegen: IMMER unsere Testberichte Lesen und auch andere Leute aufklären! Bitte ... Danke !

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      • Von HardWareFresser87 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Richie
        Das ist per se nichts Ungewöhnliches. Die meisten Hersteller wählen den OEM-Partner je nach anvisiertem Ziel. Be Quiet schaut sich in Taipeh in die Fertigungen der Partner an, aber ich mutmaße, in dem Fall hat FSP keine passende Plattform für Titanium ab 850 W parat gehabt. Kann viele Gründe haben.
        Danke für die ausführliche Info, so lernt man einiges dazu. Ich denke auch, dass FSP kein 850er-Modell für so eine Zertifizierung hatte.

        LG
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